Perfekt: Baldwin gibt den Trump

Viel besser geht’s nicht: Alec Baldwin als Donald Trump und Kate McKinnon als Hillary Clinton.

Alec Baldwin (“30 Rock”) hat sich zur Riege der Donald-Trump-Imitatoren gesellt. Und das auf ziemlich perfekte Art und Wiese. Mit Kate McKinnon als Hillary Clinton lieferte sich der 58-Jährige bei “Saturday Night Live” (SNL) eine Comedy-Version der ersten TV-Debatte der beiden Präsidentschaftskandidaten.

Baldwin begann mit folgendem Satz: “Guten Abend, Amerika! Ich werde so gut sein heute, ich werde so besonnen, so präsidentschaftswürdig sein, dass alle, die heute Abend zusehen, sich in die Hosen machen werden!”

Mit der berühmt-berüchtigten Trump-Tolle, gespitztem Mund und wütenden Zwischenrufen war Baldwin kaum vom Original zu unterscheiden. Auch die zum SNL-Ensemble gehörende McKinnon lieferte eine überzeugende Clinton, die freudig die Antworten ihres Gegners verfolgte und ihm gar Redezeit schenkte.

Im Netz erfährt der rund 10 Minuten lange Clip eine enorme Verbreitung. Der ursprüngliche Facebook-Post wurde bereits 16 Millionen Mal angesehen und rund 230.000 Mal geteilt. Auch auf YouTube gibt es zahlreiche Versionen des Videos.

Hier das komplette Video.

Warum es für Clinton zurzeit nicht besser laufen könnte

Eingespieltes Duo: Bill und Hillary Clinton in Iowa.

Tja, wir haben es verpasst. Leider. Terminstress, Vergesslichkeit, Faulheit: Irgendwie kam gestern alles zusammen. Von daher holen wir das jetzt einfach nach: alles Gute zum Geburtstag, Hillary Clinton. 68 Jahre ist die ehemalige First Lady und Außenministerin der USA geworden. Aber, machen wir uns nichts vor, es wird Clinton ziemlich egal sein, ob Amerika wählt an ihren Geburtstag denkt oder nicht. Für die Demokratin läuft es im Vorwahlkampf zurzeit ausgesprochen gut. Die vergangenen Tage dürften daher Clintons größtes Geschenk gewesen sein.

Clinton überzeugte in der ersten TV-Debatte der Demokraten, ihr Rivale Bernie Sanders trat als weltfremder Sozialist auf (und erlangte erst durch eine “Saturday Night Live”-Parodie Berümtheit), im Kongressausschuss zum Bengasi-Anschlag stritten sich ihre Rivalen lieber untereinander und dann teilte auch noch Vizepräsident Joe Biden mit, nicht ins Rennen um die Nachfolge von Präsident Barack Obama einzusteigen. Für das Web-Magazin “The Federalist” steht fest: “Clinton ist unausweichlich.”

Dazu kam ein beinahe surreal anmutender Kampf bei den Republikanern um die Nachfolge von John Boehner als Vorsitzender des Repräsentantenhauses.

Vor wenigen Tagen teilte Ex-Präsidentschaftskandidat Paul Ryan mit, für das Amt kandidieren zu wollen. Doch wird es Ryan gelingen, die erzkonservativen Tea-Party-Anhänger (“Freedom Caucus”) einzubinden? Der nun erreichte Budgetkompromiss geht auf Boehners Konto – Ryan dürfte das nur wenig Spielraum verschaffen.

Die chaotischen Zustände bei den Republikanern haben nicht nur Ryan beschädigt. Sie zeigen auch, warum der vermeintliche Spitzenkandidat Jeb Bush bei aktuellen Umfragen nur bei rund sieben Prozent liegt. Die Parteibasis legt keinen Wert auf politische Erfahrung und Kompromissfähigkeit – sie liebäugelt lieber mit dem exzentrischen Milliardär Donald Trump und dem Außenseiter Ben Carson.

Halloween geht bei Clinton vor

Clinton marschiert, ihre Gegner kapitulieren oder versinken in machtpolitischen Grabenkämpfen. Gemeinsam mit Ehemann Bill kann sie daher in Ruhe Spenden einsammeln und um Wähler werben. Der jüngste Post auf Clintons offizieller Facebook-Seite verdeutlich das. Dort geht es nicht um politische Themen, sondern um Vorschläge für ein gelungenes Halloween-Kostüm.

Es läuft also rund für Clinton. Ihr Geburtstag hat das verdeutlicht. 68 Jahre? Vor der Kandidatur der Demokratin gab es immer wieder Diskussionen über ihr Alter. Schließlich gab es mit Ronald Reagan und William Henry Harrison nur zwei Politiker, die mit einem vergleichbaren oder höheren Alter ins Weiße Haus einzogen.

Clinton selbst erstickte alle möglichen Zweifel im Keim: Elf Stunden lang trotze sie entspannt und meist gut gelaunt dem Kreuzfeuer im Bengasi-Ausschuss. Danach sorgten vor allem Gifs ihrer lässigsten Gesten für Aufsehen im Netz. Virale Beliebtheit: Wer braucht da noch Glückwünsche zum Geburtstag?

Besser geht’s nicht

Im Mittelpunkt: Larry David und Kate McKinnon während der “SNL”-Debatte.

Manchmal werden Träume eben doch wahr: Comedian Larry David (“Seinfeld”, “Curb Your Enthusiasm”) ließ es sich nicht nehmen, bei der US-Fernsehshow ”Saturday Night Live” (SNL) überraschend als demokratischer Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders aufzutreten. Nicht nur das “SNL”-Publikum war begeistert. Nach der Sendung wurde David im Netz für seinen Auftritt frenetisch gefeiert. Da mussten sogar Hollywood-Star Alec Baldwin und die ansonsten umjubelte Hillary-Clinton-Darstellerin Kate McKinnon zurückstecken.

Wer die Debatte der Demokraten verpasst hat, kann sie sich hier in voller Länge anschauen:

“Saturday Night Live”: Wenn Hillary auf Hillary trifft

Hillary Clinton (r.) und Kate McKinnon bei “Saturday Night Live”

Sie hatte die Lacher auf ihrer Seite: Hillary Clinton ist als “Barkeeperin” in der legendären US-Fernsehshow “Saturday Night Live” (SNL) aufgetreten. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin mimte eine Barfrau namens Val.

Clinton selbst wurde von SNL-Schauspielerin Kate McKinnon verkörpert. Die echte Clinton versuchte sich in dem Sketch auch in einer Darstellung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Clinton schrieb wenig später bei Twitter: “Eine Stimme für Hillary ist eine Stimme für vier weitere Jahre von Kate McKinnons Anmutung.”

Die 67-Jährige gilt bei den Demokraten als Favoritin für die Präsidentschaftskandidatur. Ihr Wahlkampf wird jedoch durch eine Affäre um die Nutzung ihrer privaten E-Mail-Adresse während ihrer Amtszeit als Außenministerin überschattet.

“The Rock Obama” räumt auf

Ziemlich wütend: “SNL”-Darsteller Jay Pharoah als Barack Obama.

Für den Schauspieler Dwayne Johnson ist es längst zu einer Art Kultrolle geworden. In der Comedy-Sendung “Saturday Night Live” (“SNL”) tritt der Ex-Wrestler regelmäßig als muskelbepacktes Ebenbild von Präsident Barack Obama auf. In der jüngsten Ausgabe der legendären NBC-Show zeigte Johnson erneut, was passiert, wenn man Obama “sehr wütend macht”.

Hier das Video: