Daniel Bahr, Bundesgesundheitsminister a.D. und FDP-Mann, zieht in die USA. Nach Angaben des Tagesspiegel soll der Gesundheitsexperte in Washington die Umsetzung der problembeladenen Gesundheitsreform „Obamacare“ als externer Berater unterstützen. Bahr wird dazu bei der Denkfabrik Center for American Progress anheuern, die den Demokraten von Präsident Barack Obama nahe steht. Der Liberale wird aber nicht nur die von ihren Gegnern als „socialist medicine“ verschrieene Reform unterstützen, sondern auch an der University of Michigan Gesundheitsökonomie lehren.

Bahr, der wie sein ehemaliger Parteichef und Vorgänger im Gesundheitsministerium Philipp Rösler zu den Young Global Leaders des Weltwirtschaftsforums gehört, nahm Ende Januar am Jahrestreffen in Davos teil. Dort traf er als Teil einer 40-köpfigen Gruppe von hochrangigen Gesundheitsexperten unter anderem mit OECD Generalsekretär Angel Gurria und dem texanischen Gouverneur Rick Perry zusammen, um die Herausforderungen einer modernen Gesundheitsversorgung zu diskutieren.

 

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