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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; Primaries</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 10:04:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ein kurzer Blick zurück nach Nevada</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2012/02/06/ein-kurzer-blick-zuruck-nach-nevada/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag holte Mitt Romney 50 Prozent der Stimmen im Caucus von Nevada und deklassierte Newt Gingrich, der sich fast auch noch von Ron Paul geschlagen geben musste. Doch auch wenn Team Romney dies als weiteren Sargnagel für die Kandidatur von Newt Gingrich sieht, war der Sieg auch in seiner Deutlichkeit nur von bedingter Relevanz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/fatguyinalittlecoat/5357772797/"><img alt="" src="http://farm6.staticflickr.com/5288/5357772797_2e0e920c9d.jpg" title="&quot;Nevada&quot; by jczart @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="372" /></a></p>
<p>Am Sonntag holte Mitt Romney <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/february_gop_caucuses_primaries.html">50 Prozent der Stimmen</a> im Caucus von Nevada und deklassierte Newt Gingrich, der sich fast auch noch von Ron Paul geschlagen geben musste. Doch auch wenn Team Romney dies als weiteren Sargnagel für die Kandidatur von Newt Gingrich sieht, war der Sieg auch in seiner Deutlichkeit nur von bedingter Relevanz.</p>
<p>Denn obwohl Romney <a href="und Mitt Romney sich mehr und mehr als unvermeidlicher Kandidat der GOP stilisiert">in allen Wählergruppen mehr oder weniger deutlich vornelag</a>, sogar bei Anhängern der Tea Party, war Nevada ein Heimspiel für ihn. Knapp 26 Prozent der Caucus-Teilnehmer waren wie Romney Mormonen und haben ihm so von Anfang an ein uneinholbares Polster verschafft.</p>
<p>Natürlich stilisiert sich Romney nach diesem Sieg als unvermeidlicher Kandidat der GOP. Seine verbliebenen Gegner &#8211; Gingrich, Santorum, Paul &#8211; erwähnte er in seiner obligatorischen Siegesrede kaum, stattdessen gab es <a href="http://www.realclearpolitics.com/video/2012/02/05/romney_in_nevada_obama_should_be_apologizing_to_america.html">Attacken</a> Richtung Präsident Obama:</p>
<blockquote><p>Our campaign is about more than replacing a President. It is about saving the soul of America.<br />
President Obama wants to “fundamentally transform” America. We want to restore America to the founding principles that made this country great. Our vision for the future could not be more different than his.</p></blockquote>
<p>Während Romney im Ungefähren schwelgt, wird Gingrich konkreter und betont, dass <a href="http://www.politico.com/blogs/politico-live/2012/02/gingrich-goal-is-to-get-to-super-tuesday-113521.html">er nicht aufgeben werde</a> (&#8220;Our goal is to get to Super Tuesday, where we&#8217;re in much more favorable territory.&#8221;). Der dreckige, persönliche Wahlkampf wird vorerst also weitergehen. In den USA-weiten konnte Romney Gingrich in den letzten Tagen zwar auch wieder überholen, doch er führt <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/us/republican_presidential_nomination-1452.html">hier nur knapp</a> &#8211; und das Rennen war in den letzten Monaten ein einziges Auf und Ab.</p>
<p>Und schon diese Woche geht es in die nächsten Runden: In Maine startete der Caucus ebenfalls am Wochenende und zieht sich über die ganze Woche hin. Hier deutet alles auf <a href="http://www.politico.com/news/stories/0212/72452.html">einen Zweikampf</a> zwischen Romney und Paul hin (zudem ist hält Maine keinen &#8220;winner takes all&#8221;-Caucus ab, sondern verteilt die Stimmen proportional zum Ergebnis). Bereits morgen stehen die Abstimmungen in Colorado (Caucus // 36 Delegierte) und Minnesota (Caucus // 40 Delegierte) an.</p>
<p>In den <a href="http://www.publicpolicypolling.com/main/2012/02/romney-up-in-colorado-close-race-in-minnesota.html">letzten Umfragen</a> führt Romney (40%) vor Santorum (26%) und Gingrich (18%). In Minnesota liegen jedoch alle vier Kandidaten sehr nah beieinander: Santorum (29%) führt hier vor Romney(27%), Gingrich (22%) und Paul (19%). Diese Zahlen verdeutlichen einmal mehr, dass die Vorwahlen für Romney kein Selbstläufer sind und er sich noch nicht zu sehr auf Obama konzentrieren sollte. Denn sobald entweder Gingrich oder Santorum aussteigen und sich Stimmen und auch Spenden auf einen konservativen Kandidaten versammeln, kann es für Romney noch eimal gefährlich und vor allem teuer werden.<br />
Photo Credit: &#8220;<a href="http://www.flickr.com/photos/fatguyinalittlecoat/5357772797/">Nevada</a>&#8221; by Justin Cozart // Flickr</p>
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		<title>Wow! Impressive! // Mitt Romney singt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 01:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Große Staatsmänner &#8211; wie Silvio Berlusconi (der ja kanntlich als Schlagersänger mit Hits wie &#8220;Bunga Bunga Bungalow&#8221; den Grundstein für seine spätere Karriere legte) oder auch Hugo Chavez &#8211; singen ja gerne mal los. Auch Mitt Romney hat diesen Wahlkampftrick nun genutzt und sich als alternder Schlagerbarden neu erfunden. Ganz im Stile eines David Hasselhoff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/iEdIjZN2Wms" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Große Staatsmänner &#8211; wie Silvio Berlusconi (der ja kanntlich als Schlagersänger mit Hits wie &#8220;Bunga Bunga Bungalow&#8221; den Grundstein für seine spätere Karriere legte) oder auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MnirfYy18dc">Hugo Chavez</a> &#8211; singen ja gerne mal los. </p>
<p>Auch Mitt Romney hat diesen Wahlkampftrick nun genutzt und sich als alternder Schlagerbarden neu erfunden. Ganz im Stile eines David Hasselhoff kam Romney nun daher, so gar nicht mehr wie ein böser Hedgefund-Manager. Erinnerungen an Shows mit Florian Silbereisen werden wach, nur das Mitklatschen fehlt. Mit diesem Auftritt wird ihm der Sieg in Florida nun endgültig nicht mehr zu nehmen sein.</p>
<p>Vielleicht sah er sich auch einfach nur von Präsident Obama herausgefordert. Denn der hatte <a href="http://www.theatlanticwire.com/politics/2012/01/president-obama-sings-al-green-apollo-theater/47639/">neulich schließlich Al Green</a> intoniert. Und was Obama kann, kann Romney schon lange. Wir warten nun gespannt, wann die Herren Gingrich, Santorum und Paul mit dem Singen anfangen werden</p>
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		<title>Florida! Und was dann?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 01:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The Daily Show with Jon Stewart &#160; Jon Stewart gibt noch einmal einen schönen Überblick über alles, was sich in den letzten Tagen vor der Primary bei den Republikanern abgespielt hat. Es ist vor allem ein Duell Romney gegen Gingrich, Santorum und Paul laufen in Florida und in der Berichterstattung nur unter ferner liefen. Romney [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-color: #000000; width: 520px;">
<div style="padding: 4px;">
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" width="512" height="288" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:video:thedailyshow.com:407234" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" base="."></embed></p>
<p style="text-align: left; background-color: #ffffff; padding: 4px; margin-top: 4px; margin-bottom: 0px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px;"><strong><a href="http://www.thedailyshow.com/watch/mon-january-30-2012/indecision-2012---floridal-kombat">The Daily Show with Jon Stewart</a></strong></p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jon Stewart gibt noch einmal einen schönen Überblick über alles, was sich in den letzten Tagen vor der Primary bei den Republikanern abgespielt hat. Es ist vor allem ein Duell Romney gegen Gingrich, Santorum und Paul laufen in Florida und in der Berichterstattung nur unter ferner liefen. Romney wird die Wahl in Florida wohl eindeutig gewinnen &#8211; aber wie geht es weiter?</p>
<p>Meine Prognose hatte ich <a href="http://www.amerikawaehlt.de/2012/01/31/ein-blick-nach-florida/">gestern</a> ja schon ausführlich dargelegt. Die Kurzform: Es wird ein langes Rennen geben, denn Gingrich und Paul werden auch nach dem Super Tuesday und darüber hinaus im Rennen bleiben. Einzig Rick Santorum könnte nach schlechtem Abschneiden am Super Tuesday Anfang März aufgeben und dann Gingrich unterstützen. Am Ende wird jedoch wohl Romney die Nase vorn haben.</p>
<p>Wir haben uns aber auch nochmal in der deutschsprachigen Blogosphäre umgehört.</p>
<ul>
<li>Maik Bohne (<a href="http://amerika-im-wahlkampf.de">Amerika im Wahlkampf</a>) hatte bereits Ende Dezember ein <a href="http://amerika-im-wahlkampf.de/2011/zum-abschied-ein-szenario/">Szenario</a> entworfen, in dem Mitt Romney sich auch ob seiner starken Super PACs schnell durchsetzt und Obama früh direkt attackieren wird. Und an dieser Stelle auch gleich ein Veranstaltungshinweis: Das Blog ruht momentan, aber Maik Bohne wird am kommenden Samstag im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://www.atlantische-akademie.de/us-elections-2012"><em>A one-term president? Wahlkampf um das Weiße Haus</em></a>&#8221; der Atlantischen Akademie einen Vortrag zum Thema &#8220;<em>Campaigning as a team &#8211; Das (informelle) Zusammenspiel von Kandidaten, Parteien und Interessengruppen im Wahlkampf</em>&#8221; halten.</li>
<li>Felix Reimer (<a href="http://www.amerika2012.de/">Amerika 2012</a>) setzt ebenso auf Mitt Romney: &#8220;<em>Eigentlich hat die Partei ihn schon nominiert, aber dank seiner Niederlage in South Carolina muss er noch bis Super Tuesday so tun, als kämpfe er um die Nominierung. Die republikanische Basis kann mit ihm leben, auch wenn sie nicht wirklich will. Newt Gingrich und Rick Santorum haben ihm weder organisatorisch noch finanziell etwas entgegenzusetzen.</em>&#8220;</li>
<li>Stefan Bachleitner (<a href="http://www.usa2012.at/">USA2012.at</a>) sieht Mitt Romney noch nicht am Ziel:
<p>&#8220;<em>Mitt Romney wird in Florida wohl einen Erfolg feiern dürfen, das Rennen um die republikanische Nominierung wird damit aber nicht entschieden werden. Aus heutiger Sicht dürfte das Rennen jedenfalls bis zum &#8220;Super Tuesday&#8221; am 6. März spannend bleiben.</p>
<p>Am Ende dieser Woche steht bereits Nevada im Mittelpunkt des Interesses und alles andere als ein klarer Sieg dort würde die Favoritenrolle, an der Romney so hart arbeitet, wieder ankratzen. Immerhin gewann er bei den Vorwahlen 2008 in Nevada  mit beeindruckenden 51,1 % (der spätere  Präsidentschaftskandidat John McCain lag dort mit 12,8 % sogar hinter Ron Paul mit 13,7 %).</p>
<p>Romney kann jedenfalls nicht darauf vertrauen, dass ihm ein deutlicher Sieg in Florida auch in anderen  Bundesstaaten Aufwind verleiht – dieser Effekt war nämlich bislang bei diesen Vorwahlen kaum zu beobachten. Er hat zwar nach wie vor die besten Chancen, sich die republikanische Nominierung zu sichern, doch er wird mehr dafür tun (und ausgeben) müssen, als ihm lieb sein kann. Besonders spannend wird bei den nächsten Vorwahlen das Match zwischen Newt Gingrich und Rick Santorum, denn das Rennen um die Rolle des konservativen Champions hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie stark Romney noch unter Druck geraten wird.</em>&#8220;</li>
</ul>
<p>Tendenz: Romney wird es machen. Allerdings bleibt abzuwarten, wie schnell er sich durchsetzen und vor allem Newt Gingrich abschütteln kann.</p>
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		</item>
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		<title>Gingrich gewinnt in South Carolina</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2012/01/22/gingrich-gewinnt-in-south-carolina/</link>
		<comments>http://www.amerikawaehlt.de/2012/01/22/gingrich-gewinnt-in-south-carolina/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 02:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Altmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Überraschung im South Carolina: Bei der republikanischen Vorwahl hat sich Newt Gingrich klar gegen seinen schärfsten Konkurrenten Mitt Romney durchgesetzt. Das berichten unter anderem der Nachrichtensender CNN und die Politik-Webseite &#8220;Politico&#8220;. Für Gingrich, den früheren Sprecher des Abgeordnetenhauses, haben sich &#8220;Politico&#8221; zufolge rund 40 Prozent der Wähler entschieden. Auf Romney, den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/gageskidmore/6238571355/"><img alt="" src="http://farm7.staticflickr.com/6165/6238571355_fedaac5abe.jpg" title="Photo by Gage Skidmore @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Überraschung im South Carolina: Bei der republikanischen Vorwahl hat sich <a href="http://www.newt.org/">Newt Gingrich</a> klar gegen seinen schärfsten Konkurrenten <a href="http://www.mittromney.com/">Mitt Romney</a> durchgesetzt. Das berichten unter anderem der Nachrichtensender <a href="http://edition.cnn.com/2012/01/21/politics/south-carolina-primary/index.html">CNN</a> und die Politik-Webseite &#8220;<a href="http://www.politico.com/news/stories/0112/71760.html">Politico</a>&#8220;. Für Gingrich, den früheren Sprecher des Abgeordnetenhauses, haben sich &#8220;Politico&#8221; <a href="http://www.politico.com/2012-election/map/#/President/2012/Primary/SC">zufolge</a> rund 40 Prozent der Wähler entschieden. Auf Romney, den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts, entfielen rund 27 Prozent der Stimmen. Auf dem dritten Platz landet der ehemalige Senator von Pennsylvania, <a href="http://www.ricksantorum.com/">Rick Santorum</a>. Er erhielt laut Medienberichten rund 17 Prozent der Stimmen. Dahinter folgt mit rund 13 Prozent der texanische Abgeordnete <a href="http://www.ronpaul2012.com/">Ron Paul</a>.</p>
<p>Nach drei Vorwahlen ist das Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur damit weiterhin offen. Bei der ersten Vorwahl in Iowa konnte sich knapp Santorum <a href="http://www.huffingtonpost.com/2012/01/19/rick-santorum-iowa-caucus-results-certified-_n_1215690.html">durchsetzen</a>, in New Hampshire dagegen <a href="http://articles.latimes.com/2012/jan/10/nation/la-na-election-20120111">lag</a> Romney vorne. Die nächste Vorwahl findet am 31. Januar in Florida statt. Umfragen <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/fl/florida_republican_presidential_primary-1597.html">zufolge</a> liegt Romney dort klar vor Gingrich.</p>
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		<title>Huntsman gibt auch auf</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2012/01/16/huntsman-gibt-auch-auf/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Tag vor den Vorwahlen in New Hampshire hatten wir es prognostiziert, nun ist es (fast offiziell): Jon Huntsman wird heute vor die Kameras treten und das Ende seiner Kampagne bekannt geben. Zudem berichten mehrere Quellen aus seiner Umgebung, dass er in dieser Ansprache Mitt Romney endorsen wird. Huntsman hat mit seiner Entscheidung nun eingesehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/saucy_pan/4417268980/"><img alt="" src="http://farm3.staticflickr.com/2804/4417268980_075783f88a.jpg" title="&quot;Ambassador Jon Huntsman&quot; by saucy_pan @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Einen Tag vor den Vorwahlen in New Hampshire hatten wir es prognostiziert, nun ist es (fast offiziell): Jon Huntsman wird <a href="http://www.politico.com/news/stories/0112/71465.html">heute vor die Kameras treten und das Ende</a> seiner Kampagne bekannt geben. Zudem berichten mehrere Quellen aus seiner Umgebung, dass er in dieser Ansprache Mitt Romney endorsen wird. </p>
<p>Huntsman hat mit seiner Entscheidung nun eingesehen, dass ein moderater Kandidat wie er in der derzeitigen Verfassung der GOP und bei der aktuellen Zusammensetzung des Kandidatenfeldes keine Chance hatte. Der Name seines größten Problems war jedoch: Mitt Romney. Denn Romney blockiert die Mitte, war bekannt, scheiterte schon 2008 nur an McCain, hat das moderate Party-Establishment hinter sich, viel Geld, ein gut aufgestellte Wahlkampfmaschine. </p>
<p>Huntsman hat versucht, sich links von Romney zu positionieren. Aber eigentlich waren sich die beiden viel zu ähnlich. Und auch wenn Romney aus taktischen Motiven immer weiter nach rechts rückt: die Mitte hat er nicht verlassen. Und links von Romney gibt es bei den Republikanern nur wenig Platz und ein sehr überschaubares Wählerpotential. Damit lassen sich in New England-Staaten wie New Hampshire Achtungserfolge erzielen, in South Carolina und dem Rest der Vereinigten Staaten reicht es aber nicht (<a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/sc/south_carolina_republican_presidential_primary-1590.html">aktuell</a> liegt Huntsman in South Carolina bei 5 Prozent, in der USA-weiten Umfrage sogar nur bei <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/us/republican_presidential_nomination-1452.html">etwas mehr als 3 Prozent</a>).</p>
<p>Der Rückzug von Huntsman ist daher vor allem für Mitt Romney eine gute Nachricht. Er wird nun noch mehr Zulauf von moderaten Republikanern erhalten. Ron Paul und Newt Gingrich werden vielleicht auch den ein oder anderen Huntsman-Unterstützer abbekommen, der Löwenanteil wird von nun an jedoch Romney unterstützen. Und während sich die Konservativen in der GOP (auch wenn Romney unbedingt einer sein will) immer noch auf keinen Kandidaten einigen können, kann Romney sich einigermaßen entspannt zurücklehnen. Denn obwohl er im Zentrum der Attacken von Gingrich, Santorum, Perry und Ron Paul steht, nehmen sie sich die Stimmen gegenseitig ab.</p>
<p>Es wäre nicht überraschend, wenn Huntsman im Schattenkabinett von Romney (so er denn die Nominierung gewinnen sollte) auftauchen würde. Ansonsten bleibt mir von seiner Kandidatur vor allem ein Tweet im Gedächnis:</p>
<p><img alt="" src="http://www.bluecollarphilosophy.com/wp-content/uploads/2011/08/Huntsman-Tweet.png" title="Huntsman Tweet" class="alignnone" width="500" height="182" /></p>
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		<title>Bachmann gibt auf</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2012/01/04/bachmann-gibt-auf/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 17:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[GOP]]></category>
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		<category><![CDATA[Michele Bachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Primaries]]></category>
		<category><![CDATA[Tea Party]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;I believe that I am that true conservative who can and who will defeat Barack Obama in 2012.&#8221; Kurz nach ihrer deutlichen Schlappe in Iowa versprach Michele Bachmann ihren Anhängern noch, auf jeden Fall weiterzumachen. Nun melden US-Medien allerdings, dass Bachmann ihre Kampagne aufgeben wird. Dieser Schritt ist eigentlich die einzig logische Konsequenz aus ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/gageskidmore/6065178042/"><img alt="" src="http://farm7.staticflickr.com/6184/6065178042_a44df76e99.jpg" title="&quot;Michele Bachmann&quot; by Gage Skidmore @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="333" /></a></p>
<blockquote><p>&#8220;I believe that I am that true conservative who can and who will defeat Barack Obama in 2012.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.nydailynews.com/news/politics/michele-bachmann-staying-gop-presidential-race-poor-showing-iowa-article-1.1000656">Kurz</a> nach ihrer deutlichen Schlappe in Iowa versprach Michele Bachmann ihren Anhängern noch, auf jeden Fall weiterzumachen. </p>
<p>Nun melden US-Medien allerdings, dass <a href="http://www.nationaljournal.com/2012-presidential-campaign/bachmann-ends-presidential-run-source-20120104">Bachmann ihre Kampagne aufgeben</a> wird. Dieser Schritt ist eigentlich die einzig logische Konsequenz aus ihrer verheerenden Niederlage in Iowa, dem Staat, in dem sie <a href="http://www.huffingtonpost.com/2011/08/13/michele-bachmann-iowa-straw-poll-results_n_926273.html">im August den Straw Poll</a>, also quasi das Testrennen für die jetzige Abstimmung &#8211; noch vor Ron Paul gewann. Und in dem sie aufgewachsen ist und eigentlich einen kleinen Heimbonus haben sollte.</p>
<p>Nun erreichte sie beim offiziellen Caucus nur 5 Prozent der Stimmen. Selbst bei Tea Party-Anhängern und evangelikalen Christen, die ihre eigentlich Anhängerschaft ausmach(t)en, kam sie nur auf 6 Prozent der Stimmen. Nun <a href="http://www.nydailynews.com/news/politics/michele-bachmann-staying-gop-presidential-race-poor-showing-iowa-article-1.1000656">riet ihr auch die Partei-Intelligenzia in Form von Sarah Palin</a> dazu, aufzugeben, wenn sie nicht noch mehr von ihrem eigenen Geld verpulvern wolle. Schade ist, dass sich nach Trump und Cain mit Bachmann nun ein weiteres Flagschiff der Skurrilität aus dem Rennen verabschiedet. </p>
<p>UPDATE: Soeben hat Michele Bachmann auch offiziell erklärt, dass sie aufhört:</p>
<p><object id="flashObj" width="500" height="412" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,47,0"><param name="movie" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="videoId=1365370261001&#038;playerID=19407224001&#038;playerKey=AQ~~,AAAAAETmrZQ~,EVFEM4AKJdQtJLv7zbMPiBGChHKnGYSG&#038;domain=embed&#038;dynamicStreaming=true" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=1365370261001&#038;playerID=19407224001&#038;playerKey=AQ~~,AAAAAETmrZQ~,EVFEM4AKJdQtJLv7zbMPiBGChHKnGYSG&#038;domain=embed&#038;dynamicStreaming=true" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="500" height="412" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" swLiveConnect="true" allowScriptAccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></object></p>
<p>Photo credit: &#8220;<a href="http://www.flickr.com/photos/gageskidmore/6065178042/">Michele Bachmann</a>&#8221; by Gage Skidmore @ Flickr</p>
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		<title>Wer gewinnt Iowa?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Too close too call! Die letzten Umfragen in Iowa deuten auf ein Kopf-an-Kopf-an-Kopf-Rennen hin zwischen Romney und Ron Paul. Der dritte Kopf gehört aber nicht zu dem, der den größten Kopf hat (Newt Gingrich), sondern zu Rick Santorum! Wer hätte das vor, ja, nicht einmal zwei Wochen gedacht, als Rick Santorum (an Heiligabend) noch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/kables/6324973/"><img alt="" src="http://farm1.staticflickr.com/4/6324973_eb3781e841.jpg" title="Clouds and Corn by Kables @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Too close too call! Die letzten Umfragen in Iowa deuten auf ein Kopf-an-Kopf-an-Kopf-Rennen hin zwischen Romney und Ron Paul. Der dritte Kopf gehört aber nicht zu dem, der den größten Kopf hat (Newt Gingrich), sondern zu Rick Santorum! Wer hätte das vor, ja, nicht einmal zwei Wochen gedacht, als Rick Santorum (an Heiligabend) noch bei durchschnittlich 7 Prozent in den Umfragen lag? </p>
<p>In der neuesten Übersicht der Polls von <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/ia/iowa_republican_presidential_primary-1588.html">RealClearPolitics</a> liegt Rick Santorum nun bei 16.3 Prozent (wobei die beiden aktuellsten Umfragen ihn schon jeweils bei 18 Prozent sehen). Vor ihm nur noch: Mitt Romney (22.8 Prozent) und der Evergreen Ron Paul (21.5 Prozent), der wahrscheinlich auch 2092 noch vergeblich versuchen wird, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Gingrich (13.7 Prozent) und Perry (11.5 Prozent) folgen auf den Rängen, Bachmann und erst recht Huntsman spielen in Iowa keine Rolle.</p>
<p>Das republikanische Teilnehmerfeld ist in diesen Primaries komplett unberechenbar, die Republikaner können und wollen sich einfach auf keinen Frontrunner (und auch nicht zwei oder drei oder vier) festlegen. Aber Iowa ist auch Iowa und nicht New Hampshire und New Mexico. Vom heutigen Caucus wird kein unumkehrbares Signal für die GOP-Primaries ausgehen. 2008 gewann hier Mike Huckabee und stramm konservative Kandidaten wie eben Rick Santorum kommen in der Kornkammer der USA besser an als vermeintliche <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Republican_In_Name_Only">RINOs</a>, die hier ja auch nicht heimisch sind. </p>
<p>Daher: nach all den Wirrungen und Wendungen (Trump! Herman Cain!) würde mich mittlerweile ein Sieg von Rick Santorum gar nicht mehr überraschen. Falls Mitt Romney allerdings sehr stark in Iowa abschneidet, wäre dies ebenso ein deutliches Zeichen für die Stärke seiner Kampagne.</p>
<p><em>Photo: &#8220;<a href="http://www.flickr.com/photos/kables/6324973/">Clouds and Corn</a>&#8221; // Kables @ Flickr</em></p>
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		<title>Iowa Caucus // Flashback 2008</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 15:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[barack obama]]></category>
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		<description><![CDATA[Iowa 2008: Barack Obama gewann bei den Demokraten gegen Hillar Clinton. Und bei den Republikanern? Mike Huckabee. Was macht der jetzt eigentlich so? Außer Kindern lustige Geschichtsstunden zu geben, bei Fox News rumzuhängen und die Todesstrafe für Bradley Manning zu fordern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/cNZaq-YKCnE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Iowa 2008: Barack Obama gewann bei den Demokraten gegen Hillar Clinton. Und bei den Republikanern? Mike Huckabee. Was macht der jetzt eigentlich so? Außer Kindern <a href="http://www.salon.com/2011/05/12/huckabee_history/">lustige Geschichtsstunden</a> zu geben, bei Fox News rumzuhängen und die Todesstrafe für Bradley Manning zu fordern? </p>
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		<title>Wie die Republikaner Weihnachten stehlen wollen</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2011/10/16/wie-die-republikaner-weihnachten-stehlen-wollen/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Altmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Streit um den Beginn der republikanischen Vorwahlen (&#8220;Primaries&#8221;) im kommenden Jahr dauert an. Grund dafür ist eine Ankündigung des Gouverneurs von Florida, Rick Scott. Dieser hatte im September bekannt gegeben, dass Florida seine Vorwahl nicht &#8211; wie sonst üblich &#8211; Anfang März im Rahmen des &#8220;Super Tuesday&#8221; abhalten, sondern auf Ende Januar vorziehen werde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myklroventine/4187081926/sizes/m/in/photostream/"><img class="alignnone" title="Photo by Mykl Roventine @ Flickr" src="http://farm3.static.flickr.com/2525/4187081926_ac509545a2.jpg" alt="" width="500" height="350" /></a></p>
<p>Der Streit um den Beginn der republikanischen Vorwahlen (&#8220;Primaries&#8221;) im kommenden Jahr dauert an. Grund dafür ist eine Ankündigung des Gouverneurs von Florida, <a href="http://www.flgov.com/">Rick Scott</a>. Dieser hatte im September <a href="http://www.politico.com/news/stories/0911/64318.html">bekannt gegeben</a>, dass Florida seine Vorwahl nicht &#8211; wie sonst üblich &#8211; Anfang März im Rahmen des &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Tuesday">Super Tuesday</a>&#8221; abhalten, sondern auf Ende Januar  vorziehen werde. Scott, selbst Republikaner, hatte eigens ein Komitee damit beauftragt, einen Termin für die Vorwahl zu finden. Bob Martinez, Mitglied des zehnköpfigen Komitees, <a href="http://www.usatoday.com/news/washington/story/2011-09-30/florida-primary/50618434/1">sagte</a> der Tageszeitung &#8220;USA Today&#8221;, dass Florida als &#8220;größter &#8216;Swing State&#8217;&#8221; das Recht auf einen gesonderten Termin habe. Als sogenannte Swing States, dazu zählen beispielsweise auch Ohio, Wisconsin und Minnesota, gelten  Bundesstaaten ohne traditionelle Parteineigung, die bei Wahlen stets besonders umkämpft sind. Der neue Termin hat für Floridas Republikaner gleich zwei Vorteile: mehr politischer Einfluss auf Bundesebene und eine stärkere Berichterstattung durch die Medien.</p>
<p>Mit dem Wahltermin am 31. Januar nimmt Scott jedoch in Kauf, dass auch andere US-Staaten ihre Vorwahlen vorziehen müssen. Denn traditionell dürfen zunächst die Wähler in Iowa in einem sogenannten Caucus darüber abstimmen, welchen Politiker sie für den fähigsten Präsidentschaftskandidaten halten. Im Anschluss folgen New Hampshire, Nevada und South Carolina. Die Abstände zwischen den einzelnen Wahlen sind in den Gesetzbüchern der Bundesstaaten festgeschrieben &#8211; wird ein Termin verschoben, hat das automatisch Konsequenzen für die anderen Staaten.</p>
<p>Stand heute <a href="http://www.cbsnews.com/8301-503544_162-20120965-503544.html">ist</a>, dass South Carolina und Nevada ihre Primaries am 21. Januar und am 14. Januar abhalten wollen. Das wiederum könnte dazu führen, dass New Hampshire und Iowa ihre Vorwahlen in den Dezember dieses Jahres vorziehen müssten &#8211; direkt in die in den USA besonders beliebte Weihnachtszeit. &#8220;Es ist lächerlich&#8221;, <a href="http://www.reuters.com/article/2011/09/29/us-usa-campaign-states-idUSTRE78S5A320110929">sagt</a> Larry Sabato von der Universität Virginia. Der US-Politologe fühlt sich an das Buch &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wie_der_Grinch_Weihnachten_gestohlen_hat">Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat</a>&#8221; des berühmten US-Kinderbuchautors Theodor Seuss Geisel erinnert. Darin verkleidet sich der Grinch, ein behaartes, grünes Wesen, als Weihnachtsmann, um das von ihm verhasste Fest der Liebe zu verhindern. Sabato: &#8220;Die Amerikaner müssen befürchten, dass ihnen die Republikaner die Weihnachtszeit vermiesen. Kein Wunder, dass sich keiner mehr für die Politik interessiert.&#8221;</p>
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		<title>GOP 2012 // Mitch Daniels tritt nicht an</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 15:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[GOP]]></category>
		<category><![CDATA[huckabee]]></category>
		<category><![CDATA[Mitch Daniels]]></category>
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		<category><![CDATA[sarah palin]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem letzte Woche bereits Mike Huckabee und Donald Trump ihren Verzicht auf eine Kandidatur erklärt hatten, folgte ihnen heute auch der Gouverneur von Indiana, Mitch Daniels. Daniels galt vor allem als Hoffnungsträger des GOP-Establishments. mit guten Kontakten zu Entscheidungsträgern und wichtigen republikanischen Geldgebern. Als ehemaliger Berater von Ronald Reagan und Budgetdirektor und George W. Bush [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/wfiupublicradio/1800089240/"><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2161/1800089240_36e8cde73a.jpg" title="Indiana Governor Mitch Daniels - 2007 Indiana Governor&#039;s Arts Awards by Indiana Public Media @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Nachdem letzte Woche bereits Mike Huckabee und Donald Trump ihren Verzicht auf eine Kandidatur erklärt hatten, folgte ihnen heute auch der Gouverneur von Indiana, Mitch Daniels.</p>
<p>Daniels galt vor allem als Hoffnungsträger des GOP-Establishments. mit guten Kontakten zu Entscheidungsträgern und wichtigen republikanischen Geldgebern. Als ehemaliger Berater von Ronald Reagan und Budgetdirektor und George W. Bush hätte er genug Stallgeruch gehabt, um mit der Unterstützung wichtiger Strippenzieher (Hallo, Karl Rove) und wichtiger republikanischer Geldgeber eine schlagkräftige Kampagne auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Auf der anderen Seite war er jedoch in keiner Umfrage auch nur in der Nähe der Spitze zu finden, sein Bekanntheitsgrad war überschaubar. Lautsprecher wie Trump und Palin sowie etablierte Kandidaten wie Romney und Huckabee dominierten hier. Auch Michelle Bachmann konnte sich in den Umfragen deutlich vor Daniels etablieren, getragen von ihren Anhängern aus der Tea Party-Bewegung. Und das war auch die größte Schwäche von Mitch Daniels: Außerhalb der Parteieliten hatte er keine breite Unterstützung und, wie bei Michelle Bachmann, die Unterstützung einer wichtigen Wählergruppe. Für Daniels wäre es daher sehr schwer gewesen, die Vorwahlen der Republikaner zu überstehen.</p>
<p>2016 mag das jedoch schon wieder ganz anders aussehen. Mal gucken, ob sein Statement &#8220;<a href="http://tpmdc.talkingpointsmemo.com/2011/05/daniels-not-running-i-love-my-country-i-love-my-family-more.php">Family over Politics</a>&#8221; dann noch so Bestand hat:</p>
<blockquote><p>Over the last year and a half, a large and diverse group of people have suggested to me an idea that I never otherwise would have considered, that I run for President. I&#8217;ve asked for time to think it over carefully, but these good people have been very patient and I owe them an answer. The answer is that I will not be a candidate. What could have been a complicated decision was in the end very simple: on matters affecting us all, our family constitution gives a veto to the women&#8217;s caucus, and there is no override provision. Simply put, I find myself caught between two duties. I love my country; I love my family more.</p></blockquote>
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