Benefiz-Dinner: Trump wird ausgebuht

An Buhrufe dürfte er sich gewöhnt haben: Donald Trump in New York.

Wenige Stunden nach ihrem dritten und letzten TV-Duell sind Hillary Clinton und Donald Trump erneut aufeinandergetroffen. Beim Wohltätigkeits-Dinner der Alfred E. Smith Gedächtnisstiftung in New York versuchten beide Präsidentschaftskandidaten, humorvoll miteinander umzugehen. Trump wurde dabei jedoch ausbuht.

Einige Bemerkungen des Republikaners kamen beim Publikum weniger gut an. Clinton versuche, in der Öffentlichkeit einen anderen Eindruck zu wecken als im Privaten, so Trump: “Heute Abend gibt sie vor, Katholiken nicht zu hassen.” Dafür setzte es Buhrufe, was bei dem Dinner sonst nie vorkommt.

Clinton selbst verzichtete auf solche Attacken und nahm sich auf die Schippe. Sie stelle heute keine Rechnung, sagte die Demokratin. Normalerweise verlange sie für Reden ein Honorar.

Hier das komplette Video:

War klar! Trump reklamiert Pence-Sieg für sich

“Das war mein Urteilsvermögen”: Donald Trump während seiner Rede in Nevada.

Im US-Präsidentschaftswahlkampf haben sich die beiden Vizekandidaten einen hitzigen Schlagabtausch geliefert. Der Republikaner Mike Pence überzeugte bei dem einzigen TV-Duell der beiden Stellvertreter mit einem präsidialeren Ton. Der Demokrat Tim Kaine trat  aggressiver auf, wirkte aber oft ungeduldig. Eine CNN-Blitzumfrage sah Pence mit 48 Prozent vorne (Kaine: 42 Prozent).

In US-Medien herrschte Einigkeit darüber, dass Pence den besseren Auftritt hinlegte. So meinte die “Washington Post”, er habe zu bemüht gewirkt.

Und Donald Trump? Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner lobte seinen Mitstreiter – und sich selbst gleich mit. ”Mike Pence hat einen unglaublichen Job gemacht. Ich habe viel Lob bekommen, weil das ist meine erste sogenannte Wahl war”, sagte er bei einer Kundgebung in Nevada. “Ich gehe davon aus, dass Mike den höchsten Sieg in der Geschichte der Vizepräsidentschafts-Debatten eingefahren hat.” Amerika sei in der Lage gewesen, aus unmittelbarer Nähe Trumps Urteilsvermögen sehen. “Und das war mein Urteilsvermögen.”

Noch Fragen?

Perfekt: Baldwin gibt den Trump

Viel besser geht’s nicht: Alec Baldwin als Donald Trump und Kate McKinnon als Hillary Clinton.

Alec Baldwin (“30 Rock”) hat sich zur Riege der Donald-Trump-Imitatoren gesellt. Und das auf ziemlich perfekte Art und Wiese. Mit Kate McKinnon als Hillary Clinton lieferte sich der 58-Jährige bei “Saturday Night Live” (SNL) eine Comedy-Version der ersten TV-Debatte der beiden Präsidentschaftskandidaten.

Baldwin begann mit folgendem Satz: “Guten Abend, Amerika! Ich werde so gut sein heute, ich werde so besonnen, so präsidentschaftswürdig sein, dass alle, die heute Abend zusehen, sich in die Hosen machen werden!”

Mit der berühmt-berüchtigten Trump-Tolle, gespitztem Mund und wütenden Zwischenrufen war Baldwin kaum vom Original zu unterscheiden. Auch die zum SNL-Ensemble gehörende McKinnon lieferte eine überzeugende Clinton, die freudig die Antworten ihres Gegners verfolgte und ihm gar Redezeit schenkte.

Im Netz erfährt der rund 10 Minuten lange Clip eine enorme Verbreitung. Der ursprüngliche Facebook-Post wurde bereits 16 Millionen Mal angesehen und rund 230.000 Mal geteilt. Auch auf YouTube gibt es zahlreiche Versionen des Videos.

Ist Donald Trump wirklich der Held der weißen Arbeiterklasse?

Ich gebe zu, die Frage ist suggestiv. Aber wir haben ganz ehrlich unsere Neutralität bei “Amerika wählt” ohnehin schon vor einer Weile an den Nagel gehängt. Hängen müssen. Es war schon immer schwer – denkt nur mal an Sarah Palin oder die Geschichte mit dem Hund auf dem Autodach von Mitt Romney – aber bei Donald Trump ist es wirklich unmöglich, neutral zu bleiben. Der Mann ist rassistisch, frauenfeindlich, selbstbezogen, unverschämt, undiszipliniert, faul und frei jeder politischen Erfahrung.

Was er nicht ist, ist der Verteidiger der weißen Arbeiterklasse, als der er sich immer darstellt. Auch das wusstet ihr bereits. Hillary Clintons Kampagne hat es trotzdem nochmal schön herausgearbeitet, damit es auch noch mehr Wähler aus genau dieser Gruppe begreifen. In gleich drei neuen TV-Spots kommen mittelständische Unternehmer zu Wort, die einst für Trump gearbeitet haben und ihr Geld nie zu Gesicht bekommen haben. Zusammen ergeben die drei Spots eine groben Keil für einen groben Klotz. Gut so.

Und wen genau hat Trump so alles betrogen?

Einen Glaser…

…einen Instrumentenhändler…

und einen mittelständischen Bauunternehmer

#DearNextPresident

Die amerikanische Webseite “Fusion”, die sich vor allem an Millenials richtet, hat in den letzten Wochen die Kampagne #DearNextPresident gefahren. Die simple, aber wirklich gute Idee: was sehen jungen Menschen in den USA als die wichtigsten politischen Herausforderungen an. Was ist ihre Wunschliste an den neuen Präsidenten (hoffentlich Präsidentin)?

Jetzt hat Fusion in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum die Kampagne ausgedehnt und Millenials nicht nur aus den USA sondern weltweit dazu befragt. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen:

[Disclaimer: Der Autor arbeitet für das Medienteam des Weltwirtschaftsforums]

From Russia with Love – #TrumpWon hashtag in Russland gestartet.

UPDATE:

Es gibt berechtigte Zweifel, dass der #TrumpWon hashtag tatsächlich in Russland gestartet wurde. Fest steht aber wohl, dass er einen wesentlichen Teil seines Traffics aus Russland erhalten hat. Besonders @TeamTrumpRussia hat sich dabei hervorgetan.

Den besten Überblick dazu gibt es in diesem Artikel der Washington Post.

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Bescheiden war der ja nie, der Donald. Dass er seinen vermeintlichen Sieg in der ersten TV-Debatte gegen Hillary Clinton als Twitter-Trend feiert überrascht daher niemanden.

Angesichts der in Wirklichkeit absolut unterirdischen Debatten-Performance sind andere aber schon stutzig geworden. Zum Beispiel Louise Mensch, die sich selbst als konservative Vordenkerin versteht.

Die hat es wiederum bei dem Nerd Dusty ausgegraben, der sich die Herkunft der Tweets genauer angeschaut hat.

“Late Show”: Colbert fasst TV-Duell mit einem Wort zusammen

“Falsch”: Stephen Colbert rechnet nach dem ersten TV-Duell ab.

Das erste TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ist vorbei. Das Ergebnis ist für viele eindeutig: Clinton gewann, Trump verlor. Die Demokratin wirkte deutlich präsidiabler als ihr republikanischer Rivale. Eine CNN-Blitzumfrage sah Clinton mit 62 Prozent vorn, für Trump entschieden sich nur 27 Prozent der Befragten.

Für Latenight-Talker Stephen Colbert war die langerwartete Diskussion naturgemäß Pflichtprogramm. Seine “Late Show” fand im Anschluss an das Duell statt und wurde live ausgestrahlt.

Colberts Monolog wurde zur grandiosen Abrechnung mit den Kandidaten. “Es gab ein Wort, das zusammenfasste, wie sich diese Debatte, diese ganze Wahl anfühlt”, sagte der Moderator. Es folgte eine Collage von Szenen, die zeigten, wie Trump immer wieder ein Wort benutzte, um Clinton zu unterbrechen: “falsch”.

Noch Fragen?

Hier das komplette Video:

The 3-point plan to restore US growth and opportunity

politics inequality 102

Guest Commentary by Richard Samans

The insurgent candidacies of both Sen. Bernie Sanders and Donald Trump in this year’s presidential campaigns exposed a deep fault line in American economic policy: too few voters today have confidence in the country’s economic stewardship over the past generation.

In fact, Americans – by virtue of their support for Sanders and Trump – have issued a direct intellectual challenge to the market-friendly, internationally-open policy model of the past several decades. As wages have stagnated, inequality has grown and technological change and globalization have continued to disrupt Americans’ lives, more people are demanding an economy that generates both wider social participation and broader distribution of its benefits.

Unfortunately, the question of how we can improve not only the quantity of economic growth but its quality – i.e., its bottom-line payoff to society in the form of sustained progress in median living standards – has not been the top focus of U.S. economic policy for a very long time. But if policymakers are serious about restoring opportunity and upward mobility to the vast number of Americans who’ve felt left behind by the seismic shifts in our national and global economy, the task of structural economic reform to address this challenge must become absolutely paramount.

It’s true that U.S. macroeconomic policy has been anything but inert and complacent since the 2008-09 financial crisis, and great credit is due the Federal Reserve, the Obama Administration and Congress for stabilizing the economy, fostering a recovery and reducing the fiscal deficit to a more sustainable level. But the most important domestic reforms of the past twenty years – such as the Affordable Care Act, the Dodd-Frank financial reform, Leave No Child Behind, the Medicare prescription drug benefit and recent energy and climate rules – were neither aimed at nor had the effect of structurally adapting the economy to the challenges posed to American employment, production and living standards by technological change and globalization.

Read the full article here.

Richard Samans is a Managing Director of the World Economic Forum and former Special Assistant to President Bill Clinton for International Economic Policy, and Senior Director, National Security Council, White House

Clinton bricht 9/11-Auftritt ab – Video auf Twitter

Szene aus dem Twitter-Clip von Zdenek Gazda: bereits über 34.000 Retweets.

Hillary Clinton hat die 9/11-Gedenkveranstaltung in New York wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig verlassen müssen. Ein Sprecher sagte, Clinton habe sich “überhitzt” gefühlt und sich in die Wohnung ihrer Tochter Chelsea zurückgezogen.

In einem Video, das der Amerikaner Zdenek Gazda auf Twitter postete, war zu sehen, wie die 68-Jährige schwankt und zu stürzen scheint. Drei Leuten müssen sie halten. Gazdas Clip erfährt eine enorme virale Verbreitung: In wenigen Stunden wurde er bereits mehr als 34.000 Mal weitergeleitet. Mehr als eine Stunde später verließ die demokratische Präsidentschaftskandidatin die Wohnung ihrer Tochter wieder. Clinton sprach kurz mit Reportern und sagte, dass es ihr wieder besser gehe.

Clintons Gesundheit war zuletzt immer wieder ein Thema im US-Wahlkampf. Ihr republikanischer Rivale Donald Trump (70) warf ihr vor, physisch nicht in der Lage zu sein, das Präsidentenamt auszufüllen.

Barack Obama: 5 standout moments from his presidency

Guest commentary by Stéphanie Thomson

Before he’d even stepped foot in the White House, Barack Obama, the first African American president of the United States, was destined to make history. In a country where segregation between black and white Americans was legal as late as 1964, that was already quite an achievement.

 Barack Obama’s election poster

Barack Obama’s election poster Barack Obama’s election poster Image: Library of Congress
Now, as his two terms at the helm of the world’s most powerful country draw to a close, what else will he be remembered for? That’s a tricky thing to predict; a “fools errand” even, according to what the Pulitzer-winning historian Gordon Wood told New York Magazine when asked the same question. Often, a person’s legacy only becomes clear decades later.

But while it might indeed be too soon to identify the defining policies of Obama’s presidency, there have been a few memorable moments that say as much about him as a person as they do about his time as president.

The beer summit

   President Barack Obama at the

When Henry Louis Gates Jr, an African-American Harvard professor, was arrested outside his home by a white police officer responding to a burglary report, it triggered a national debate about racial profiling. The situation intensified when Obama said that the police had “acted stupidly” during the incident.

Obama’s attempt to de-escalate the situation by inviting both parties to the White House for what the press dubbed “the beer summit” led to this iconic photo, earning him a reputation for a sometimes unconventional approach to diplomacy.

President Barack Obama at the ‘Amazing Grace’


Six years later, and race relations in the US had hit a new low, after several high-profile shootings of unarmed black men. It was against this backdrop of heightened racial tensions that Dylann Roof, a white supremacist, shot and killed nine African Americans during a prayer service in Charleston.

At the funeral of one of the victims, senior pastor and South Carolina State Senator Clementa Pinckney, Obama gave a moving eulogy, breaking out into song at the end. It was, the Atlantic wrote, “his single most accomplished rhetorical performance”.

Shedding a tear for the victims of gun violence

Several mass shootings have taken place in the US during Obama’s presidency, none more shocking than Sandy Hook, where 20 children aged between six and seven were murdered. At the time Obama had hoped their deaths would help galvanize the country into action, but all subsequent attempts at gun control were blocked.

Four years later, in an emotional speech announcing fresh plans to push through change, Obama shed his normally cool exterior and openly cried as he spoke of the “college kids in Santa Barbara, high schoolers in Columbine, and first graders in Newtown”, whose “right to life, liberty and the pursuit of happiness were stripped”.

A stand-up comedian in the White House

“Obama has a comic sensibility that’s edgier and more pop-culture-influenced than we’re used to hearing from politicians,” the Washington Post wrote in an article on the role comedy has played in Obama’s presidency.

Who can forget the White House Correspondents Dinner when he finally laid to rest speculations about his country of birth, or the time he appeared on Zach Galifianakis’ cult comedy show Between Two Ferns.

But he almost always used his comedy to make more important points – like the time he posed with a selfie stick to promote health insurance.

Obama the family man

“Kids love me – partly because my ears are big, and so I look a little like a cartoon character,” Obama told Jerry Seinfeld in an episode of Comedians in Cars Getting Coffee. And Obama seems to love kids.

Some of the most defining photos from his time in office aren’t those from state visits or with other world leaders: they’re of Obama with children. So much so that at the start of the year, #ObamaAndKids was trending online.

And this could be one of his most important legacies, according to the New York Magazine profile of the outgoing president. “He was most effective as a ‘normal’ president, and he helped put the presidency back on a human scale … Future historians will give him full marks for that.”

This article  originally appeared on the Forum Agenda of the World Economic Forum.

Wie reagiert Amerika auf den Mordaufruf von Trump?

Wie berichtet hat Donald Trump ein noch tieferes Niveau erreicht und indirekt zum Attentat auf Hillary Clinton aufgerufen. Die Reaktionen auf diese gezielte Provokation haben nicht lange auf sich warten lassen.

Secret Service (Gewaltaufrufe gegen Präsidenten oder Kandidaten sind in den USA strafbar):

Weniger zurückhaltend ist Elizabeth Warren, die ja schon seit längerem zu seinen schärfsten Kritikern gehört:

Gabrielle Giffords, die selbst Opfer eines politisch motivierten Attentats wurde, hat alle Mitbürger dazu aufgerufen, Trump für seine Äusserungen zu verurteilen:

Und Hillary Clinton selbst? Sie antwortet gar nicht direkt auf die Drohung, sondern stattdessen mit einem Video, das die gesamte Rhetorik Trumps noch einmal allen schmerzhaft vor Augen führt.

Schüsse auf Clinton? Trump-Rede sorgt für Eklat

“Es gibt die Zweite-Verfassungszusatz-Leute”: Donald Trump während seiner Rede.

Es ist der nächste Eklat im US-Wahlkampf: Während einer Rede in Wilmington (US-Bundesstaat North Carolina) hat Donald Trump indirekt Schüsse auf seine Rivalin Hillary Clinton angedeutet. Der republikanische Präsidentschaftskandidat sagte:

“Hillary wants to abolish, essentially abolish the Second Amendment. By the way, and if she gets to pick — if she gets to pick her judges, nothing you can do, folks. Although the Second Amendment people, maybe there is, I don’t know.”

Übersetzt heißt das in etwa:

“Hillary will den zweiten Verfassungszusatz abschaffen, wirklich abschaffen. Ganz nebenbei, falls sie es schafft, ihre Richter auszuwählen, kann man nichts dagegen machen, Leute. Andererseits gibt es die Zweite-Verfassungszusatz-Leute, vielleicht ist es das. Ich weiß nicht.”

Der zweite Verfassungszusatz in den USA besagt, dass die Regierung das Recht auf den Besitz und das Tragen von Waffen nicht einschränken darf. Hat Trump nun tatsächlich zu Schüssen auf seine demokratische Gegnerin aufgerufen?

In den sozialen Netzwerken verbreitet sich das Video der Rede wie ein Lauffeuer. Zahlreiche US-Medien (beispielsweise CNN, “Politico“, “Vox” und “The Hill“) haben das Thema aufgegriffen.

Trump-Berater Jason Miller wies die Vorwürfe zurück. Der Kandidat habe die “Zweite-Verfassungszusatz-Leute” als politische Kraft und Inspiration gemeint. Klar ist jedoch: Trump liebt die Provokation. Es wäre nicht das erste Mal, dass er mit einer scheinbar beiläufigen Äußerung Grenzen auslotet und überschreitet. Es ist Teil seines Wahlkampfs, seine Anhänger bewundern ihn dafür.

Via Twitter teilte das Clinton-Lager mit: “Was Trump sagt, ist schlicht gefährlich. Eine Person, die Präsident der Vereinigten Staaten werden möchte, sollte Gewalt in keiner Weise vorschlagen.”

“Die Korrupte und der Irre” – Evan McMullins offener Brief

“Die Korrupte und der Irre”: Was wie der Titel eines Films mit Bud Spencer (RIP) und Terence Hill klingt, ist im wesentlichen die Charakterisierung von Evan McMullin, der seit gestern als unabhängiger, konservativer Kandidat ins Rennen um die Präsidentschaft eingetreten ist.

McMullin hat auf seiner Website heute einen offenen Brief an seine amerikanischen Mitbürger (und potenziellen Wähler veröffentlicht). Darin schildert er seine Vision von Amerika und beschreibt die Gründe für seine Kandidatur. Bemerkenswert sind wie gesagt seine Charakterisierung von Hillary Clinton und Donald Trump.

In Hillary sieht er folgende Charakterzüge:

Hillary Clinton is a corrupt career politician who has recklessly handled classified information in an attempt to avoid accountability and put American lives at risk including those of my former colleagues. She fails the basic tests of judgment and ethics any candidate for President must meet. Moreover, she only offers stale economic ideas like the same old top-down government control that has brought us eight years of historically low growth.

Zu Trump hat er folgendes zu sagen:

Donald Trump appeals to the worst fears of Americans at a time when we need unity, not division. Republicans are deeply divided by a man who is perilously close to gaining the most powerful position in the world, and many rightly see him as a real threat to our Republic. Given his obvious personal instability, putting him in command of our military and nuclear arsenal would be deeply irresponsible. His infatuation with strongmen and demagogues like Vladimir Putin is anathema to American values. We cannot and must not elect him.

Den gesamten Brief könnt ihr hier nachlesen:
https://www.evanmcmullin.com/my_letter_to_america

UPDATE: Kandidatur von Evan McMullin scheint sich zu bestätigen

UPDATE 17:30

Evan McMullin hat jetzt auch auf Facebook seine Kandidatur bekräftigt. Der rüde Umgang Trumps mit den Eltern des gefallenen Soldaten Khan habe ihn unter anderem zu diesem Schritt bewegt. Eine Verfahrensfrage könnte die Kampagne von McCullin aber frühzeitig ersticken: in über 20 Staaten ist die Frist, sich als Kandidat einzuschreiben (und zuvor die nötigen Unterschriften zu sammeln) bereits verstrichen. Das hat die einschlägige Seite RollCall errechnet.

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UPDATE 16:35

Evan McMullin meint es offenbar ernst mit seiner Kandidatur. Unter www.evanmcmullin.com ist seine Kampagnenwebsite live gegangen. Auch auf Twitter verweist er auf seine Absicht, Präsident zu werden. Seine Kurzbiographie lautet dort:

“Former CIA operative, businessman, House Chief Policy Director. Standing up to run for president because it’s never too late to do the right thing.”

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Die Hinweise auf einen unabhängigen, konservativen Kandidaten spitzen sich zu. Ursprung der Meldung ist der NBC-Moderator Joe Scarborough.

Vor einer guten Stunde twitterte er über den (dann noch namenlosen) Kandidaten.

Vor einer halben Stunde das folgte prompt die Präzisierung:

 

Wer also ist Evan McMullin?

Seit etwa zwei Jahren ist McMullin Chief Policy Director im Repräsentantenhaus der Republican Conference. Zuvor war er in folgenden Positionen tätig:

  • Berater im Auswärtigen Ausschuss
  • Berater bei Goldmann Sachs
  • CIA Agent
  • Freiwilliger beim Flüchtlingshilfswerk
  • Studium an der Wharton School

Momentan sind es wirklich nur Gerüchte, auch wenn andere Networks wir Bloomberg die Nachricht schon aufgegriffen haben. To be continued.