White House Correspondents Dinner: Obama teilt aus

US-Präsident Barack Obama (r.) mit seinem “Wut-Übersetzer”.

Beim traditionellen White House Correspondents Dinner hat sich US-Präsident Barack Obama wieder einmal über die Medien, die politischen Gegner und sich selbst lustig gemacht. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt seines “Wut-Übersetzers” im Washington Hilton Hotel. Den leicht aufbrausenden Herrn mit dem Namen “Luther” gibt es natürlich nicht wirklich. Hinter ihm verbirgt sich der Comedian Keegan-Michael Key (“Kay & Peele”). “Luther” wurde bereits im Jahr 2012 einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Mehr Informationen zu dem Gala-Dinner gibt es auf der Webseite des Weißen Hauses.

“Der Bär ist los!”

Die Touristen waren verzückt, der Secret Service eher nicht. Am vergangenen Mittwoch gönnte sich US-Präsident Barack Obama einen  Spaziergang durch Washington. In einer seltenen Ausnahme entschied sich der Demokrat dafür, seine gepanzerte Limousine (“The Beast”) stehenzulassen und stattdessen zu Fuß zum Innenministerium zu laufen. “Der Bär ist los!”, sagte Obama. “Es ist gut, draußen zu sein.”

Auch wenn Obama von zahlreichen Leibwächtern umgeben war, nahm er sich die Zeit, mit einigen Touristen zu plaudern. Nach einer Rede im Innenministerium ging es dann ebenfalls zu Fuß zurück ins Weiße Haus. Eine Touristengruppe war baff, als Obama ihnen zurief: “Wie geht’s, Leute?” Er fügte an: “Wir können ruhig Hände schütteln. Ich beiße nicht”, so Obama.

Wenige später veröffentlichte das Weiße Haus auf YouTube ein Video von Obamas Spaziergang. Erstaunlich: Fast drei Millionen haben sich den kurzen Film bislang angeschaut.

Clinton: “Bleibt wegen 2016 dran!”

Tritt sie 2016 wirklich an? Ex-Außenministerin Hillary Clinton macht weiter ein Geheimnis um ihre angeblichen Präsidentschaftsambitionen. “Bleibt dran”, sagte Clinton lapidar am Montag während eines Gesundheitskongresses in der US-Hauptstadt Washington. “Wenn ich es weiß, wisst ihr es auch”, so Clinton. Die Diskussionen dürfen also weitergehen.

Hier eine kurze Zusammenfassung von Clintons Auftritt: