Pence ist Trumps Running Mate

Donald Trump will im kommenden Jahr ins Weiße Haus einziehen.

Nun also doch: Donald Trump, designierter Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, hat Mike Pence, Gouverneur von Indiana, als seinen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten bestätigt. Das schrieb Trump auf Twitter.

Cheerleader-in-Chief

“Ich glaube an sie”: Barack Obama und Hillary Clinton in Charlotte.

Hillary Clinton hat im Wahlkampf auf fulminante Art Unterstützung von US-Präsident Barack Obama bekommen. “Ich bin heute hier, weil ich an Hillary Clinton glaube”, sagte Obama bei seiner ersten Kundgebung mit der designierten Präsidentschaftsbewerberin der Demokraten in Charlotte, North Carolina. Nie habe es jemanden gegeben, die für das höchste Staatsamt der USA qualifizierter wäre. Auf Clintons E-Mail-Affäre ging Obama nicht ein.

Clintons Kampagnenteam nutze den Auftritt, um die Webseite der Kandidatin mit einem großen “He’s with her!” (“Er unterstützt sie!”) aufzufrischen. Auch so kann man Erleichterung ausdrücken.

Der Präsident nahm auch Donald Trump, den potenziellen republikanischen Rivalen von Clinton, ins Visier. “Jeder kann twittern, aber niemand weiß, was es tatsächlich erfordert, Präsident zu sein”, sagte Obama. “Selbst die Republikaner wissen nicht, worüber er redet.” Das Publikum jubelte.

Obama zog während seiner Rede rhetorisch alle Register: Als Cheerleader-in-Chief feuerte er das Publikum zu Jubelrufen an und lobte unter anderem Clintons Vertrauenswürdigkeit. Obama weiß: Das ist Clintons größte Schwäche. Umfragen zeigen, dass viele Wähler die Politikerin schlicht für unehrlich halten.

Obama und die sieben Mandeln

Scheidender US-Präsident: Im Januar 2017 endet Barack Obamas Amtszeit.

Eines ist klar: Als US-Präsident kann man reguläre Arbeitszeiten getrost vergessen. Ein Nine-to-Five-Job im Oval Office? Eher nicht. Für den aktuellen Amtsinhaber Barack Obama gilt das offenbar ganz besonders. Denn für den im Januar 2017 scheidenden Staatschef endet der Arbeitstag nicht am frühen Abend, wenn er mit seiner Familie meist gegen halb sieben zu Abend isst.

Einem Bericht der “New York Times” (NYT) zufolge arbeitet Obama oft bis tief in die Nacht. Der 54-Jährige sehe diese Zeitspanne, die oft erst gegen 2 Uhr morgens endet, als essentiell für seine politisches Schaffen an.

Der Artikel, verfasst von Michael D. Shear, dem NYT-Korrespondenten im Weißen Haus, beschreibt ausführlich, was Obama in den vergangenen siebeneinhalb Jahren nachts im Weißen Haus getan hat. Shear streift dabei auch Obamas Ernährungsgewohnheiten. Dieser gönne sich abends als Abwechslung exakt sieben leicht gesalzene Mandeln. Als Quelle fungiert der ehemalige Koch der Obamas, Sam Kass.

“Die Nacht hat etwas Spezielles”

Obama schätze die Einsamkeit der Nacht und unterscheide sich damit von seinen Amtsvorgängern. George W. Bush machte nie einen Hehl daraus, bereits um 22 Uhr ins Bett zu gehen. Bill Clinton dagegen nutzte die späten Stunden um, na klar, lange Telefongespräche zu führen.

Neben dem Lesen von Papieren und Briefen sei es für Obama besonders wichtig, Reden vorzubereiten. Shear zufolge verbringt der Demokrat regelmäßig Stunden mit seinen Beratern, um wichtige Auftritte vorzubereiten. Diese Treffen endeten oft am frühen Morgen. ”Die Nacht hat etwas Spezielles”, sagte Obamas Chefredenschreiber Cody Keenan der NYT. Das Weiße Haus sei dann kleiner und lasse einen besser denken.

Doch offenbar hat selbst der ansonsten so strebsame Obama ab und an Lust auf Ablenkung. Und dann? Dann tut er Dinge, die viele andere auch tun. Hoch im Kurs stehen offenbar Spiele auf dem iPad und Sport im Fernsehen. Herrlich normal.

So wollen die Republikaner Trump stoppen

Zwei Republikaner, ein Ziel: Donald Trump (l.) und Ted Cruz wollen US-Präsident werden.

Bei den US-Republikanern macht sich Panik breit. Der Grund ist der Siegeszug von Donald Trump bei den Vorwahlen. Die Präsidentschaftskandidatur ist dem umstrittenen Milliardär kaum mehr zu nehmen. Die Republikaner fürchten sich jedoch davor, den unberechenbaren Trump am 8. November in das Duell mit seiner wahrscheinlichen Gegnerin, der Demokratin Hillary Clinton, zu schicken.

Einflussreiche Republikaner bereiten der “New York Times” zufolge eine Kampagne vor, um Trumps Nominierung noch zu verhindern. Ab dem 5. April, an diesem Tag findet die Vorwahl im Bundesstaat Wisconsin statt, möchten Trumps Rivalen 100 Tage lang auf Delegierte und Mitglieder der Partei einwirken.

Gleichzeitig gibt es Gerüchte über einen Wahlcoup während des Nominierungsparteitags (vom 18. bis zum 21. Juli in Cleveland). Der Plan: Trump soll mit einer ”Contested Convention” (auch “Brokered Convention”) schachmatt gesetzt werden. Der 69-Jährige braucht in Cleveland 1237 Stimmen zur Nominierung. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er dieses Ziel erreichen wird (hier der aktuelle Stand der Delegiertenzahl).

Sollte er jedoch scheitern, ist eine Kampfabstimmung die Folge - zuletzt war das bei den Republikanern 1948 der Fall. Mit jedem Wahlgang sinkt die Anzahl der Delegierten, die an ihren Kandidaten gebunden sind. (Die “New York Times” und CNN erklären das Prozedere auf ihren Webseiten.)

Sollte es tatsächlich so kommen, werden Trumps Gegner (aktuell sind das der texanische Senator Ted Cruz und Ohios Gouverneur John Casich) versuchen, die Delegierten für sich zu gewinnen. Gleichzeitig könnte aber auch ein neuer Bewerber zum Zug kommen. Ex-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney und der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, gelten als mögliche Retter in der Not.

“Ich werde es nicht sein. Es sollte jemand sein, der kandidiert”, sagte Ryan der “Washington Post” zufolge. Ein klares Dementi? Es darf gezweifelt werden. “Wenn ein Politiker etwas sagt, gibt es oft mehr als einen Weg, das zu interpretieren”, so die Tageszeitung. Ryan weiß: Eine ”Contested Convention” hat die Kraft, die Republikanische Partei zu zerreißen.

Trumps Kommentar: gewohnt brachial. “Ich denke, es würde zu Aufständen kommen.”

Der Trump-Code

Name vorne, starker Begriff hinten: Donald Trumps Sprache hat einen einfachen Code.

Donald Trumps sagenhafter Aufstieg geht weiter. Bei der jüngsten Runde der Vorwahlen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hat Trump in den Bundesstaaten Michigan, Mississippi und Hawaii gewonnen (hier der aktuelle Stand der Delegiertenzahl). Ted Cruz, Trumps größter Rivale, konnte lediglich in Idaho triumphieren. Marco Rubio, Hoffnungsträger des Partei-Establishments, schaffte es erneut nicht, die Wähler zu überzeugen. Seiner Kampagne droht vor den wohl entscheidenden Vorwahlen am 15. März das Aus.

Trumps Erfolg gibt Rätsel auf – trotz der zahlreichen Analysen, die jüngst erschienen sind. Klar ist, dass der 69-Jährige verstanden hat, den Aufstand an der Basis der Republikaner für seine Zwecke zu nutzen. Trump setzt auf weiße und weniger gut gebildete Amerikaner, deren Lebensumstände sich in den vergangenen Jahren verschlechtert haben. Sie wollen vor allem eines: einen einfachen Plan, der die USA in eine Zeit zurückversetzt, in der das Land mehrheitlich weiß war und nicht gegen die oft schmerzhaften Folgen der Globalisierung kämpfen musste. All das drückt Trumps historisch bewährtes Kampagnenmotto “Make America great again” (“Amerika wieder groß machen”) aus.

Der Immobilien-Milliardär weiß, dass dieses Amerika, von dem seine Anhänger träumen, längst Geschichte ist. Die US-Gesellschaft wird bunter und die Globalisierung lässt sich nicht zurückdrehen. Die Wut und die Enttäuschung der Amerikaner werden dadurch nicht kleiner. Und genau darauf setzt Trump in seinem Wahlkampf. Seine Sprache ist dabei seine wohl wichtigste Waffe.

“Sie spielt eine entscheidende Rolle. Donald Trump benutzt eine Sprache, die niemand zuvor im politischen Alltag benutzt hat”, so der ehemalige Redenschreiber Barton Swaim jüngst in einem lesenswerten Interview der “Süddeutschen Zeitung”.

Swaim sagte, dass die Reden der meisten Politiker inhaltlich schwach und voller Floskeln seien. Das wichtigste Ziel der Kandidaten sei es, sichere Reden zu halten, die Gegnern keine Möglichkeiten böten, Schwachstellen oder Fehler zu finden. Die Authentizität bleibe bei so viel sprachlichem Geschwurbel auf auf der Strecke. “Bei Trump sind alle Sätze sehr kurz und pointiert”, so Swaim.

Gaga-Auftritte und bizarre Repliken

Die Erkenntnis ist nicht neu. Im Oktober vergangenen Jahres fand die Tageszeitung “The Boston Globe” heraus, dass Trump von allen Präsidentschaftskandidaten die einfachste Sprache benutzt. Trumps Reden sind so aufgebaut, dass selbst Viertklässler sie verstehen können. Zum Vergleich: Cruz’ und Rubios Aussagen haben das Wissensniveau von Achtklässlern als Grundlage.

Der Amerikaner Evan Puschak wollte es genauer wissen. Er analysierte Trumps Rhetorik durch einen Auftritt bei Latenight-Talker Jimmy Kimmel. Wichtigstes Ergebnis: Trump gelingt es durch teils skurrile Satzkonstruktionen, den stärksten Begriff oft ans Satzende zu stellen. Hier das komplette YouTube-Video:

Der Trumps Sprachcode ist also entschlüsselt. Schadet ihm das? Die jüngsten Ergebnisse lassen das Gegenteil vermuten. Trump siegt weiter – und muss sich über die Attacken seiner Gegner und von Parteigrößen wie Mitt Romney und John McCain offenbar keine Sorgen machen. Die Repliken des republikanischen Frontrunner nehmen mittlerweile teils bizarre Formen an.

Barton Swaim zufolge machen Trumps Gaga-Auftritte in diesem Jahr offenbar den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus. “Viele Leute finden seine Rhetorik erfrischend. Ich mag ihn nicht als Kandidaten, aber ich kann verstehen, warum er die Leute fasziniert. Um ehrlich zu sein: Ich muss bei seinen Reden oft laut lachen. Und als Autor weiß ich: Wer jemanden zum Lachen bringt, dem gehört die Sympathie des Zuhörers.”

The first woman to ever run for the Democratic nomination

By Stéphanie Thomson

They say that history is written by the victors. Perhaps that’s why our history books tend to be dominated by men, with women relegated to bit parts. Of course, there are exceptions: women so powerful and influential that their legacies live on. Queen Elizabeth I, Boudica or Joan of Arc, for example – the same names we hear thrown around when asked to think of leading female historical figures.

But beyond these usual suspects, there are many trailblazing women you’ve probably never heard of. And that’s why we celebrate Women’s History Month every March. It is, as US President Barack Obama said this week, an opportunity to remember those who are all too often overlooked: “During Women’s History Month, we remember the trailblazers of the past, including the women who are not recorded in our history books, and we honour their legacies by carrying forward the valuable lessons learned from the powerful examples they set.”

Meet Shirley Chisholm

By the end of the year, the world’s most powerful country might have its first female president. That would be quite an achievement. But before Hillary Clinton, there was another trailblazing woman most people outside of the US will have never heard of: Shirley Chisholm.

The daughter of two immigrants, Chisolm was born into poverty in Brooklyn. After graduating with a Bachelor of Arts, she taught in a nursery school while at the same time studying for her master’s at Colombia. She later got into politics, and would become the first African-American woman elected to the US Congress, and the first woman and black person to run for the Democratic Party’s presidential nomination.

“I felt that the time had come when a black person or a female person could and should be president of the US – not only white males. I decided somebody had to get it started,” she said in an interview years later.

While her bid was unsuccessful, she laid the foundations for those who would come after her, teaching them that anything was possible.

This post is an excerpt of a longer article by Stéphanie Thomson that originally appeared on Forum Agenda, the blog of the World Economic Forum.

Leben und Sterben in New Hampshire

In knapp sechs Stunden schließen die Wahllokale in New Hampshire. Höchste Zeit also, sich noch schnell mit ein paar Prognosen aus dem Fenster zu lehnen!

Wer gewinnt bei den Republikanern?

Ronald Reagan. Denn im Prinzip möchte jeder Republikaner so sein, wie er. Damit America endlich wieder so great wird, wie unter seiner Herrschaft. Was damals so genau so großartig war, ist ganz egal. Hauptsache es wird irgendwie so, wie es irgendwann mal war irgendwie war. Irgendwas. Schon Ronald Reagan nutzte ja bekanntlich den Slogan “Make America Great Again”, um wieder so ein schönes Amerika zu erschaffen, wie damals, als er regierte. Ok, das geht ja nicht. Vielleicht meinte er auch Jimmy Carter? Oder doch James A. Garfield? Egal. Wichtig ist: Früher war alles besser. Und da müssen wir wieder hin.

Da Donald Trump also den gleichen Slogan wie Ronald Reagan hat – und sich ihre Vornamen fast gleichen!!!1!! – kann nur er gewinnen. Er hat ja eigentlich auch in Iowa gewonnen, wie er mehrfach betonte. Beziehungsweise wurde im Iowa von diesem windigen Kanadier Ted Cruz (der sich ja eigentlich bei diesem Nachnamen irgendwie aus Mexiko eingeschlichen haben muss! Also ein Mexican-Canadian!) fies geklaut. In den Umfragen liegt Ronald Trump aber tatsächlich soweit vorne, dass ihm wohl keiner diesen Vorsprung klauen kann: er führt mit mindestens 10 Prozent und liegt konstant bei über 30 Prozent. Prognose: Trump wird trotzdem verlieren. Zumindest wünschen wir uns das, damit er sich wieder so schön via Twitter aufregt. Er wird schlechter als die Umfragen abschneiden, bei unter 28 Prozent. Denn die unentschlossenen Wähler wollen ihn eher nicht.

Ted Cruz: Der gottesfürchtige Texaner hat in New Hampshire eigentlich keine Chance. Trotz der Nähe zu Kanada. Denn es gibt dort nicht so viele Evangelikale. Egal. Er wird eine Runde beten, kurz abschütteln, dass Trump ihn grad als Pussy bezeichnet hat – und sich auf South Carolina konzentrieren. Prognose: Die Champions League ist auch mit Gottes Hilfe nicht drin, er hat aber auch nichts mit dem Abstieg zu tun.

RobotRubio: Es sah nach dem Caucus in Iowa eigentlich gut aus, dass der telegene Roboter mit dem jungendlichen Charme sein Momentum auch nach New Hampshire trägt. Ein paar fehlerhafte Updates in der Sprachsoftware und einer dadurch deutlich erhöhten Reaktionsfähigkeit haben seine Werte aber wieder nach unten gezogen. Prognose: Es wird nicht soweit gehen, dass die Hardware ausgetauscht werden muss. Außerdem hört sein Publikum gerne Wiederholungen. Allerdings wird er sich nicht deutlich von Kasich, Bush und sogar Christie absetzen können.

Jeb “Please Clap Your Hand Say Yeah” Bush: New Hampshire ist seine letzte Chance. Danach dürfte er alles Geld ausgegeben haben. Er muss überraschen und sich an Rubio und am besten Kasich vorbei in die Top 3 quetschen. Sonst gibt es bald kein Geld mehr, denn Hank Greenberg ist echt sauer. Prognose: Das wird leider nichts. Nicht in New Hampshire, in South Carolina, selbst in Florida. Danach hat er keine Lust mehr, vorher wird er noch ein bisschen Geld ausgeben.

John Kasich: Ist den Umfragen nach überraschend stark, liegt zuletzt bei 17 Prozent. Es könnten deutlich mehr sein, wenn ihn ein paar mehr Leute kennen würden. Hat dafür noch nicht soviel Ärgern mit Trump gehabt, wurde selten beschimpft und sagt zuwenig dummes Zeug. Sollte daher noch ein bisschen länger im Rennen bleiben um zu gucken, was die Leute von ihm halten. Prognose: Er denkt von Spiel zu Spiel.

Chris Christie: Wird überraschen, wird deutlich mehr als die 5.8 Prozent bekommen, die er in den letzten Polls im Durchschnitt hatte. Wird danach noch angriffslustiger sein und von Donald Trump als “Pussy Fatass” beschimpft werden. Wird dadurch in den Umfragen steigen. Prognose: Bleibt eher ein One Hit Wonder und geht zurück nach New Jersey, wenn die Brücken wieder offen sind. Versucht es dann in 2020 nochmal.

Carly Fiorian und Ben Carson: Sollen Gerüchten zufolge noch im Rennen sein. Dürfen aber bald nicht mehr mitspielen. Ben Carson wird nach Hause fliegen, noch vor der Primary in Florida, die Hose wechseln und sich auf die Couch legen.

Und die Demokraten? Sanders wird gewinnen. Das ist aber recht egal. Denn Hillary und Bernie fetzen sich weiter – angetrieben und unter tatkräftiger Mithilfe ihrer Anhänger – und versuchen so auch ein bisschen mehr Stimmung reinzubringen. Aber das beleuchten wir an anderer Stelle noch einmal genauer.

Und was sagen die Experten? Wir haben mal bei unseren Blog-Freunden nachgehorcht, wie sie die Lage sehen. Thomas Rasser von US-Präsidentschaftswahl 2016 sieht Chris Christie auf dem Weg nach Hause:

Ich rechne damit, dass Chris Christie trotz seines guten Auftritts bei der TV-Debatte nach New Hampshire aufgeben wird, wenn er hinter Kasich und Bush ins Ziel kommt. An der Spitze rechne ich nicht mit einer Überraschung, Donald Trump dürfte mit 27% aufwärts gewinnen. Bei den Demokraten wird es darauf ankommen, wie weit Sanders vor Clinton landet. Ist der Abstand nur einstellig, wäre dies sicherlich ein kleiner Dämpfer für den Senator aus Vermont.

Und Kai Uwe Hülss von 1600 Pennsylvania setzt dagegen eher auf ein Ausscheiden von Ben Carson. Und bringt Jim Gilmore ins Spiel, von dem ich vorher – ehrlich – noch nichts gehört hatte.

Carsons Kampagne hat mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sollte er zudem in NH schlecht abschneiden, könnte das Ende nah sein. Ansonsten wird sich das Feld der Establishment-Kandidaten wohl reduzieren. Rubio, Kasich, Bush, Christie – mittelfristig wird nur eine Kampagne überleben können. Eine Frage wird auch sein, wie viele Bewerber der “12-Stimmen-Kandidat” Jim Gilmore noch überleben kann…

Danke für eure Einschätzungen, wir sind jetzt auf die Ergebnisse gespannt!

Was der nächste POTUS tun sollte

Vacancy

Bill Clinton hat seinerzeit mit “It’s the economy, stupid” die wohl kürzeste Zusammenfassung seiner Aufgaben als (damals noch zukünftiger) Präsident der Vereinigten Staaten geliefert. Das war schon um einiges konkreter als Donald Trumps “Make America Great Again” oder Jeb Bushs “Jeb!”, dürfte aber das Aufgabenspektrum im Oval Office nur unzureichend beschrieben haben.

Rana Foroohar, die stellvertretende Chefredakteurin des TIME Magazine, hat amerikanische Politiker und Experten befragt, was denn ins Pflichtenheft der zukünftigen Präsidentin gehört. Geantwortet hat das folgende (all-male) Panel:

  • Kevin McCarthy – Mehrheitsführer und Abgeordneter aus Kalifornien (R), 23rd District, United States House of Representatives
  • Christopher Coons – Senator aus Delaware
  • Michael Froman – US Trade Representative
  • Stephen G. Pagliuca – Bain Capital (Ex-Kollege von Mitt Romney)
  • Niall Fergusson - Laurence A. Tisch Professor of History, Harvard University

 

Zu den Aufgaben des neuen Präsidenten / der neuen Präsidentin gehören demnach u.a.

  • Ein faires Handelsabkommen mit Europa und China (Froman)
  • Willkommenskultur für Flüchtlinge und den niederen Instinkten widerstehen (Coons)
  • Neustart der Aussenpolitik genau in der Mitte zwischen Bushs Abenteuern und Obamas Passivität (Fergusson)
  • Spitzenposition im Technologiebereich einnehmen “Only show in town” (Fergusson)
  • Wachsende Einkommensunterschiede ausgleichen (Pagliuca)
  • “I want us to become Uber: choice, accountability, efficiency.” (McCarthy)
  • Sich weniger auf die US-Notenbank verlassen, stattdessen Steuerrefom (Fergusson)

Die volle Diskussion gibt es hier zu sehen:

Die Lehren aus der Vorwahl in Iowa

Schlechter Start: Bei der Vorwahl in Iowa landete Donald Trump nur auf Platz zwei.

1. Trump kann tatsächlich verlieren   

Loser, Versager, Underperformer: Natürlich kennt Donald Trump diese Wörter. Allerdings hat er sie bislang nur dazu benutzt, um politische Gegner und Rivalen zu diffamieren. Nun ist Trump jedoch selbst zum Loser geworden. Die ersten Präsidentschafts-Vorwahlen verlor er krachend. Im Bundesstaat Iowa zog sein republikanischer Konkurrent Ted Cruz locker davon. Der Sieg des 45-jährigen Senators aus Texas ist ein schwerer Schlag für Trump, der das Bewerberfeld seit Monaten anführt. Er machte schnell klar, wer für sein schlechtes Abschneiden verantwortlich ist: die Medien.

Kurz nach der Wahl verbreitete sich ein Tweet von Trump aus dem Juni 2014 wie ein Lauffeuer im Internet. “Keiner erinnert sich daran, wer als Zweiter ankam”, zitierte der umstrittene Milliardär den legendären US-Golfer Walter Hagen.

2. Nach der Wahl ist vor der Wahl

Der Ausgang der Vorwahl ist für den selbstbewussten Trump schmerzhaft. Doch der 69-Jährige weiß, dass Iowa nur der Auftakt zu einem Wahlmarathon war, der erst im Juni enden wird. In der Politik ist das eine Ewigkeit. Schon am 9. Februar geht es, “You betcha!“, in New Hampshire weiter. Trump hat genügend Zeit für ein Comeback – die Umfragen dürften ihm Mut machen. Dazu kommt: Iowa ist kein Spiegelbild der USA. Der Bundesstaat ist weißer, ländlicher und konservativer als das übrige Land. Zur Erinnerung: 2008 gewann Mike Huckabee in Iowa, 2012 Rick Santorum. Beiden Republikanern gelang es nicht, genügend Stimmen für die Nominierung zu bekommen.

3. Der wahre Sieger ist Rubio

Marco Rubio landete in Iowa zwar nur auf dem dritten Platz, jedoch fuhr er ein starkes Ergebnis ein. Fast hätte der Senator aus Florida seinen Rivalen Trump überholt. “Wir haben den ersten Schritt unternommen, aber einen wichtigen Schritt, um die Nominierung zu gewinnen”, erklärte Rubio bei einer Kundgebung in Des Moines. Sein Ergebnis dürfte bei den Republikanern für Erleichterung sorgen. Der 44-Jährige ist unter dem Spitzentrio der einzige Politiker, der moderat genug auftritt, um bei der eigentlichen Präsidentschaftswahl am 8. November eine Mehrheit der Wähler von sich überzeugen zu können.

Auf seiner Webseite findet sich bereits der Begriff “Marcomentum”, eine Mischung aus Rubios Vornamen und dem Begriff Momentum, also dem Entstehen einer immer größer werdenden Bewegung, also eines politischen Siegeszugs. 2008 gelang dies beispielsweise einem jungen demokratischen Senator aus Illinois. Sein Name: Barack Obama. Rubios Chancen auf Unterstützung durch prominente Wahlkampfhelfer und Großspenden dürften nach der Wahl in Iowa steigen.

4. Sanders “Revolution” geht weiter

Bei den Demokraten lieferten die sich Favoritin Hillary Clinton und ihr Rivale Bernie Sanders ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Clinton gewann zwar, jedoch blieb unter dem Strich ein hauchdünner Vorsprung von gerade einmal 0,3 Prozentpunkten. Bei den Demokraten ist der Wahlkampf zwischen Clinton und Sanders noch lange nicht vorbei. ”Die politische Revolution hat gerade erst begonnen”, hieß es auf der Facebook-Seite des Senators aus Vermont.

5. Clintons knapper Sieg überrascht

Die ehemalige Außenministerin hat einen steinigen Weg vor sich. Schon wieder. Die Vorwahlen im Jahr 2008 entwickelten sich für Clinton zum Albtraum. In ihrer Kampagne präsentierte sie sich bereits als designierte Kandidatin. Nach einem dramatischen Wahlkampf konnte sich Obama die Nominierung sichern. Acht Jahre später hatte Clinton  genügend Zeit, ihre Kampagne vorzubereiten. Gemeinsam mit Ehemann Bill verfügt die 68-Jährige über das wohl einflussreichste Netzwerk in der US-Politik. Geldsorgen muss sich Clinton dank kräftiger Unterstützung aus der Finanzbranche keine machen. Ihr knapper Sieg überrascht daher umso mehr.

6. Die Favoritin hat ein Problem mit Liberalen 

Nach der Wahl trat Clinton erkennbar gefrustet vor die Kameras. Lautstark sprach sie von einem “Wettkampf der Ideen” und bezeichnete sich als Reformerin und progressive Politikerin. Das zeigt: Clintons Kampagne droht eine Zerreißprobe. Einerseits will sich die Demokratin als pragmatische Alternative zu Sanders präsentieren, die Probleme aufgrund ihrer Erfahrung lösen kann. Doch die Basis ist unzufrieden und fordert frische Ideen. Sanders kann diese Sehnsucht mit seinen radikalen Forderungen befriedigen. Zieht Clinton nun nach und versucht sich als linke Populistin? Zuletzt attackierte sie bereits die Pharma- sowie die Finanzbranche und beklagte die soziale Ungleichheit in den USA.

7. Sanders baut auf die Jungen

Umfragen zeigen, dass vor allem Wähler unter 30 Jahren den 74-jährigen Sanders unterstützen. Clinton dagegen rekrutiert die meisten ihrer Fürsprecher aus dem Lager der 45- bis 64-Jährigen. Der selbsternannte “demokratische Sozialist” kann damit auf eine Wählergruppe bauen, die besonders engagiert und mit einer gehörigen Portion Idealismus zur Sache geht. Es bleibt abzuwarten, ob sich Sanders’ Anhänger im Falle einer Niederlage geschlossen hinter Clinton stellen, hinter die Vertreterin des so ungeliebten Washingtoner Politsystems

8. Sanders hat Heimvorteil, Clinton hat Geld

Umfragen zufolge liegt Sanders in New Hampshire, einem Nachbarstaat von Vermont, klar vor der Favoritin. Siegt der Senator dort nach seinem starken Abschneiden in Iowa, wird Clintons Nervosität und die der Demokraten in Washington spürbar wachsen. Doch – und auch das hat Iowa gezeigt – stimmen die Wahlumfragen nicht immer mit der Wirklichkeit überein. Zuletzt sagten Demoskopen Siege von Trump und Clinton voraus. Weitaus spannender ist, wie sich Sanders Kampagne in den kommenden Wochen entwickeln wird. Clinton mag angeschlagen sein, jedoch verfügt ihr Team über die nötigen finanziellen Ressourcen und organisatorischen Strukturen in den einzelnen Bundesstaaten, um bestens vorbereitet in die monatelange Wahlschlacht zu ziehen.

9. Das Bewerberfeld lichtet sich

Bei den Republikanern lichtete sich nach der Vorwahl in Iowa das Bewerberfeld: Mike Huckabee erklärte auf Twitter das Ende seiner Wahlkampfkampagne. Der frühere Gouverneur von Arkansas hatte sich bereits vor acht Jahren erfolglos um das Präsidentenamt bemüht. Wenig später zogen Senator Rand Paul (Kentucky) und Rick Santorum nach. Bei den Demokraten gab auch Martin O’Malley seine Ambitionen auf das Präsidentenamt auf. Seine Partei müsse sich geschlossen hinter einen Kandidaten stellen, sagte O’Malley.

“Turn off Trump” – Jeb! mit neuem Video

Für Jeb Bush wird es nach dem schlechten Abschneiden in Iowa eng. Die Vorwahlen in New Hampshire könnten schon seine letzte Chance sein, um sich nochmal als ernsthafter Anwärter für das Präsidentenamt zu präsentieren. Sein neuer Wahlwerbespot richtet sich frontal gegen Trump und gegen dessen Angewohnheit alles und jeden zu beleidigen, u.a. Frauen, Veteranen und Menschen mit Behinderung.

Amerika wählt meint: Nicht schlecht gemacht für die Zielgruppe, aber wohl zu wenig, zu spät.

6 things you need to know about the US election

1. Why do US presidential elections take so long?

Early in the year of the presidential election, Iowa holds the first caucus and New Hampshire the first primary. These two polls follow months of campaigning, while there will be a further five months or so between the firing of the starting gun in Iowa and the point at which both parties have officially selected their candidate. Once that point is reached, the rest of the summer and autumn is spent campaigning before the election itself on 8 November. Long campaigns go some way to explaining the cost of US elections. In the 2012 presidential campaign, Mitt Romney is estimated to have spent the equivalent of $13 per vote, as did Hillary Clinton in her 2008 bid to win the Democratic nomination.

Source: Washington Post

2. What’s the difference between a caucus and a primary?

Outside the United States, most people would be hard pressed to tell the difference, but a primary is run by the state while the political parties run caucuses. A primary is more like a traditional election with ballots cast at polling stations and a broad range of voters taking part.

Caucuses take place in churches, schools and even people’s homes. The meetings will often discuss candidates before voting and may deal with other political party business. Because of this, caucuses tend to involve more ideologically committed party members and far fewer people turn out. Both parties have a set number of delegates – party officials in each state who ultimately get to choose the official candidate at the party’s national convention later in the year. Either caucuses or primaries are used to decide how many delegates each person hoping to secure the nomination gets. The person with the most delegates will win the nomination.

3. Why does Iowa go first?

In 1972, Iowa Democrats scheduled their caucus in January, which was unusually early. Various reasons have been given for this, from a change to the date of the national convention that year to an effort to favour a local candidate who was considering a run.

Whatever the reason, the Iowa Democratic caucuses moved ahead of the New Hampshire primary, which had traditionally been the nation’s first. The Republicans soon followed suit. To hold on to its kingmaker role and retain the economic boost of hosting thousands of campaign workers and journalists, the Iowa State legislature has added a section to the state code that requires that the caucus be held eight days prior to any other caucus or primary. A recent poll showed the strength of feeling Iowans have towards their special status, with nearly 70% saying the state should continue to go first.

4. Are Democratic and Republican caucuses the same?

No.

Republican caucuses involve a straightforward ballot for a preferred candidate. The votes are counted by the caucus chair and the winner is announced. There is no minimum threshold a candidate must reach. The winner is simply the candidate with the most votes in each caucus and delegates are allocated on this basis.

The Democrats make things a little more complicated. Caucus-goers physically stand in different areas of the room to show their support for a particular candidate. This is called aligning. During a 30-minute alignment period, people work the room to try to convince others to support their candidate. Supporters of candidates who do not meet the “viable” threshold, usually about 15% of those present, can either join another candidate’s group or try and encourage others to join them. The number of delegates each viable candidate gets will depend on the strength of their support.

5. Do the caucuses usually predict the eventual nominee?

For the Democrats, yes. For the Republicans, no.

Most recently, Barack Obama’s victory over Hillary Clinton in the Iowa caucus in 2008 did much to propel him to the White House. In 2004, John Kerry beat Howard Dean and went on to win the Democratic nomination.

In fact, since 1976, Iowa Democrats have got it wrong only twice: in 1992 when Iowa native Tom Harkin won the caucuses and in 1988 when Dick Gephardt from neighbouring Missouri won. Since 1980, Iowa Republicans have accurately predicted the official nominee only twice: Bob Dole in 1996 and George W. Bush in 2000. In every other caucus, Iowa Republicans chose candidates that did not go on to get enough support to secure the nomination.

One reason for this is that Iowa Republicans are seen as more conservative than the national average with a tendency to go for more socially conservative candidates.

6. What are the main challenges the winner will face?

After years of battling to secure their party’s nomination and then the popular vote, whoever wins the presidential election in November will find that the really hard work starts when they arrive in the Oval Office.

Income inequality, lack of infrastructure investment and rising health care costs are all pressing issues in the US economy. Keeping the country competitive is also a major challenge, with China and other emerging economies continuing to put pressure on the more established nations. The World Economic Forum’s latest Global Competitiveness Report placed the US at number 3 in the world ranking, but maintaining that position is going to be tough.

Sustaining robust economic growth in an environment of slowing global growth will be a significant challenge, whoever finally makes it to the White House.

A longer version of this article originally appeared on the Forum Agenda, the blog of the World Economic Forum. 

Das Rennen geht los: Wer gewinnt Iowa, was sagen die Umfragen?

So, schnell die Tränen aus den Augenwinkeln wischen, mir sind wahre Bäche das Gesicht runtergelaufen beim Anblick des Videos von Trump, mit dem er die ehrlichen, hart-arbeitenden, patriotischen Leute von Iowa überzeugen will. Sein Programm: Greatness! Denn seien wir ehrlich, er ist so ein großartiger Typ, Anführer, Verhandler, Rhetoriker, dass es gar keinen Zweifel geben kann, wer gewinnt (Er natürlich!), um Amerika wieder irgendwie so richtig groß und stark und unbesiegbar zu machen, so wie früher (wann auch immer das war).

Auch wenn der Ergebnis also jetzt schon feststeht: Der Fairness halber wollen wir uns mal mit der Wirklichkeit beschäftigen. Auch wenn Umfragen – unter anderem wegen der fortschreitenden Digitalisierung und dem Vormarsch von Smartphones – grade in den letzten Vorhersagen zu Wahlen oftmals ziemlich daneben lagen, bleiben sie die beste Möglichkeit, einen möglichen Wahlausgang vorherzusagen. Die Twitter-Follower zum Beispiel kann man ja kaufen, so dass selbst Newt Gingrich auf einmal den Eindruck erwecken könnte, dass viele Leute ihm zuhören würden.

Gucken wir uns die gesammelten Umfragen an, die RealClearPolitics netterweise immer sammelt, sieht es tatsächlich gut aus für Trump. Seit dem 18. Januar führt er die Umfragen in Iowa an, davor hatte er sich mit Cruz abgewechselt. Auch wenn Trump in den Umfragen der letzten Tage im Schnitt mit 6.2 Prozentpunkten vor Cruz führt, bleibt ihm dieser doch recht dicht auf den Fersen. So sieht das Umfrage-Bild momentan bei RCP aus:

  • Trump führt mit ihm Schnitt 30.4%
  • Cruz folgt ihm mit 24.2%
  • Rubio holt immerhin 15.2%, gefolgt von Carson mit 8.8%
  • alle anderen – Bush, Christie, Fiorina und Co. – laufen unter ferner liefen und knacken nicht einmal die 5%-Marke

Auch der hochverehrte Nate Silver, ein direkter Nachfahre von Nostradamus, sagt einen – wenn auch knappen – Sieg von Trump voraus. Er bringt aber zusätzlich eine weitere Komponente ins Spiel:

Danach hat Trump zwar einen sehr harten Kern von Unterstützern, aber auch deutlich schlechtere Beliebtheitswerte in Iowa – und er wird immer unbeliebter (nur Jeb Bush wird noch negativer gesehen).

How does that make any sense? Trump isn’t liked by many Republicans, but he’s loved by a few, and in a 12-candidate field, that may be enough.

Von daher sieht er zwar wie der Favorit aus, es könnte aber sehr, sehr eng werden – und er könnte von Cruz am heutigen Wahltag abgefangen werden. Für Fiorina, Santorum und Huckabee sollte aber spätestens nach der Vorwahl in New Hampshire Schluss sein. Christie und Kasich dürften sich wohl noch ein bisschen länger Hoffnungen machen, da sie eine andere partei-interne Wählerschaft als Trump und Cruz ansprechen.

Und bei den Demokraten. Hier liegt Hillary Clinton in Iowa in allen Umfragen konstant vorne. Allerdings führt Sanders in New Hampshire deutlich. Hier bleibt es also spannend.

Kann es ein Selfie geben, das noch inszenierter ist als das Oscar-Selfie?

Liebe Hillary,

wir können nur mutmaßen, wieviele Social Media-Berater hier involviert waren und was das Ganze gekostet hat. Dieser Tipp ist aber kostenlos: Wenn ein Videoteam Dich dabei filmt, wie Du ein Familienselfie machst, ist es kein Familienselfie mehr. Sondern eine Inszenierung.

Liebe Grüße,
Dein “Amerika wählt”-Team

PS: Man sagt nur “My dad has longer arms” wenn man die Kamera anspricht. Niemand spricht so mit seinem Vater.

PS: Genau wegen sowas spenden soviele Leute Geld für den zornigen Opa aus Vermont.