2012

The Donald will jetzt auch nicht mehr

Es war ja zu erwarten: The Donald zieht den Bürzel ein. Er ist halt ein Trump, kein Duck. Große Töne spuckt er aber bis zum Schluss:

„This decision does not come easily or without regret; especially when my potential candidacy continues to be validated by ranking at the top of the Republican contenders in polls across the country. I maintain the strong conviction that if I were to run, I would be able to win the primary and ultimately, the general election.“

Genau. Nun kann er sich aber endlich wieder den wichtigen Dingen wie seiner Reality-Show The Apprentice widmen. Das Teilnehmerfeld lichtet sich zwar weiter, aber im Gegensatz zu Mike Huckabee wird der Rückzug von Donald Trump keine Auswirkungen auf der Kandidatenfeld der GOP haben. Obwohl er in einigen Polls wirklich gar nicht schlecht im Rennen lag, war er natürlich kein ernstzunehmender Kandidat, er hatte keine Basis, kein Programm.

Alles was er hatte waren eine einzigartig markante Frisur und die abstruse Idee, sich als Gallionsfigur der Birther zu etablieren. Eine perfekte, durchdachte Strategie, die aber durch die Veröffentlichung der Geburtsurkunde Obamas zunichte gemacht wurde – und viel damit völlig unverständlicherweise auch in den letzten Umfragen deutlich zurück. Denn damit konnte ja auch wirklich niemand rechnen (und die Birthers geben nicht so schnell auf!).

Mit dem Ausscheiden von Trump sinkt auf der anderen Seite aber leider auch der Entertainmentfaktor bei den Vorwahlen der Republikaner. Was hätte ich dafür gegeben, Trump in einer politischen Debatte zu geben! Schade. Nun wird es Zeit für Sarah Palin, das Rennen mal wieder ein bisschen aufzumischen, damit die Silly Season der GOP nicht so schnell vorbeigeht.

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