#Infografik ::: The Growing Reach of Social Media’s Election Impact

Mal wieder eine interessante Infografik, diesmal von MDG Advertising. Der Vergleich der Wahl 2008 mit (vermuteten) Statistiken für die kommende Wahl zeigt noch einmal eindrucksvoll, wie sehr Soziale Netzwerke seit der letzten Präsidentschaftswahl gewachsen sind. Und 2008 wurde ja schon davon geredet, dass Obama mit Hilfe von Social Media den Weg ins Weiße Haus gefunden hat. Laut der Infografik erhalten 82 Prozent aller erwachsenen Amerikaner ihre Hauptinformationen zum Wahlkampf aus dem Internet. Daher frage ich mich, wieso das meiste Geld immer noch für Fernsehwerbung ausgegeben wird…

Mike Bost for VP!

Manchmal braucht muss man halt ein bisschen über die Stränge schlagen, um sich ins Rampenlicht zu katapultieren. Mit diesem Auftritt hat sich Mike Bost, Abgordneter in Illinois, sicherlich als einer der Hauptrivalen von Donald Trump, Chuck Norris und Daffy Duck im Rennen um den Vizepräsidentsposten von Mitt Romney etabliert. Seine Stärken: Böse sein. Von diesem Mann hätte Roland Koch echt nochmal was abgucken können!

#Wahlvideo ::: Ted Cruz for Senate

Mal ehrlich: Es kann doch jeder sehen, dass dieses Wahlvideo für Ted Cruz von seinem Hund geschnitten wurde. Der fidele Golden Retriever, der auf den feinen Rufnamen El Perro Tarantino hört, ist ein echtes Talent hinter der Kamera. Im Schneideraum bei der Post Produktion werden aber alle seine Limitationen gnadenlos entlarvt: mit seinen Pfoten bekommt er einfach nur ganz harte, nervöse Cuts hin. Das fand Herrchen nicht gut und hat ihn hinterher nicht einmal mehr mit aufs Familienfoto gelassen.

Tea Party Ted will übringens für Texas in den Senat einziehen – und tritt parteiintern gegen einen Mann mit dem Nachnamen Dewhurst an. Und auch wenn alle Vegetarier für Cruz stimmen: Amerika Wählt empfiehlt eindeutig die Wahl des Würstchens.

Infografik: Obama vs. Romney bei Twitter

Peekanalytics hat eine neue Infografik produziert, in der sie die Follower von Obama und Romney auf Twitter runterbrechen. Nicht überraschend: Obama hat deutlich mehr Follower, mehr Frauen als Follower, mehr internationale Follower, mehr jüngere (gleich Jungwähler) Follower. Was mich doch ein bisschen überrascht hat: Die Romney-Follower sind deutlich reicher. Das Romney durchschnittlich von reicheren Amerikanerin unterstützt wird, ist ja nichts Neues. Das sich das aber auch bei den Twitter-Followern so deutlich zeigt, überrascht mich jedoch etwas.

Pinterest Politics

Auch wenn es hauptsächlich von Cat Content und den neuesten Hipstermodetrends dominiert wird: Pinterest ist auch für die Obama, Romney und die US-Wahl eine großartige Inspirationsquelle. Von neuen Infografiken bis hin zu Schmuckstücken wie dem Vergleich zwischen Romney und Mr. Burns ist alles dabei. Es gibt unzählige Boards (einfach mal hier klicken!) zum Thema Election von privaten Nutzern und US-Medien. Und auch Amerika Wählt hat nun ein eigenes Board, auf dem wir regelmäßig interessante Bilder, Videos und Links featuren werden.

Aber was bringt Pinterest eigentlich Politikern, was können Obama und Romney damit anfangen? Barack Obama ist natürlich bei Pinterest aktiv, sowohl der mit einem offiziellem Account und einem unterhaltsamen Fake Account. Mit dem offziellen Account erreicht er mehr als 15.000 Follower, zu sehen gibt es unter anderem “Obama Art”, Familienbilder und Kochrezepte. Mitt Romney hat keinen eigenen Account, seinen Fake-Account hat er von Pinterest blocken lassen. Dafür hat Ann Romney einen Account mit mehr als 6.000 Followern, hier gibt es neben heimeligen Familienbildern natürlich auch das Board “Patriotic”, wie sich das für eine gute Republikanerin halt gehört.

Die Inhalte der Obama-Kampagne sowie die Entscheidung, Ann Romney statt Mitt auf Pinterest aktiv werden zu lassen, macht Sinn. Denn nicht nur ist Pinterest das am schnellsten wachsende Social Network. Vor allem wird Pinterest wie kein anderes der großen Social Networks von Fraun dominiert. Es gibt verschiedene Statistiken zur Demografie der Nutzer, doch alle haben die Aussage gemein, dass mindestens 70 Prozent der Nutzer weiblich sind. Und die teilen die Bilder und Videos auf Pinterest untereinander in rasender Geschwindigkeit.

Für die Obama-Kampagne bedeutet der Auftritt bei Pinterest daher, weibliche Wähler zu binden, denn in dieser Zielgruppe liegt er deutlich vor Romney. Für das Romney-Team lautet die Strategie jedoch anscheinend, Ann Romney zu platzieren und so an Wählerinnen anzusprechen, quasi von Frau-zu-Frau, denn Mitt-zu-Frau scheint nicht wirklich zu funktionieren.

Ein weiterer Aspekt, der nicht zu unterschätzen ist: Pinterest führt viele Nutzer direkt zu den Originalquellen der Bilder. Und dort – egal auf welcher Politikerseite man sich wiederfindet – geht es immer zuerst um Geld, um Wahlkampfspenden. Und jeder Dollar, der via Pinterest eingesammelt wird, wird gerne mitgenommen.

Natürlich gibt es bei Pinterest nicht nur Sachen, die die Kandidaten freuen. Denn Soziale Netzwerke bedeuten immer Kontrollverlust. So gibt es ein Pinterest-Board von Think Progress (die natürlich auch bei Pinterest aktiv sind und hier , dass einzig und allein die Luxus-Hotels zeigt, in denen Romney und sein Team absteigen. Das Ziel dieses Boards sollte klar sein.

Fit für den Wahlkampf

Michelle Obama setzt sich aktiv für die Steigerung der Fitness junger Amerikaner ein. Mit ihrer 2011 gestarteten Kampagne “Let’s move” soll die Fettleibigkeit von Kindern in den USA bekämpft werden. Unterstützung erfuhr die First Lady unter anderem von Pop-Diva Boyoncé, die ein Lied eigens für die Kampagne neu aufnahm.

In der aktuellen Ausgabe der Women’s Health berichtet Michelle Obama nun von ihrem eignen Sportprogramm. Zu finden ist dort unter anderem eine Playlist mit 10 Titeln, die sie während dem Training hört. Ob dies das einzige Geheimnis des Obama-Wahlkampf-Trainings ist? Hörenswert allemal.

Auf einen Burger mit Mitt Romney

Was Obama kann, kann Romney schon lange. Unter dem Motto “Grab a bite with Mitt” möchte Mitt Romney das Fundraising ankurbeln und bietet seinen fleißigen Unterstützern die Möglichkeit, ein Essen mit dem Präsidentschaftskandidaten zu gewinnen. Im direkten Vergleich zu der Aktion der Obama-Kampagne muss man allerdings gestehen, dass ohne ein Zugpferd wie Hollywood-Star und Frauenschwarm George Clooney der Anreiz für das Essen mit Romney deutlich geringer ist.

Booker!

Na also, es gibt sie noch, die parteiübergreifende Zusammenarbeit in den USA. In Zeiten, in denen sich Republikaner und Demokraten bis aufs Blut bekämpfen, macht ein neues Video aus New Jersey Hoffnung auf ein besseres politisches Klima. In den Hauptrollen: New Jerseys republikanischer Gouverneur, Chris Christie, und Newarks demokratischer Bürgermeister, Cory Booker. Der rund dreieinhalb Minuten lange und amüsante Youtube-Film ist ein wunderbares Beispiel für geschickte Polit-PR.

Doch worum geht es? In erster Linie um Christie und Booker – sowie die Diskussionen, die um beide geführt werden. Christies Name wurde in den vergangenen Wochen immer wieder genannt, wenn es um einen möglichen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten an Mitt Romneys Seite ging. Christie hat jedoch stets verneint, dafür zur Verfügung zu stehen. Ähnlich strikt wies er vor Monaten Spekulationen zurück, eine eigene Präsidentschaftskampagne starten zu wollen. Ob er nun ein höheres Amt anstrebt oder nicht: Der 49-Jährige gilt – nicht nur aufgrund seiner bulligen Statur – als republikanisches Schwergewicht.

Auch Booker gilt in seiner Partei als Mann der Zukunft. Seit 2006 ist der 42-Jährige Bürgermeister von Newark, und seit dieser Zeit ist es ihm immer wieder gelungen, sich medienwirksam in Szene zu setzen. Bei den Blizzards 2010 schaufelte der Demokrat eingeschneite Bürger selbst frei – eine Anfrage über seinen Twitter-Kanal hatte gereicht, um den Bürgermeister zur Tat zu bewegen. Kein Wunder, dass die US-Firma Samepoint den Afro-Amerikaner in einer Studie als zweiterfolgreichsten “Online-Bürgermeister” der USA bezeichnet. Mitte April die nächste Heldentat: Als Booker abends von seiner Arbeit nach Hause kam, sah er, dass ein Nachbarhaus in Flammen steht. Der Bürgermeister zögerte nicht lange, stürmte in das Haus und rettete eine Frau vor dem Tod. Die Belohnung gab es wenig später von Talk-Queen Oprah Winfrey: “Ist Cory Booker der großartigste Bürgermeister der Welt”, fragte Winfrey die Leser ihres Magazins “O”. Von Booker heißt es, dass er sich in zwei Jahren erst einmal für den Senat bewerben möchte – ein gutes Sprungbrett für die Präsidentschaftswahlen 2016.

In dem Video, das Christie am Mittwoch bei einer Presseveranstaltung in New Jersey präsentierte, nehmen beide Politiker sich nicht nur selbst, sondern auch ihren jeweiligen Ruf auf die Schippe. Christie – ermüdet von all den politischen Diskussionen um seine Person – will sich als Gouverneur nützlich machen. Jedoch kommt ihm der Demokrat jedes Mal zuvor. Christie kommentiert jeden Reinfall mit einem verärgerten “Booker!”. TV-Fans erkennen hier die Anspielung an das berühmte “Newman!” aus der TV-Serie “Seinfeld”.

Newarks Bürgermeister mag in dem Video als Baby-Retter und Reifenflicker die bessere Figur abgeben. Am Ende muss er jedoch einsehen, dass Christie politisch (noch) einflussreicher ist. Als Booker ein fiktives Telefonat mit Romney führt und ihm erklärt, dass er nichts “für die zweite Reihe” sei, greift sich der Gouverneur den Hörer und sagt: “Ist für mich.” Bookers Kommentar: “Christie!”

NBC mit neuer iPad App am Start

NBC Politics iPad App.

NBC Politics iPad App

Vergangene Woche stellte der Nachrichtensender NBC eine neue iPad app zur US-Wahl 2012 vor. NBC Politics verhilft jedem Politikjunkie dazu, die aktuellen Nachrichten rund um die Wahl und das Weiße Haus auf dem Schirm zu behalten. Ein besonderes Highlight ist außerdem die interaktive US-Karte auf der spielerisch verschiedene Szenarien der Wahl durchgespielt werden können. Fragen, wie z.B. “was passiert, wenn Obama Florida nicht gewinnen kann?” können so samt einer Hochrechnung der Delegierten einfach nachvollzogen werden. Lediglich eine Hochrechnung auf einerniedrigeren Ebene als der einzelnen Staaten ist nicht möglich. Gerade in den sogenannten Swing-States, in denen die Wahlergebnisse einzelner Counties von besonderer Bedeutung sind, kratzt die Szenarioplanung so also an der Oberfläche. Die App ist dennoch absolut zu empfehlen, gerade auch, da sie kostenlos im App-store runtergeladen werden kann.

Zitat des Tages 2 // Bobby Jindal // 16::05::2012

“President Obama hasn’t run anything before he was elected President of the United States. Never ran a state, never ran a business, never ran a lemonade stand.” –Bobby Jindal, Gouverneur von Louisiana

Bobby Jindal möchte gerne der Running Mate von Mitt Romney werden. Sehr gerne sogar. Deswegen macht er jetzt auf Fox News regelmäßig Stimmnung für Romney. Allerdings leider nur mit solchen Anekdötchen, die die ganze Misere der Republikaner zeigen: Sie wollen die Vereinigten Staaten wie eine Limonadenbude führen. Deswegen gibt es auch so lustige Kandidaten wie Herman Cain und Michelle Bachmann. Aber man könnte es ja auch so drehen, lieber Bobby: Obama hat drei Jahre Erfahrung als US-Präsident, Romney keine. Muss ja auch irgendwie zählen.

Photo Credit: “Free Lemonade” // Rochelle, just rochelle // Flickr

“Like watching an old friend bleed to death”

“… when it is a thought out strategy on how to take the value out of a company in a reckless way and hurt others and you then become a proponent of that strategy and talk about it as if it is the soul of capitalism and literally the soul of America… I think nothing could be more offensive. (…) He’s running for president, and if he’s going to run the country like he ran our business I don’t want him there. He would be so out of touch with average people in this country. How could you care, how could you care for the average working person if you feel that way?”

Das neueste Anti-Romney-Video vom Team Obama wurde heute veröffentlicht. Und es wird Romney weh tun. Denn mit dem Video schlägt Obama in die gleiche Kerbe, in die vor ihm auch schon Newt Gingrich und Rick Perry genüßlich (und später zunehmend verzweifelt) reingehauen haben: Romney der Finanzhai, der herzlose Hedgefund-Manager, der sich nicht für die einfachen Leute interessiert und keinerlei Verständnis für ihre Probleme hat, sondern nur roboterhaft den Profit für seine Firma Bain Capital maximieren wollte. Um jeden Preis. Mitt, der Jobvernichter. Wall Street vs. Main Street.

Erzählt anhand des Schicksals einer Stahlfirma einer Kansas City, die von Bain Capital wie eine Zitrone ausgequetscht und dann abgewickelt wurde, lässt das Video die Betroffenen direkt zu Wort kommen und kontrastiert sie, die einfachen, hart arbeitenden Amerikaner, so will es das Script, mit Romney. Einfach, aber effektiv. Dazu hat die Obama-Campaign noch eine Microsite gebaut mit weiterführenden Informationen.

Wie reagiert das Romney-Camp. Bisher spärlich, mit den gleichen Argumenten, die sie auch schon gegen die Attacken von Gingrich und Perry brachten:

“We welcome the Obama campaign’s attempt to pivot back to jobs and a discussion of their failed record. Mitt Romney helped create more jobs in his private sector experience and more jobs as Governor of Massachusetts than President Obama has for the entire nation.”

So sprach eine von Romneys Pressefrauen. Aber stimmt das denn auch? Hat Romney wirklich eigenhändig mehr als Hundertausend Jobs erschaffen, wie er so gerne erzählt und erzählen lässt. Nun, verschwiegen wird dabei immer, dass er auch ein paar Jobs vernichtet hat. Wie bei der Stahlfirma in dem Video. Geschenkt, er feuert nun einmal gerne Leute. Ein paar Hobbys sollte man auch Romney zugestehen.

Factcheck.org hat sich das mal genauer angeguckt und kommt zu dem Ergebnis, dass Romney leicht übertreibt. Romney behauptet zwar wiederholt, er habe alleine als Gouverneur von Massachusetts mehr als 100.000 Jobs geschaffen. Aber es waren nicht einmal die Hälfte. Und das Jobwachstum in seiner Regierungszeit in Massachusetts lag sehr deutlich unter dem nationalen Durchschnitt. Das hört sich eigentlich nicht nach etwas an, mit dem man angeben sollte.

Weiterhin behauptet Romney, er habe als Gouverneur mehr Jobs in seinem Bundesstaat geschaffen als Obama während seiner gesamten Präsidentschaft. Nun, hier hat er völlig recht. Nach seiner Lesart zumindest. Denn in den ersten Monaten von Obamas Amtszeit gingen Millionen Jobs verloren. Aber da war doch was? Ja, eine klitzekleine Weltwirtschaftskrise, nicht der Rede wert. Was, seit Februar 2010 wurden 2.7 Millionen neue Jobs geschaffen? Kinkerlitzchen.

Die Factchecker von der Washington Post kommen zu dem gleichen Ergebnis und geben Romney 3 von 4 möglichen Pinocchios. Zudem weisen sie auf eine wundersame Vermehrung hin: Als Romney 1994 für den Senat kandidierte, behauptete er, 10.000 Jobs während seiner Zeit bei Bain geschaffen zu haben. Jetzt sind es 100.000, obwohl er seitdem nicht mehr für Bain tätig war. Bei Arbeitsplätzen gibt es anscheinend auch tolle Renditen, auf die man keine Steuern zahlen muss und so mitnehmen kann.

Aber warum streiten sich Obama und Romney überhaupt über die Zahlen? Führende Ökonomen sind ziemlich einhellig der Meinung, dass der Einfluß von Politikern – ob nun Präsident oder Gouverneur – auf die Schaffung von Arbeitsplätzen geringer ist, als diese zu denken mögen. Und niemand dürfe daher glauben, dass sowohl Obama als auch Romney auch nur annähernd alleine für die Anzahl der neu geschaffenen Jobs verantwortlich sind, für die sie sich gerne öffentlich selber auf die Schultern klopfen.

Als Hedgefund-Manager kann man Jobs auf der anderen Seite aktiv vernichten, um den Profit zu maximieren. Das hat Romney eindeutig getan.

Happy nachräglichen Mother’s Day!

Am Sonntag war ja Muttertag. Da ich dran gedacht und daher den ganzen Tag mit meiner Mutter telefoniert habe, gibt es diesen Post erst heute. Denn auch Barack Obama und Mitt Romney haben an den Muttertag gedacht.

Während Obama das Video sowohl seiner Mutter, Großmutter und seiner Frau Michelle widmet, möchte Mitt Romneys Söhne Tagg, Matt, Josh, Ben, and Craig den Muttertag am liebsten in “Ann-Romney-Tag” umbenennen. Mitt Romney sagt lieber gar nichts. Das ist auch gut so, menscheln liegt ihm ja nicht so. Das hat auch der New Yorker festgestellt, der bei Romney ein Empathie-Problem diagnostiziert.

Obamas perfektes Promi-Dinner

So, und jetzt wissen wir auch, wie es bei Hollywood-Star George Clooney zu Hause aussieht. Bei Clooneys Spenden-Dinner am vergangenen Donnerstag – das “Time Magazine” bezeichnete es als “Starmageddon” – konnte die Kampagne von Barack Obama rund 15 Millionen US-Dollar einsammeln – Ticketpreis pro Person: 40.000 Dollar. Noch nie brachte eine vergleichbare Veranstaltung einem Präsidentschaftskandidaten mehr Geld ein.

Lustige Anekdote am Rande: Shepard Faireys berühmtes Wahlkampfplakat aus dem Jahr 2008 basiert wohl auf einem Foto, das Obama während einer Sudan-Anhörung neben Clooney zeigt. Fairey nahm das Foto, schnitt Clooney heraus – und benutzte Obamas Kopf als Vorlage für das Plakat. Kommentar des Präsidenten:

And this is the first time that George Clooney has ever been photoshopped out of a picture. Never happened before, will never happen again.