2012

Mitt Romney // Money Making Campaign Machine

Es ist ja nicht so, dass Mitt Romney dringend Geld für seinen Wahlkampf brauchen würden. Denn er hat ja mehr als nur ein paar Millionen auf dem Konto liegen.

Nun hat er diese Woche an einem einzigen Tag schlappe 10.25 Millionen Dollar an Spenden für seine Kampagne eingesammelt (der Großteil davon stammte aus einem phone bank fundraiser).

Romney’s Fundraising-Maschine ist vor allem aber auch ein Signal der Stärke an seine Mitbewerber. Denn neben den Umfragen werden die Frontrunner bei den Vorwahlen auch über ihre finanzielle Potenz gekürt – und hier liegt Romney aktuell innerhalb der GOP weit vorne.

Und Romney hat nicht nur die meisten finanziellen Mittel, er profitiert auch am meisten vom Ausscheiden von Mike Huckabee und Donald Trump. Nach einer Studie der Suffolk University wollen ein Drittel der Anhänger von Huckabee und Trump nun Romney unterstützen (Sarah Palin kann als Zweitplatzierte nur 16 Prozent dieser Anhänger hinter sich versammeln).

Nachdem das Kandidatenfeld der GOP in den letzten Monaten noch so unübersichtlich wie war, kristallisiert sich mit Romney nun langsam ein Frontrunner heraus – wenn auch kein eindeutiger. Denn in der neuesten Gallupp-Umfrage kann Romney nur 20 Prozent der Republikaner überzeugen. Auf den Plätzen: Sarah Palin mit 18 Prozent, Gingrich mit 11, Ron Paul mit 8 Prozent. Aufgrund der Schwäche der anderen potentiellen Kandidaten ist es aber kein Wunder, dass sich die Demokraten nun schon ein bisschen auf den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts einschießen.

1 Kommentar

  1. Pingback: Zwei plus zwei ist vier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.