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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; romney</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
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		<title>Ein kurzer Blick zurück nach Nevada</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2012/02/06/ein-kurzer-blick-zuruck-nach-nevada/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag holte Mitt Romney 50 Prozent der Stimmen im Caucus von Nevada und deklassierte Newt Gingrich, der sich fast auch noch von Ron Paul geschlagen geben musste. Doch auch wenn Team Romney dies als weiteren Sargnagel für die Kandidatur von Newt Gingrich sieht, war der Sieg auch in seiner Deutlichkeit nur von bedingter Relevanz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/fatguyinalittlecoat/5357772797/"><img alt="" src="http://farm6.staticflickr.com/5288/5357772797_2e0e920c9d.jpg" title="&quot;Nevada&quot; by jczart @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="372" /></a></p>
<p>Am Sonntag holte Mitt Romney <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/february_gop_caucuses_primaries.html">50 Prozent der Stimmen</a> im Caucus von Nevada und deklassierte Newt Gingrich, der sich fast auch noch von Ron Paul geschlagen geben musste. Doch auch wenn Team Romney dies als weiteren Sargnagel für die Kandidatur von Newt Gingrich sieht, war der Sieg auch in seiner Deutlichkeit nur von bedingter Relevanz.</p>
<p>Denn obwohl Romney <a href="und Mitt Romney sich mehr und mehr als unvermeidlicher Kandidat der GOP stilisiert">in allen Wählergruppen mehr oder weniger deutlich vornelag</a>, sogar bei Anhängern der Tea Party, war Nevada ein Heimspiel für ihn. Knapp 26 Prozent der Caucus-Teilnehmer waren wie Romney Mormonen und haben ihm so von Anfang an ein uneinholbares Polster verschafft.</p>
<p>Natürlich stilisiert sich Romney nach diesem Sieg als unvermeidlicher Kandidat der GOP. Seine verbliebenen Gegner &#8211; Gingrich, Santorum, Paul &#8211; erwähnte er in seiner obligatorischen Siegesrede kaum, stattdessen gab es <a href="http://www.realclearpolitics.com/video/2012/02/05/romney_in_nevada_obama_should_be_apologizing_to_america.html">Attacken</a> Richtung Präsident Obama:</p>
<blockquote><p>Our campaign is about more than replacing a President. It is about saving the soul of America.<br />
President Obama wants to “fundamentally transform” America. We want to restore America to the founding principles that made this country great. Our vision for the future could not be more different than his.</p></blockquote>
<p>Während Romney im Ungefähren schwelgt, wird Gingrich konkreter und betont, dass <a href="http://www.politico.com/blogs/politico-live/2012/02/gingrich-goal-is-to-get-to-super-tuesday-113521.html">er nicht aufgeben werde</a> (&#8220;Our goal is to get to Super Tuesday, where we&#8217;re in much more favorable territory.&#8221;). Der dreckige, persönliche Wahlkampf wird vorerst also weitergehen. In den USA-weiten konnte Romney Gingrich in den letzten Tagen zwar auch wieder überholen, doch er führt <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/us/republican_presidential_nomination-1452.html">hier nur knapp</a> &#8211; und das Rennen war in den letzten Monaten ein einziges Auf und Ab.</p>
<p>Und schon diese Woche geht es in die nächsten Runden: In Maine startete der Caucus ebenfalls am Wochenende und zieht sich über die ganze Woche hin. Hier deutet alles auf <a href="http://www.politico.com/news/stories/0212/72452.html">einen Zweikampf</a> zwischen Romney und Paul hin (zudem ist hält Maine keinen &#8220;winner takes all&#8221;-Caucus ab, sondern verteilt die Stimmen proportional zum Ergebnis). Bereits morgen stehen die Abstimmungen in Colorado (Caucus // 36 Delegierte) und Minnesota (Caucus // 40 Delegierte) an.</p>
<p>In den <a href="http://www.publicpolicypolling.com/main/2012/02/romney-up-in-colorado-close-race-in-minnesota.html">letzten Umfragen</a> führt Romney (40%) vor Santorum (26%) und Gingrich (18%). In Minnesota liegen jedoch alle vier Kandidaten sehr nah beieinander: Santorum (29%) führt hier vor Romney(27%), Gingrich (22%) und Paul (19%). Diese Zahlen verdeutlichen einmal mehr, dass die Vorwahlen für Romney kein Selbstläufer sind und er sich noch nicht zu sehr auf Obama konzentrieren sollte. Denn sobald entweder Gingrich oder Santorum aussteigen und sich Stimmen und auch Spenden auf einen konservativen Kandidaten versammeln, kann es für Romney noch eimal gefährlich und vor allem teuer werden.<br />
Photo Credit: &#8220;<a href="http://www.flickr.com/photos/fatguyinalittlecoat/5357772797/">Nevada</a>&#8221; by Justin Cozart // Flickr</p>
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		<title>Wow! Impressive! // Mitt Romney singt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 01:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Große Staatsmänner &#8211; wie Silvio Berlusconi (der ja kanntlich als Schlagersänger mit Hits wie &#8220;Bunga Bunga Bungalow&#8221; den Grundstein für seine spätere Karriere legte) oder auch Hugo Chavez &#8211; singen ja gerne mal los. Auch Mitt Romney hat diesen Wahlkampftrick nun genutzt und sich als alternder Schlagerbarden neu erfunden. Ganz im Stile eines David Hasselhoff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/iEdIjZN2Wms" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Große Staatsmänner &#8211; wie Silvio Berlusconi (der ja kanntlich als Schlagersänger mit Hits wie &#8220;Bunga Bunga Bungalow&#8221; den Grundstein für seine spätere Karriere legte) oder auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MnirfYy18dc">Hugo Chavez</a> &#8211; singen ja gerne mal los. </p>
<p>Auch Mitt Romney hat diesen Wahlkampftrick nun genutzt und sich als alternder Schlagerbarden neu erfunden. Ganz im Stile eines David Hasselhoff kam Romney nun daher, so gar nicht mehr wie ein böser Hedgefund-Manager. Erinnerungen an Shows mit Florian Silbereisen werden wach, nur das Mitklatschen fehlt. Mit diesem Auftritt wird ihm der Sieg in Florida nun endgültig nicht mehr zu nehmen sein.</p>
<p>Vielleicht sah er sich auch einfach nur von Präsident Obama herausgefordert. Denn der hatte <a href="http://www.theatlanticwire.com/politics/2012/01/president-obama-sings-al-green-apollo-theater/47639/">neulich schließlich Al Green</a> intoniert. Und was Obama kann, kann Romney schon lange. Wir warten nun gespannt, wann die Herren Gingrich, Santorum und Paul mit dem Singen anfangen werden</p>
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		<title>Florida! Und was dann?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 01:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The Daily Show with Jon Stewart &#160; Jon Stewart gibt noch einmal einen schönen Überblick über alles, was sich in den letzten Tagen vor der Primary bei den Republikanern abgespielt hat. Es ist vor allem ein Duell Romney gegen Gingrich, Santorum und Paul laufen in Florida und in der Berichterstattung nur unter ferner liefen. Romney [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-color: #000000; width: 520px;">
<div style="padding: 4px;">
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" width="512" height="288" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:video:thedailyshow.com:407234" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" base="."></embed></p>
<p style="text-align: left; background-color: #ffffff; padding: 4px; margin-top: 4px; margin-bottom: 0px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px;"><strong><a href="http://www.thedailyshow.com/watch/mon-january-30-2012/indecision-2012---floridal-kombat">The Daily Show with Jon Stewart</a></strong></p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jon Stewart gibt noch einmal einen schönen Überblick über alles, was sich in den letzten Tagen vor der Primary bei den Republikanern abgespielt hat. Es ist vor allem ein Duell Romney gegen Gingrich, Santorum und Paul laufen in Florida und in der Berichterstattung nur unter ferner liefen. Romney wird die Wahl in Florida wohl eindeutig gewinnen &#8211; aber wie geht es weiter?</p>
<p>Meine Prognose hatte ich <a href="http://www.amerikawaehlt.de/2012/01/31/ein-blick-nach-florida/">gestern</a> ja schon ausführlich dargelegt. Die Kurzform: Es wird ein langes Rennen geben, denn Gingrich und Paul werden auch nach dem Super Tuesday und darüber hinaus im Rennen bleiben. Einzig Rick Santorum könnte nach schlechtem Abschneiden am Super Tuesday Anfang März aufgeben und dann Gingrich unterstützen. Am Ende wird jedoch wohl Romney die Nase vorn haben.</p>
<p>Wir haben uns aber auch nochmal in der deutschsprachigen Blogosphäre umgehört.</p>
<ul>
<li>Maik Bohne (<a href="http://amerika-im-wahlkampf.de">Amerika im Wahlkampf</a>) hatte bereits Ende Dezember ein <a href="http://amerika-im-wahlkampf.de/2011/zum-abschied-ein-szenario/">Szenario</a> entworfen, in dem Mitt Romney sich auch ob seiner starken Super PACs schnell durchsetzt und Obama früh direkt attackieren wird. Und an dieser Stelle auch gleich ein Veranstaltungshinweis: Das Blog ruht momentan, aber Maik Bohne wird am kommenden Samstag im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://www.atlantische-akademie.de/us-elections-2012"><em>A one-term president? Wahlkampf um das Weiße Haus</em></a>&#8221; der Atlantischen Akademie einen Vortrag zum Thema &#8220;<em>Campaigning as a team &#8211; Das (informelle) Zusammenspiel von Kandidaten, Parteien und Interessengruppen im Wahlkampf</em>&#8221; halten.</li>
<li>Felix Reimer (<a href="http://www.amerika2012.de/">Amerika 2012</a>) setzt ebenso auf Mitt Romney: &#8220;<em>Eigentlich hat die Partei ihn schon nominiert, aber dank seiner Niederlage in South Carolina muss er noch bis Super Tuesday so tun, als kämpfe er um die Nominierung. Die republikanische Basis kann mit ihm leben, auch wenn sie nicht wirklich will. Newt Gingrich und Rick Santorum haben ihm weder organisatorisch noch finanziell etwas entgegenzusetzen.</em>&#8220;</li>
<li>Stefan Bachleitner (<a href="http://www.usa2012.at/">USA2012.at</a>) sieht Mitt Romney noch nicht am Ziel:
<p>&#8220;<em>Mitt Romney wird in Florida wohl einen Erfolg feiern dürfen, das Rennen um die republikanische Nominierung wird damit aber nicht entschieden werden. Aus heutiger Sicht dürfte das Rennen jedenfalls bis zum &#8220;Super Tuesday&#8221; am 6. März spannend bleiben.</p>
<p>Am Ende dieser Woche steht bereits Nevada im Mittelpunkt des Interesses und alles andere als ein klarer Sieg dort würde die Favoritenrolle, an der Romney so hart arbeitet, wieder ankratzen. Immerhin gewann er bei den Vorwahlen 2008 in Nevada  mit beeindruckenden 51,1 % (der spätere  Präsidentschaftskandidat John McCain lag dort mit 12,8 % sogar hinter Ron Paul mit 13,7 %).</p>
<p>Romney kann jedenfalls nicht darauf vertrauen, dass ihm ein deutlicher Sieg in Florida auch in anderen  Bundesstaaten Aufwind verleiht – dieser Effekt war nämlich bislang bei diesen Vorwahlen kaum zu beobachten. Er hat zwar nach wie vor die besten Chancen, sich die republikanische Nominierung zu sichern, doch er wird mehr dafür tun (und ausgeben) müssen, als ihm lieb sein kann. Besonders spannend wird bei den nächsten Vorwahlen das Match zwischen Newt Gingrich und Rick Santorum, denn das Rennen um die Rolle des konservativen Champions hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie stark Romney noch unter Druck geraten wird.</em>&#8220;</li>
</ul>
<p>Tendenz: Romney wird es machen. Allerdings bleibt abzuwarten, wie schnell er sich durchsetzen und vor allem Newt Gingrich abschütteln kann.</p>
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		<title>Ein Blick nach Florida</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2012/01/31/ein-blick-nach-florida/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mitt Romney wird die Closed Primary in Florida heute mit einem beruhigendem Vorsprung gewinnen. Zwar ist sein Vorsprung auf Gingrich in den letzten Tagen zusammengeschmolzen, aber trotzdem stabil geblieben. Und Romney hat auch die Attacken von Gingrich in den letzten Tagen souverän pariert, so dass selbst die Daily Show ihn zum Gewinner ausruft. Und von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/donkeyhotey/6767979825/"><img alt="" src="http://farm8.staticflickr.com/7149/6767979825_bc3ca443bf.jpg" title="&quot;Welcome To Florida Sign&quot; by DonkeyHotey @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="357" /></a></p>
<p>Mitt Romney wird die Closed Primary in Florida heute mit einem beruhigendem Vorsprung gewinnen. Zwar ist <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/fl/florida_republican_presidential_primary-1597.html">sein Vorsprung auf Gingrich in den letzten Tagen zusammengeschmolzen</a>, aber trotzdem stabil geblieben. Und Romney hat auch die Attacken von Gingrich in den letzten Tagen souverän pariert, so dass selbst die Daily Show ihn <a href="http://www.thedailyshow.com/watch/mon-january-30-2012/indecision-2012---floridal-kombat">zum Gewinner ausruft</a>. Und von Santorum und Paul, die in Florida nur halbherzig campaignen, geht im Sunshine State eh keine Gefahr aus.</p>
<p>Trotzdem: Auch nach einem Sieg in Florida und dem Einsammeln von 50 weiteren Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag werden sich die Vorwahlen noch hinziehen. Ron Paul ist ein Überzeugungstäter und wird nicht aussteigen. Ebenso Newt Gingrich, der sich <a href="http://www.politico.com/news/stories/0112/72188.html">ohne jeglichen Anflug von Selbstzweifeln</a> für den besten und einzig wahren Kandidaten der GOP und geborenen Präsidenten hält. Er würde wohl erst aufhören, wenn ihm das Geld irgendwann ausgeht. </p>
<p>Zu persönlich ist mittlerweile der Zweikampf zwischen Romney und ihm geworden, als das er aufstecken würde. Und die scheinbar endlosen Irrungen und Wirrungen, die das Rennen bei den Republikanern bisher prägten und neben Romney und Gingrich auch schon einmal Perry, Bachmann, Cain und sogar Donald Trump an die Spitze des Feldes spülten, geben Team Gingrich auch nach einer deutlichen Niederlage in Florida und Nevada (dort sind mehr als <a href="http://www.usa2012.at/2012/01/31/florida-vor-der-wahl-ist-nach-der-wahl/">ein Viertel der Wähler Mormonen</a> und Romney gewann hier 2008 deutlich) die Hoffnung, dass jedweder Trend immer noch zu drehen ist. Und US-weit führt Gingrich <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/us/republican_presidential_nomination-1452.html">dem letzten Gallup Poll</a> zufolge sogar vor Romney. </p>
<p>Bis zum Super Tuesday am 6.März werden alle Kandidaten wohl sicher im Rennen bleiben. Auch danach, sollte Romney nicht auch in eher konservativen Bundesstaaten gewinnen, werden Gingrich und auch Paul weiter im Rennen bleiben. So könnte sich wiederholen, was die Demokraten 2008 durchmachten, bei denen sich Hillary Clinton erst im Juni geschlagen gab. Einzig Rick Santorum könnte sich nach dem Super Tuesday bei ausbleibenden Erfolgen zur Aufgabe entschließen &#8211; und anschließend wie Cain und Perry vor ihm dann Gingrich untersützen. Sollte Santorum aussteigen, würde dies Gingrich stärken und den Zweikampf zwischen ihm und Romney noch weiter befeuern.</p>
<p><em>Photo Credit: <a href="http://www.flickr.com/photos/donkeyhotey/6767979825/">&#8220;Welcome to Florida Sign&#8221;</a> by DonkeyHotey // Flickr</em></p>
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		<title>The State of the Disunion Address</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object id="flashObj" width="500" height="412" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,47,0"><param name="movie" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="videoId=1412658226001&#038;playerID=1409164951001&#038;playerKey=AQ~~,AAAAAETmrZQ~,EVFEM4AKJdRjek0MS21pRzf_GTDAM-xj&#038;domain=embed&#038;dynamicStreaming=true" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=1412658226001&#038;playerID=1409164951001&#038;playerKey=AQ~~,AAAAAETmrZQ~,EVFEM4AKJdRjek0MS21pRzf_GTDAM-xj&#038;domain=embed&#038;dynamicStreaming=true" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="500" height="412" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" swLiveConnect="true" allowScriptAccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></object></p>
<p>Alle Jahre wieder im Januar tritt der US Präsident vor den Kongress, um den Abgeordneten und dem amerikanischen Volk die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/State_of_the_Union_address">Lage der Nation </a> in einer Ansprache zu erklären und um aufzuzeigen, was für Gesetze und Initiativen der Präsident im kommenden Jahr gerne umsetzten würde &#8211; in Zusammenarbeit mit dem Kongress. So weit, so gut.</p>
<p>Die diesjährige Ansprache von Barack Obama war jedoch eher eine State of the Disunion oder auch, wie die New York Times schrieb, eine State of the Campaign Speech. Obama war als Präsident angetreten, der die Vereinigten Staaten nach der polarisierenden Präsidentschaft wieder einen wollte. Er wollte ein überparteiischer Präsident sein, ein Präsident für alle, für das ganze Land, die ganze Union. </p>
<p>Dies ist ihm nicht gelungen. Es konnte ihm auch nicht gelingen angesichts einer Opposition, die ihm von Anfang an feindlich gesinnt war und die schließlich in den Midterms eine Welle von Politikern auf den Capitol Hill schwappen ließ, die als Kandidaten der Tea Party nur ein Bild von Obama haben: das eines Sozialisten/Kommunisten/[fill in blank], der ihr diffuses Bild von einem idealen (vergangenen) Amerika vorsätzlich bekämpft. Die USA sind politisch ein gespaltenes Land geblieben, sogar tiefer gespalten als unter George W. Bush.</p>
<p>Alle Versuche, mit der republikanischen Kongressmehrheit zu kooperieren, scheiterten. Kläglich. Die GOPler in Washington torpedierten in ihrer schrillen Fundamentalopposition jede noch so moderate Gesetzesinitiative. Obama hat zu lange versucht, Politik mit dem Kongress und den Republikanern zu machen und sie einzubeziehen, auch gegen den Widerstand seiner eigenen Partei. </p>
<p>Seine überparteiliche Strategie hat nicht funkioniert. Und je näher die Wahl rückt, sehen Obama und sein Team ein, dass sie sich &#8211; vor allem auch ob der nach wie vor schlechten Lage der Wirtschaft und der hohen Arbeitslosenzahlen &#8211; gegen die Republikaner positionieren und in die Offensive gehen müssen. Die Republikaner und ihre Primary-Kandidaten machen es Obama und seinem Team dabei sehr leicht und bieten optimale Angriffspunkte.</p>
<p>So war die SOTU-Ansprache Obamas nicht nur eine Verteidigung seiner Bilanz als Präsident, sondern in Teilen eine offene Attacke &#8211; gegen die Steuerpläne der Republikaner, gegen ihre Wahlkampfslogans, gegen ihre Kandidaten. So stilisiert sich Mitt Romney in seiner Stump Speech ja gerne als genialer Joberschaffer, während er Obama als den größten Jobvernichter aller Zeiten sei:</p>
<blockquote><p>&#8220;Let’s remember how we got here. … In the six months before I took office, we lost nearly 4 million jobs. And we lost another 4 million before our policies were in full effect. Those are the facts. But so are these. In the last 22 months, businesses have created more than three million jobs. Last year, they created the most jobs since 2005.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dann geht es gegen Wall Street, Hedgefunds und Co.:, was die Demokraten und die Occupy-Bewegung freuen wird:</p>
<blockquote><p>&#8220;Let’s never forget: Millions of Americans who work hard and play by the rules every day deserve a Government and a financial system that do the same. It’s time to apply the same rules from top to bottom: No bailouts, no handouts, and no copouts. An America built to last insists on responsibility from everybody. (&#8230;) We will also establish a Financial Crimes Unit of highly trained investigators to crack down on large-scale fraud and protect people’s investments.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Frage bleibt, warum Obamas Vorschläge zur Regulierung des Finanzsektors erst jetzt kommen &#8211; und ob es bei Lippenbekenntnissen bleiben wird. Die Demokraten und auch die Occupy-Bewegung werden diese Ansagen aber erfreuen. Und dann ging es natürlich auch um das Defizit und die Steuerpläne &#8211; bei denen Obama <a href="http://www.nytimes.com/2012/01/25/us/politics/state-of-the-union-more-like-state-of-the-campaign.html">näher am Mainstream und der Main Street</a> ist als Grover Norquist, Mitt Romney und die Republikaner:</p>
<blockquote><p>&#8220;Right now, we’re poised to spend nearly $1 trillion more on what was supposed to be a temporary tax break for the wealthiest 2 percent of Americans. Right now, because of loopholes and shelters in the tax code, a quarter of all millionaires pay lower tax rates than millions of middle-class households. Right now, Warren Buffett pays a lower tax rate than his secretary. Do we want to keep these tax cuts for the wealthiest Americans? Or do we want to keep our investments in everything else – like education and medical research; a strong military and care for our veterans? Because if we’re serious about paying down our debt, we can’t do both. (&#8230;) But in return, we need to change our tax code so that people like me, and an awful lot of Members of Congress, pay our fair share of taxes. Tax reform should follow the Buffett rule: If you make more than $1 million a year, you should not pay less than 30 percent in taxes. And my Republican friend Tom Coburn is right: Washington should stop subsidizing millionaires. (&#8230;) Now, you can call this class warfare all you want. But asking a billionaire to pay at least as much as his secretary in taxes? Most Americans would call that common sense.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich bin mir nicht sicher, ob sich Tom Coburn wirklich über die Erwähnung freut. Denn sowas verbessert die Wiederwahlchancen von Republikanern meistens nicht. Klar ist aber: Obama sieht hier einen der Hauptangriffspunkte, er wird die Reichensteuer populistisch ausspielen &#8211; gegen den republikanischen Kongress und vor allem auch gegen seinen möglichen Gegner Mitt Romney. Und dann ging es natürlich auch noch weiter gegen den Kongress, dessen Approval Rating nicht einmal Silvio Berlusconi als Beauftragter für Sexualerziehung an amerikanischen Schulen unterbieten könnte: </p>
<blockquote><p>&#8220;Nothing will get done this year, or next year, or maybe even the year after that, because Washington is broken. (&#8230;) I’ve talked tonight about the deficit of trust between Main Street and Wall Street. But the divide between this city and the rest of the country is at least as bad – and it seems to get worse every year.</p>
<p>Some of this has to do with the corrosive influence of money in politics. So together, let’s take some steps to fix that. Send me a bill that bans insider trading by Members of Congress, and I will sign it tomorrow. Let’s limit any elected official from owning stocks in industries they impact. Let’s make sure people who bundle campaign contributions for Congress can’t lobby Congress, and vice versa – an idea that has bipartisan support, at least outside of Washington.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die gesamte Rede gibt es <a href="http://www.whitehouse.gov/state-of-the-union-2012">hier</a> zu sehen (mit zusätzlichen Grafiken) und <a href="http://www.politico.com/news/stories/0112/71920.html">hier</a> zum lesen. Und hier gibt es anschließend noch eine Q&#038;A-Runde, bei der Mitglieder der Obama Administration Fragen aus dem Publikum sowie über Facebook, Google+ und Twitter beantworteten.</p>
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		<title>Ein Blick nach Iowa</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 22:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 3. Januar ist es soweit: Die Primary-Saison geht mit dem Iowa Caucus in die erste Runde. Dabei geht es im Corn State ein bisschen anders zu als in den Primaries der anderen Bundesstaaten. Beim Caucus in Iowa kommen die Bewohner der 1784 Bezirke bei Veranstaltungen zusammen, die wie Nachbarschaftstreffen fungieren &#8211; und daher auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/jstephenconn/4174450984/"><img alt="" src="http://farm3.staticflickr.com/2681/4174450984_aa062a24db.jpg" title="Iowa 80, World&#039;s Largest Truck Stop by J. Stephen Conn @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Am 3. Januar ist es soweit: Die Primary-Saison geht mit dem Iowa Caucus in die erste Runde. Dabei geht es im Corn State ein bisschen anders zu als in den Primaries der anderen Bundesstaaten. Beim Caucus in Iowa kommen die Bewohner der 1784 Bezirke bei Veranstaltungen zusammen, die wie Nachbarschaftstreffen fungieren &#8211; und daher auch mal beim Nachbarn um die Ecke im Wohnzimmer stattfinden können. Dort wird debattiert und gestritten. Und von da an <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Iowa_caucuses">geht es so weiter</a>:  </p>
<blockquote><p>Unlike the first-in-the-nation primary in New Hampshire, the Iowa caucus does not result directly in national delegates for each candidate. Instead, caucus-goers elect delegates to county conventions, who in turn elect delegates to district and state conventions where Iowa&#8217;s national convention delegates are selected. Ironically, the state conventions do not take place until the end of the primary and caucus season: Iowa is in fact one of the very last states to choose its delegates.</p></blockquote>
<p>Also alles nicht ganz einfach &#8211; und das war nur die stark verkürzte Beschreibung. Mehr zum genauen Ablauf des Caucus (der für Republikaner und Demokraten noch einmal unterschiedlich abläuft) gibt es <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Iowa_caucuses">hier</a>, <a href="http://news.yahoo.com/does-iowa-caucus-145500690.html">hier</a> und <a href="http://articles.cnn.com/2008-01-03/politics/iowa.caucuses.101_1_caucuses-vote-count-popular-vote?_s=PM:POLITICS">hier</a>.</p>
<p>Natürlich ist Iowa nur Iowa und nicht Florida, New Hampshire oder South Carolina &#8211; und wer dort gewinnt, hat noch lange nicht die Nominierung seiner Partei in der Tasche. Aber ein Blick auf die Resultate der vergangenen Jahre verdeutlich schon, dass von dem Caucus in Iowa auch eine deutliche Signalwirkung ausgehen kann. Bei den Demokraten siegten Obama in 2008 und Kerry in 2004 (beide jeweils vor John Edwards) sowie Gore im Jahr 2000 (vor Bill Bradley). Bill Clinton bekam 1992 aber nur 3 Prozent der Stimmen. Er trat aber auch gegen den Lokalmatadoren Tom Harkin an.</p>
<p>Bei den Republikanern setzte sich 1996 Bob Dole vor Pat Buchanan durch, 2000 Dubya gegen Steve Forbes. 2008 gewann aber Mike Huckabee vor Romney. John McCain hingegen wurde nur Vierter. Momentan spiegeln die <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/ia/iowa_republican_presidential_primary-1588.html">aktuellen Umfragen</a> in Iowa die <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/us/republican_presidential_nomination-1452.html">Stimmung in den USA</a> annähernd wieder: Gingrich führt deutlich vor Romney. Allerdings ist Romney in Iowa deutlich schwächer und führt in den Umfragen nur hauchdünn vor Ron Paul (der wie Romney bei ca. 17 Prozent liegt). Und sowohl Perry als auch Bachmann können noch ein bisschen vom Ausscheiden Herman Cains profitieren &#8211; dieser lag vor seinem Ausscheiden in Iowa vorn. Beide kommen nun auf knapp 10 Prozent.</p>
<p>Übrigens debattierten die Kandidaten (minus Jon Huntsman, der <a href="http://firstread.msnbc.msn.com/_news/2011/12/11/9363785-what-jon-huntsman-did-instead-of-debate">lieber <em>Curb Your Enthusiasm</em> gucken wollte</a>) gestern Abend in Des Moines, der Hauptstadt von Iowa. Es gab nichts Neus, sie spielten wieder &#8220;Wer ist der Konservativste?&#8221; von uns (wobei Michele Bachman mit der Erkenntnis glänzte, dass Michele Bachman die Konservativste von allen sei, und nicht Newt Romney). Schöne Nachlesender Debatte gibt es bei <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,803002,00.html">Spiegel Online</a>, dem <a href="http://nymag.com/daily/intel/2011/12/heilemann-gingrich-triumph-at-first-iowa-debate.html">New York Magazine</a> sowie <a href="http://www.politico.com/news/stories/1211/70248_Page2.html">Politico</a>.</p>
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		<title>Ein Mormone unter Republikanern</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2011/11/25/ein-mormone-unter-republikanern/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Keim</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass Mitt Romney überzeugter Mormone ist, ist kein Geheimnis. Gut die Hälfte aller amerikanischen Wahlberechtigten wissen ob der religiösen Überzeugung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Das ergab eine jüngst veröffentlichte Studie des PEW Research Center. Gerade in Diskussionen um die Nominierung des republikanischen Kandidaten stellt sich die Frage, inwiefern die Zugehörigkeit zum Mormonentum die Chancen einer Nominierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" title="Mitt Romney" src="http://www.mittromney.com/sites/default/files/Romney2012-Splash.jpg" alt="" width="544" height="310" />Dass Mitt Romney überzeugter Mormone ist, ist kein Geheimnis. Gut die Hälfte aller amerikanischen Wahlberechtigten wissen ob der religiösen Überzeugung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Das ergab eine jüngst veröffentlichte <a title="PEW Studie Mormon" href="http://pewforum.org/Politics-and-Elections/Romneys-Mormon-Faith-Likely-a-Factor-in-Primaries-Not-in-a-General-Election.aspx?src=prc=headline" target="_blank">Studie</a> des PEW Research Center. Gerade in Diskussionen um die Nominierung des republikanischen Kandidaten stellt sich die Frage, inwiefern die Zugehörigkeit zum Mormonentum die Chancen einer Nominierung und letztlich auf den Sieg gegen Obama mindert.</p>
<p>Laut PEW ist es wahrscheinlich, dass der Glaube von Rommney zwar bei der Vorwahl eine Rolle spielt. Sofern er aber das Ticket der Republikaner erhielte, würde sein Glaube das Wahlverhalten der Republikaner weniger beeinflussen. Hintergrund hierfür ist, dass weiße Evangeliken, die zu einem zentralen Wählerstamm der Republikaner gehören, das Mormonentum zwar negativ ansehen, in einer direkten Gegenüberstellung mit den liberalen Einstellungen Obamas aber deutlich weniger Gewicht haben. Glaubt man den Schlussfolgerungen der PEW Umfrage, so ist davon auszugehen, dass die Ablehnung Obamas gerade unter der sehr konservativen Wählerschaft als Trumpf gegen die Ablehnung des Mormonentums fungiert und letztliche die republikanische Wählerschaft mobilisieren kann.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Pew Research Center for the People &amp; the Press" src="http://pewforum.org/uploadedImages/Topics/Issues/Politics_and_Elections/mormon-faith-5.jpg" alt="" width="300" height="478" /></p>
<p>Der gesamten Studienergebnisse können <a title="PEW" href="http://pewforum.org/Politics-and-Elections/Romneys-Mormon-Faith-Likely-a-Factor-in-Primaries-Not-in-a-General-Election.aspx?src=prc=headline" target="_blank">hier </a>eingesehen werden.</p>
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		<title>The Great Right Hope? // Noch nicht&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 17:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Was macht Chris Christie? Das ist die Frage, die sich momentan jeder stellt, der sich mit dem Vorwahl-Zirkus der Republikaner beschäftigt. Denn Christie wäre auf Anhieb ein Schwergewicht im Rennen, der es sich irgendwo zwischen den Top 3 (Romney, Perry und momentan auch Cain) gemütlich machen würde. Es gibt nicht nur im GOP Establishment viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bobjagendorf/5492860578/"><img alt="" src="http://farm6.static.flickr.com/5173/5492860578_bb1eaa95d9.jpg" title="&quot;NJ Governor Chris Christie&quot;  by Bob Jagendorf @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="317" /></a></p>
<p>Was macht Chris Christie? Das ist die Frage, die sich momentan jeder stellt, der sich mit dem Vorwahl-Zirkus der Republikaner beschäftigt. Denn Christie wäre auf Anhieb ein Schwergewicht im Rennen, der es sich irgendwo zwischen den Top 3 (Romney, Perry und momentan auch Cain) gemütlich machen würde. Es gibt nicht nur im GOP Establishment viele Unterstützer. Denn mit seiner polternden Art kommt Christie zum einen bei Anhängern der Tea Party an, die es ganz toll finden, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. </p>
<p>Sie haben sich aber anscheinend noch nicht wirklich mit dem Politiker Christie und seinen Standpunkten beschäftigt. Denn mal abgesehen von Huntsman und Johnson (und einem Romney, der im Verlauf der letzten Jahre während seiner Dauerkampagne für das Weiße Haus immer weiter nach rechts rückte) ist Christie im Vergleich zu den anderen Kandidaten <a href="http://situationroom.blogs.cnn.com/2011/10/03/blitzers-blog-why-christie-reminds-me-of-obama/">doch eher moderat</a>. Er regiert mit New Jersey eigentlich einen klassichen &#8220;blauen&#8221; Bundesstaaten &#8211; hier hätte ein koservativer Republikaner keine Chance und somit hat Christie hier auch die moderatere Wählerschaft durchaus überzeugt. Zudem hätte er im Falle einer Kandidatur auch ein paar <a href="http://www.businessinsider.com/billionaire-republicans-convince-new-jersey-governor-chris-christie-to-run-for-president-2011-9">äußerst finanzkräftige Unterstützer</a> in seiner Ecke.</p>
<p>Aber: Christie hat immer wieder selber betont, dass er noch nicht antreten werde und hat ehrlich zugegeben, dass er sich noch nicht reif für das Präsidentenamt fühle. Allen Aufrufen zum Trotz. Nach einer aktuellen Umfrage von WaPo &#038; ABC würde er momentan auch nur auf 11 Prozent kommen, hinter Romney, Perry, Cain, gleichauf mit Paul. Ein Frontrunner sieht anders aus und der Weg an die Spitze des Feldes wäre ein langer und mühevoller, gespickt mit persönlichen Angriffen seiner Parteifreunde. Für Christie spielt vor allem im Vergleich mit Mitt Romney der Faktor Zeit auch keine Rolle. Er kann sich eigentlich zurücklehnen, den Wahlkampf beobachten, Kontakte knüpfen, Koalitionen, schmieden, Geldgeber suchen &#8211; und dann 2016 aus einer viel stärkeren Position angreifen. </p>
<p>UPDATE: Während ich diese Zeilen schreibe, gibt Christie grade eine <a href="http://www.politico.com/news/stories/1011/65094.html">Pressekonferenz</a>.</p>
<blockquote><p>
“In the end, what I’ve always felt was the right decision remains the right decision today. Now is not my time. I have a commitment to the people of New Jersey that I simply will not abandon. People sent me to Trenton to get a job done, and I’m just not prepared to walk away.”</p></blockquote>
<p>Damit haben die Republikaner nun vor allem die Wahl zwischen Perry, Romney, Cain &#8211; ob sie wollen oder nicht. Was wäre wenn? Im allerneusten Poll, der auch heute veröffentlich wurde, aber nun ad acta gelegt werden kann, führte Christie schon zusammen mit Romney (beide 17 Prozent) das Feld der GOP an, vor Cain (12 Prozent) und Perry (10 Prozent; die restlichen Kandidaten knacken nicht die 7 Prozent-Marke). Das Zeug zum ernsthaften Spitzenkandidaten hätte Christie gehabt. Romney, Perry und Cain atmen kollektiv auf, bei anderen Republikanern wird es hingegen lange Gesichter geben, die beim Anblick der übrigen Kandidaten noch länger werden (sogar länger, als das Gesicht von John Kerry!).</p>
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		<title>Have you ever had sex with Rick Perry?</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2011/08/23/have-you-ever-had-sex-with-rick-perry/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 22:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rick Perry hat ja nun neulich auch seinen Cowboyhut in den Ring geschmissen, seine Sporen gewetzt und sich ziemlich schnell in der Spitzengruppe der möglichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten breit gemacht. Seine Mischung aus Religiösität, toller Frisur und vermeintlichem Außenseitertum hat ihm dabei natürlich gleich ein riesiges Medienecho beschert. Das finden die Anhänger von Ron Paul einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.salon.com/news/politics/war_room/2011/08/18/rick_perry_women_ad/morrowadbig.jpg" title="Have you ever had sex with Rick Perry?" class="alignnone" width="500" height="533" /></p>
<p>Rick Perry hat ja nun neulich auch seinen Cowboyhut in den Ring geschmissen, seine Sporen gewetzt und sich ziemlich schnell in der Spitzengruppe der möglichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten breit gemacht. Seine Mischung aus Religiösität, toller Frisur und vermeintlichem Außenseitertum hat ihm dabei natürlich gleich ein riesiges Medienecho beschert. Das finden die Anhänger von Ron Paul einfach nicht fair, die sich immer wieder beschweren, dass ihr Hoffnungsträger nicht nur von der Armada der liberalen Mainstreammedien ignoriert wird, sondern sogar von FOX News (nun, Jon Stewart <a href="http://www.thedailyshow.com/watch/mon-august-15-2011/indecision-2012---corn-polled-edition---ron-paul---the-top-tier">findet das übrigens auch</a>).</p>
<p>Aber in amerikanischen Wahlkämpfen gibt es ja viel mehr tolle Möglichkeiten, dem Gegner mal eins auf den Deckel zu geben. So hat Robert Morrow, ein Anhänger von Ron Paul auch gleich eine schöne Anzeige geschaltet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Are you a stripper, an escort, or just a &#8216;young hottie&#8217; impressed by an arrogant, entitled governor of Texas? Contact CASH [Committee Against Sexual Hypocrisy], and we will help you publicize your direct dealings with a Christian-buzzwords-spouting, &#8216;family values&#8217; hypocrite and fraud.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sehr unterhaltsam. Und Morrow legt <a href="http://www.stuffedsuits.com/news/national-politics/721-fraud-rick-perry-is-political-herpes">hier</a> auch noch nach. Ich glaube, er mag Rick Perry wirklich nicht.</p>
<p>Von diesen Problemen kann Mitt Romney nur träumen. Ihm werden keine Sexorgien mit Strippern nachgesagt. Wie gemein. Stattdessen hat ihn das <a href="http://www.politico.com/news/stories/0811/60921.html">Weiße Haus ins Visier genommen</a>, da das Obama-Camp Romney anscheinend als den stärksten Gegner einschätzt. Aber nicht nur mit dem Präsidenten muss er sich rumschlagen. Nein, haben sich auch die Hunde Amerikas gegen ihn verschworen. Denn die einflussreiche Lobbygruppe &#8220;<a href="http://www.dogsagainstromney.com/">Dogs Against Romney</a>&#8221; hat die Zähne gefletscht, da Romney einen der ihren vor einigen Jahren mal wirklich <a href="http://www.time.com/time/nation/article/0,8599,1638065,00.html">mies behandelt hat</a> (Romney hatte den Familienhund 12 Stunden lang in einem mobilen Hundezwinger auf dem Dach eines Autos relativ schutzlos quer durch die USA kutschiert; der Hund fand das nicht gut). Faszinierenderweise hatte Romney diese Episode <a href="http://www.boston.com/news/politics/2008/specials/romney/articles/part4_main/?page=1">in einem Interview mit dem Boston Globe 2007</a> selber publik gemacht &#8211; und als Beispiel für sein &#8220;emotion-free crisis management&#8221; angeführt, da er den Hund auch nicht mal schnell zum Gassi gehen vom Dach geholt hat (was der Hund wohl nach ein paar Stunden Fahrt auf dem Dach begrüßt hätte), sondern Hund, Auto und Hundezwinger einfach mal schnell mit einem Wasserschlauch abgespritzt hat, damit alles wieder schön sauber ist. Applaus dafür, Mitt Romney. Vielleicht sollte er nächstes Mal doch lieber über außerehelich Affären sprechen&#8230;</p>
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		<title>Texas u.a. / Nachrichtenüberblick 20.07.2011</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2011/07/20/texas-u-a-nachrichtenuberblick-20-07-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 05:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Texas Tribune hat eine vergleichende Analyse über 20 Jahren Wahlkampfwerbespots für den derzeitigen republikanischen gouverneur Rick Perry &#8211; beginnend mit seiner Kandidatur als Agricultural Commissioner. Ein Lehrstück über die Inszenierung und Profilbildung einer öffentlichen Person: In other news: U.S. Senator Richard Lugar versucht so viel Distanz wie möglich zwischen sich und Barack Obama zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Texas Tribune hat <a href="http://www.texastribune.org/texas-people/rick-perry/video-analyzing-20-years-of-perrys-political-ads/">eine vergleichende Analyse</a> über 20 Jahren Wahlkampfwerbespots für den derzeitigen republikanischen gouverneur Rick Perry &#8211; beginnend mit seiner Kandidatur als Agricultural Commissioner. Ein Lehrstück über die Inszenierung und Profilbildung einer öffentlichen Person:</p>
<a href="http://www.amerikawaehlt.de/2011/07/20/texas-u-a-nachrichtenuberblick-20-07-2011/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a>
<p>In other news:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.chicagotribune.com/news/chi-ap-in-indianasenate-201,0,799125.story">U.S. Senator Richard Lugar versucht </a>so viel Distanz wie möglich zwischen sich und Barack Obama zu bekommen, um seine erneute republikanische Nominierung in Indiana zu sichern. Ein weiteres Indiz für das polarisierte politische Klima. Es lohnt sich genauer zu verfolgen, ob er wieder aufgestellt wird.</li>
<li>Die Koch Brüder &#8211; erzkonservative Multimilladäre &#8211; haben die maximal mögliche Summe von 5.000 Dollar an die Kampagne von Scott Brown in Massachusetts <a href="http://www.boston.com/Boston/politicalintelligence/2011/07/koch-brothers-give-maximum-scott-brown/cteb5fuTU9GKSTkP2Yu6iP/index.html">überwiesen</a>.</li>
<li>Michelle Bachmann macht <a href="http://swampland.time.com/2011/07/19/in-south-carolina-bachmann-mum-on-migraines/">erneut ihre Prioritäten klar</a> &#8211; das Leben im Jenseits: “The most important thing is eternity, and what we can do for eternity.”</li>
<li>
<div>Michelle Bachmann II: <a href="http://firstread.msnbc.msn.com/_news/2011/07/19/7113318-bachmann-says-her-migraines-are-controllable">Ihre Migräne wird kein Problem</a>, wenn um 3 Uhr nachts ein Anruf von Hillary Clinton kommt.</div>
</li>
<li>Ein weiterer Republikaner &#8211; Rep. Alan West -<a href="http://www.cbsnews.com/8301-503544_162-20080856-503544.html"> verliert die Nerven</a> und schreibt öffentlich über seine demokratische kollegin im Repräsentantenhaus, Debbie Wassermann-Schultz: &#8220;In an invective personal email sent Tuesday night, Rep. Allen West,  R-Fla., lambasted fellow Florida Congress member Debbie Wasserman  Schultz and accused her of being &#8220;vile,&#8221; &#8220;unprofessional,&#8221; &#8220;despicable&#8221;  and &#8220;not a Lady.&#8221;</li>
<li>Und Obama vs. Romney würde in 2012 <a href="http://fivethirtyeight.blogs.nytimes.com/2011/07/19/is-obama-against-romney-a-toss-up/">richtig, richtig eng</a> werden.</li>
</ul>
<p><em>cross-posted @ <a href="http://www.bundesblog.de">bundesblog.de</a></em></p>
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