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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; huckabee</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
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		<title>Trendscouting: Sexting für Politiker</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 21:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Rep. Anthony Weiner zeigt Größe &#8211; und bleibt standhaft&#8221; &#8220;We are dealing with a group of people who are developing. They are experimenting, they&#8217;re taking risks, they&#8217;re experimenting with sexuality. You add technology into the mix and it&#8217;s not particularly surprising that they&#8217;re using these things that are in their pockets with them every moment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/americanprogressaction/5559382334/"><img class="alignnone" title="Rep. Anthony Weiner and Neera Tanden by Center for American Progress Action Fund @ Flickr" src="http://farm6.static.flickr.com/5011/5559382334_42268a7e12.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><em>&#8220;Rep. Anthony Weiner zeigt Größe &#8211; und bleibt standhaft&#8221;</em></p>
<blockquote><p>&#8220;We are dealing with a group of people who are developing. They are experimenting, they&#8217;re taking risks, they&#8217;re experimenting with sexuality. You add technology into the mix and it&#8217;s not particularly surprising that they&#8217;re using these things that are in their pockets with them every moment of the day &#8212; the way they mostly communicate with their friends (and voters, Ed.) &#8212; to explore this other part of themselves.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine <a href="http://www.pewinternet.org/Reports/2009/Teens-and-Sexting.aspx">Studie</a> des Pew Research Centers aus dem Jahre 2009 alarmierte die amerikanische Gesellschaft, dass 15 Prozent der amerikanischen Teenager sogenanntes <em><a href="http://www.pewinternet.org/Reports/2009/Teens-and-Sexting.aspx">Sexting</a></em> mit ihren Handys betreiben. Nun greifen auch amerikanische Politiker vermehrt diesen neuen Trend auf, um auf diesem Weg engen Kontakt zum Wahlvolk aufzubauen.</p>
<p>Nachdem der republikanische Kongressabgeordnete Chris Lee bereits im Februar <a href="http://urbangrounds.com/2011/06/bare-chested-weiner/">diese neue Kommunikationsform testete</a>, zog nun Anthony Weiner nach, seines Zeichens Kongressabgeordneter aus New York, also einem Bundesstaat, der beim Einsatz moderner Kommunikationstechniken immer vorne mit dabei ist.</p>
<p>Waren Lee&#8217;s Versuche noch etwas unbeholfen &#8211; er kommunizierte über das altmodische Internetforum Craigslist und musste nach einem misslungenen Versuchen schlussendlich zurücktreten &#8211; setzte Weiner voll auf die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook. Mit Erfolg: er trat so in direkten Kontakt mit <a href="http://abcnews.go.com/Politics/democrat-anthony-weiner-hold-press-conference-york-afternoon/story?id=13775137">6 potentiellen Wählerinnen</a>.</p>
<p>Durch den Einsatz dieser modernen Medien konnte Weiner sehr persönliche Beziehungen zu den Frauen herstellen &#8211; und sie unter anderem mit einem Foto seiner blanken Brust und grauen Unterhosen von den Vorteilen der Gesundheitsreform überzeugen. Freundlicherweise stellte er dem <a href="http://biggovernment.com/abreitbart/2011/06/06/deja-vu-another-congressman-bares-naked-torso-and-more-for-online-pal/#more-279716">konservativen Blogger Andrew Breitbart das Material zur Verfügung</a>, um die Überlegenheit der Demokraten bei der Kommunikation via Social Media zu unterstreichen.</p>
<p>Weiner behauptete zwar vermutlich aufgrund seiner Bescheidenheit, dass seine beiden Accounts gehacked wurden und die Fotos nicht von ihm seien. Er sollte aber mutig zu seiner Rolle als Trendsetter stehen!</p>
<p>Denn Sexting könnte in kommenden Wahlkämpfen eine große Rolle spielen und integraler Bestandteil jeder Kampagne werden. Fotomaterial von Präsident Obama für den Einsatz via Sexting wurde schon <a href="http://weblogs.baltimoresun.com/entertainment/books/blog/washingtonian2.png">professionell produziert</a>. Und auch Sarah Palin soll schon über den Einsatz dieser für Politiker neuen Kommunikationsform nachdenken. Zudem spielte Sexting unbestätigten Gerüchten zufolge eine tragende Rolle bei der Entscheidung von Mike Huckabee, seinen Verzicht auf eine Kandidatur zu erklären. Denn in einer ausgewählten Focus Group kamen seine <a href="http://www.amanandamouse.com/blogspot/huckabeestripes.jpg">Sexting-Bilder</a> nicht sonderlich gut an. Wir sind auf jeden Fall gespannt, welcher Politiker hier den nächsten Schritt tun wird!</p>
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		<title>GOP 2012 // Mitch Daniels tritt nicht an</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 15:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem letzte Woche bereits Mike Huckabee und Donald Trump ihren Verzicht auf eine Kandidatur erklärt hatten, folgte ihnen heute auch der Gouverneur von Indiana, Mitch Daniels. Daniels galt vor allem als Hoffnungsträger des GOP-Establishments. mit guten Kontakten zu Entscheidungsträgern und wichtigen republikanischen Geldgebern. Als ehemaliger Berater von Ronald Reagan und Budgetdirektor und George W. Bush [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/wfiupublicradio/1800089240/"><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2161/1800089240_36e8cde73a.jpg" title="Indiana Governor Mitch Daniels - 2007 Indiana Governor&#039;s Arts Awards by Indiana Public Media @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Nachdem letzte Woche bereits Mike Huckabee und Donald Trump ihren Verzicht auf eine Kandidatur erklärt hatten, folgte ihnen heute auch der Gouverneur von Indiana, Mitch Daniels.</p>
<p>Daniels galt vor allem als Hoffnungsträger des GOP-Establishments. mit guten Kontakten zu Entscheidungsträgern und wichtigen republikanischen Geldgebern. Als ehemaliger Berater von Ronald Reagan und Budgetdirektor und George W. Bush hätte er genug Stallgeruch gehabt, um mit der Unterstützung wichtiger Strippenzieher (Hallo, Karl Rove) und wichtiger republikanischer Geldgeber eine schlagkräftige Kampagne auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Auf der anderen Seite war er jedoch in keiner Umfrage auch nur in der Nähe der Spitze zu finden, sein Bekanntheitsgrad war überschaubar. Lautsprecher wie Trump und Palin sowie etablierte Kandidaten wie Romney und Huckabee dominierten hier. Auch Michelle Bachmann konnte sich in den Umfragen deutlich vor Daniels etablieren, getragen von ihren Anhängern aus der Tea Party-Bewegung. Und das war auch die größte Schwäche von Mitch Daniels: Außerhalb der Parteieliten hatte er keine breite Unterstützung und, wie bei Michelle Bachmann, die Unterstützung einer wichtigen Wählergruppe. Für Daniels wäre es daher sehr schwer gewesen, die Vorwahlen der Republikaner zu überstehen.</p>
<p>2016 mag das jedoch schon wieder ganz anders aussehen. Mal gucken, ob sein Statement &#8220;<a href="http://tpmdc.talkingpointsmemo.com/2011/05/daniels-not-running-i-love-my-country-i-love-my-family-more.php">Family over Politics</a>&#8221; dann noch so Bestand hat:</p>
<blockquote><p>Over the last year and a half, a large and diverse group of people have suggested to me an idea that I never otherwise would have considered, that I run for President. I&#8217;ve asked for time to think it over carefully, but these good people have been very patient and I owe them an answer. The answer is that I will not be a candidate. What could have been a complicated decision was in the end very simple: on matters affecting us all, our family constitution gives a veto to the women&#8217;s caucus, and there is no override provision. Simply put, I find myself caught between two duties. I love my country; I love my family more.</p></blockquote>
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		<title>&#8220;My heart says no&#8221; //  Huckabee tritt nicht an</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 21:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/djbones/2133177845/lightbox/#/photos/djbones/2133177845/"><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2038/2133177845_05076fc2f4.jpg" title="&quot;homemade campaign sign&quot; by djbones @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="354" /></a></p>
<p>Das unübersichtliche Kandidatenfeld bei den Republikanern lichtet sich ein bisschen: Mike Huckabee erklärte heute, dass er nicht antreten wird. Damit ist das Rennen vor allem in Iowa, wo er in den letzten Umfragen das GOP-Feld anführte (auch in South Carolina lag er vorne), wieder völlig offen. Als Auftakt der Vorwahlsaison kommt den Straw Poll in Iowa aber eine entscheidende Rolle zu.</p>
<p>Natürlich waren seine Konkurrenten schnell bei Fuß, Huckabee <a href="http://www.politico.com/blogs/bensmith/0511/The_Huckabee_primary_begins.html?showall">zu loben</a>. Donald Trump trat praktischerweise in der gleichen Sendung bei FOX News auf, Huntsman und Pawlenty verschickten noch während seiner Ankündigung entsprechende Statements. </p>
<p>Sie alle schielen nun auf die Unterstützer des ehemaligen baptistischen Pastors. Michelle Bachman und Tim Pawlenty können ihr Glück gar nicht fassen, denn sie können sich berechtigte Hoffnungen machen, dass ein Großteil der Sympathisanten von Huckabee nun sie unterstützen werden. Denn Huckabee war eine Ikone der Sozialkonservativen und der weißen Evangelikalen, in dieser Gruppe hatte er von allen möglichen Kandidaten die besten Werte. Und diese Wählerschicht bedienen eben vor allem Pawlenty und Bachman.</p>
<p>Noch hat er keinen der anderen Kandidaten empfohlen. Aber er <a href="http://www.politico.com/news/stories/0511/55002.html">nannte fünf Kandidaten</a> &#8211; neben Pawlenty und Bachman auch Rick Snatorum und Newt Gingrich &#8211; die von seiner Entscheidung profitieren könnten, da sie änhliche Ansichten wie er haben. Mitt Romney erwähnte er dabei ausdrücklich nicht.</p>
<p>Zudem könnte Herman Cain, der nach der ersten Debatte bei den Republikanern ein gewisses Momentun auf seiner Seite hat, ein Nutznießer der nun veränderten Vorzeichen in Iowa sein. Für die verbleibenden Kandidaten wird auf jeden Fall wichtig sein, ein Endorsement von Huckabee zu bekommen. Und daran werden sie in den nächsten Wochen fieberhaft arbeiten.</p>
<p>Anbei die Ankündigung von Huckabee bei FOX Newsim Wortlaut:</p>
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		<title>Last Action Hero to the Rescue // Tim Pawlenty for POTUS</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 19:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf ihn haben alle gewartet. Nachdem er sich ja neulich schon per Action-Film-Trailer ins Gedächtnis aller freiheitsliebenden Konservativen zurückgebeamt hatte (wir berichteten) und ihnen natürlich auch das wundervolle Buch &#8220;Courage to Stand&#8221; geschenkt hat (kaufen wollte es irgendwie keiner), kam der nächste Schritt ungefähr so überraschend wie die nächste klatschende Schelle von Bud Spencer. Gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21296895?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/21296895"></a><a href="http://vimeo.com/user2537433"></a><a href="http://vimeo.com"></a></p>
<p>Auf ihn haben alle gewartet. Nachdem er sich ja neulich schon per Action-Film-Trailer ins Gedächtnis aller freiheitsliebenden Konservativen zurückgebeamt hatte (<a href="http://www.amerikawaehlt.de/2011/01/25/last-action-hero-tim-pawlenty/">wir berichteten</a>) und ihnen natürlich auch das wundervolle Buch &#8220;Courage to Stand&#8221; geschenkt hat (kaufen wollte es irgendwie keiner), kam der nächste Schritt ungefähr so überraschend wie die nächste klatschende Schelle von Bud Spencer.</p>
<p>Gestern verkündete <a href="http://www.timpawlenty.com">Tim Pawlenty</a>, modern wie er ist, <a href="http://www.facebook.com/timpawlenty">exklusiv auf Facebook</a>, dass er wie Newt Gingrich vor ihm auch ein Exploratory Committee geschaffen hat &#8211; und damit tritt in den Ring und bewirbt sich nun offiziell um die vakante Stelle als König der GOP bei den nächsten Präsidentschaftswahlen.</p>
<p>Pawlenty ist sicher einer der unbekannteren unter den Anwärtern auf die Krone bei den Republikanern. Nachdem seine Karriere als Actionheld nicht so ganz aus den Startlöchern kam &#8211; er konnte nie eine Rolle an der Seite von Chuck Norris oder Ronald Reagan ergattern -, begann Pawlenty, die deutsche und polnische Vorfahren hat, eine erfolgreiche Karriere als Hockey-Coach und führte die Minnesota Mighty Ducks dreimal hintereinander zur Thekenmeisterschaft von Nord-Minneapolis.</p>
<p>Als geborener Weltretter und Anführer war es daher nicht wirklich überraschend, dass er daraufhin sofort zweimal hintereinander zum Gouverneur von Minnesota gewählt wurde. Nach zwei Amtszeiten trat er 2010 nicht erneut an &#8211; denn er hatte mit seinem kühnen, aber gleichzeitig auch gütig-freundlichem Blick bereits höhere Ziele ins Auge gefasst: die Rettung der Vereinigten Staaten. Was zuerst als Hollywoodprojekt begann (checkt den <a href="http://www.amerikawaehlt.de/2011/01/25/last-action-hero-tim-pawlenty/">Trailer</a>), wurde nun bitterer Ernst: Pawlenty tritt an, die anderen Republikaner im Teilnehmerfeld zittern ob der Bildgewalt und des Pathos des Last Action Hero.</p>
<p>Da das Feld bei den Republikanern aber momentan noch total offen ist, sind seine Chancen schlecht einzuschätzen. Er wird in den nächsten Monaten viel Zeit in Iowa und New Hampshire verbringen und seine Anhänger weiterhin regelmäßig über Facebook mit kleinen Trailern versorgen. In einem <a href="http://www.gallup.com/poll/146300/Huckabee-Palin-Romney-Tie-Lead-GOP-Preferences.aspx">Gallup-Poll</a> unter Anhängern der Republikaner kam er letzten Monat nur auf 3 Prozent (hinter Huckabee, Palin, Romney, Paul, Bachmann, Gingrich), Obama schlägt ihn bisher in Umfragen auch <a href="http://thehill.com/blogs/blog-briefing-room/news/147195-poll-obama-enjoys-wide-lead-on-romney-pawlenty">sehr deutlich</a>, und sogar <em>The Donald</em> lässt ihn (und auch Romney) in einer <a href="http://www.politico.com/news/stories/0311/50746.html">Umfrage</a> vom Wall Street Journal und NBC deutlich hinter sich.</p>
<p>Also eigentlich keine guten Aussichten für den Ex-Gouverneur. Aber da sich bisher weder Palin noch Huckabee noch Romney zu ihrer Kandidatur geäussert haben, hat Pawlenty durchaus Chancen, wenn auch nur marginale. Aufgrund seiner sehr sozialkonservativen Haltung zu Abtreibung, Schwulenrechten, etc. ist er für viel Wähler aus dem rechten Spektrum wählbar. Mit sein größtes Problem ist sein geringer Bekanntheitsgrad. In den nächsten Wochen und Monaten hat er genug Zeit, daran zu arbeiten (und er scheint dabei vor allem wieder auf Facebook zu setzen). Sobald sich Palin und Co. aber entschlossen haben, auch anzutreten, wird es für Pawlenty schwer genug, Headlines und Aufmerksamkeit zu erhaschen und sich vis a vis der anderen Kandidaten wirksam zu positionieren. Falls er das nicht schafft, werden ihm auch seine kleinen Filmchen nicht helfen, die Nominierung bei der GOP zu erlangen.</p>
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		<title>What&#8217;s the Matter with Egypt?</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2011/02/05/dance-like-an-egyptian/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 23:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich Obama nach tagelangem Zögern nun doch endlich zur Lage in Ägypten geäußert und sich &#8211; zumindest rhetorisch &#8211; auf die Seite der Anti-Mubarak-Fraktion geschlagen hat, kümmert sich Sarah Palin grade vor allem darum, ein Trademark auf ihren Namen zu beantragen. Zu Ägypten hat sie noch nichts gesagt. Das ist aber keine Überraschung. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/turkairo/5411552232/"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4150/5411552232_54462133e4.jpg" title="WE ARE ALL. by TURKAIRO @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Nachdem sich Obama nach tagelangem Zögern nun doch endlich zur Lage in Ägypten <a href="http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-pn-obama-egypt-20110205,0,2263962.story">geäußert</a> und sich &#8211; zumindest rhetorisch &#8211; auf die Seite der Anti-Mubarak-Fraktion geschlagen hat, kümmert sich <strong>Sarah Palin</strong> grade vor allem darum, <a href="http://www.reuters.com/article/2011/02/04/us-palin-trademark-idUSTRE7135WI20110204">ein Trademark</a> auf ihren Namen zu beantragen. Zu Ägypten hat sie <a href="http://thecaucus.blogs.nytimes.com/2011/02/04/could-palin-use-speech-to-end-silence-on-egypt/?partner=rss&#038;emc=rss">noch nichts gesagt</a>. Das ist aber keine Überraschung. Denn man kann Ägypten ja auch nicht von Alaska aus sehen, daher kann dieses Land ja auch nicht so wichtig wie, sagen wir mal, die Aleuten sein.</p>
<p>Aber was sagen denn eigentlich die anderen hoffnungsvollen Politiker aus Reihen der GOP, die mit beiden Augen auf das Präsidentschaftsamt schielen. Erstmal haben sie gar nichts gesagt, das Schweigen im Hinterwald war fast schon gespenstisch. Aber eigentlich müssten sie den Auftstand der Ägypter (bzw. Teile der ägyptischen Bevölkerung) gegen den Autokraten Mubarak ja lautstark begrüßen, richtig? Denn &#8220;Freiheit&#8221; stellen diese Politiker ja über alles. Und das Volk muss sich ja gegen Quasi-Diktatoren wie Mubarak und Obama wehren, richtig? Mehr Schweigen.</p>
<p>Nö. Sagt nun <strong>Mike Huckabee</strong> und <a href="http://abcnews.go.com/Politics/egypt-protests-obama-response-draws-criticism-gop-presidential/story?id=12821036">kritisiert</a>, dass man Verbündete ja nicht so einfach fallen lassen könne. Und warnt, dass durch das entstandene politische Vakuum Extremisten (sprich: die Muslimbruderschaft) an die Macht kommen könnten. Was natürlich auch nicht von der Hand zu weisen ist.</p>
<p>Die GOP-Anführer im Kongress, <strong>John Boehner</strong> und <strong>Mitch McConnell</strong>, <a href="http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5jSgKQMM37M-KiGagAtRDCvJI3k_g?docId=04cfae977a434baeb264070e59749979">sagen lieber auch erstmal gar nichts</a>, bzw. sagen, dass Obama doch was sagen soll, und dass das zählt was der Präsident dann sagt.</p>
<p><strong>Mitt Romney</strong> hingegen findet eigentlich richtig, was die Obama-Adminstration macht. Diese Übereinstimmung ist aber eigentlich kein Wunder, denn Romney findet ja sogar die Gesundheitsreform gut.</p>
<p><a href="http://www.huffingtonpost.com/marty-kaplan/mitt-romneys-south-park-p_b_818878.html"><strong>John Bolton</strong></a> hingegen findet wiederum findet, dass die Demonstranten <a href="http://www.huffingtonpost.com/marty-kaplan/mitt-romneys-south-park-p_b_818878.html">verblendete idealistische Stundenten</a> seine, also eigentlich Hippies. Und Hippies sind nicht gut, Hippies sind doof. Das findet Dich Cheney ja auch. </p>
<p><strong>Tim Pawlenty</strong> hat auch irgendetwas gesagt.</p>
<p><a href="http://www.politico.com/news/stories/0211/48661_Page3.html"><strong>Rand Paul sagt</strong></a>, dass die USA durch ihre jahrelange Unterstützung mitverantwortlich seien für das Chaos und das jegliche Hilfe für den mittleren Osten eingestellt werden müsste. Ich finde DJ Vadim irgendwie besser in der Rolle von <a href="http://www.djfood.org/djfood/design/ntonejazz-fudge/the-isolationist/the-isolationist-instr">&#8220;The Isolationist&#8221;</a>. </p>
<p><strong>Newt Gingrich</strong> sagt, Ägypten sei bald <a href="http://thecaucus.blogs.nytimes.com/2011/02/01/2012-hopefuls-stake-out-positions-on-egypt/?partner=rss&#038;emc=rss">der neue Iran</a>.</p>
<p><strong>Bobby Jindal</strong> und <strong>John Thune</strong> sagen lieber gar nichts. </p>
<p><strong>Rick Perry</strong> muss sich um seine Frisur kümmern.</p>
<p>Hallo, <a href="http://www.huffingtonpost.com/2010/09/27/christine-odonnell-craziest-quotes_n_718328.html#s140474&#038;title=undefined"><strong>Christine O&#8217;Donnell</strong></a>? <strong>Michelle Bachmann</strong>? Sagt ihr doch mal was, es prügelt eigentlich grad niemand so richtig auf Obama ein. </p>
<p>Die GOP muss ihre außenpolitische Kompetenz viel stärker zeigen. Freiwillige vor.</p>
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		<title>Amerika Wählt Links 18-11-2008</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 22:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[huckabee]]></category>
		<category><![CDATA[Lieberman]]></category>
		<category><![CDATA[Netanjahu]]></category>
		<category><![CDATA[Nixon]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlfang]]></category>

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		<description><![CDATA[So, ab heute gibts &#8220;Amerika Wählt Links&#8221;. Diesen Eindruck vermittelten ja die vielen verzweifelten Kommentare vieler Konservativer nach der verlorenen Wahl. Obwohl da viele noch einen Schritt gehen. Ihrer Meinung nach müsste es eher heißene &#8220;Amerika wählt a Communist Arab Muslim Terrorist&#8220;. Wobei &#8220;links&#8221;, &#8220;kommunistisch&#8221; oder &#8220;sozialistisch&#8221; breite Kreise der amerikanischen Bevölkerung ziemlich diffuse Vorstellungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, ab heute gibts &#8220;Amerika Wählt Links&#8221;. Diesen Eindruck vermittelten ja die vielen verzweifelten Kommentare vieler Konservativer nach der verlorenen Wahl. Obwohl da viele noch einen Schritt gehen. Ihrer Meinung nach müsste es eher heißene &#8220;Amerika wählt a <a href="http://theedger.org/2008/10/12/barack-obama-is-a-communist-arab-muslim-terrorist/">Communist Arab Muslim Terrorist</a>&#8220;. Wobei &#8220;links&#8221;, &#8220;kommunistisch&#8221; oder &#8220;sozialistisch&#8221; breite Kreise der amerikanischen Bevölkerung ziemlich diffuse Vorstellungen haben, was denn nun &#8220;links&#8221;, &#8220;kommunistisch&#8221; oder &#8220;sozialistisch&#8221; eigentlich bedeutet.<br />
Als Abgrenzung  zur eigenen Vorstellung vom &#8220;hard-working, Christian, patriotic American&#8221; taugen diese Begriffe jedenfalls allemal. Das reicht dann ja auch. Aus unserer Perspektive siehts natürlich ein bisschen anders aus, hier geht Obama nicht unbedingt als Linker durch, geschweige denn als Sozialist. Hoffen wir nur, dass es in vier Jahren nicht auf einmal heißt: &#8220;Amerika Wählt Rechts&#8221;.</p>
<p>So, nun zu den Links für heute: </p>
<p><strong></p>
<li>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2008/11/19/us/politics/19cong.html?_r=1&#038;nl=pol&#038;emc=pola1">Gnädige Demokraten: Joe Lieberman darf Vorsitz im Homeland Security and Governmental Affairs Committee behalten&#8230;</a><br /></strong></li>
<p>Joe findet das richtig gut: </p>
<blockquote><p>And in the way of an apology, he said: “Some of the statements, some of the things that people have said I said about Senator Obama, are simply not true. There are other statements that I made that I wish I had made more clearly, and there are some that I made that I wish I had not made at all. And obviously in the heat of campaigns, that happens to all of us, but I regret that and now it’s time to move on.”</p>
</blockquote>
<p>Zu seiner Verteidigung fand er Barack Obama auch schon gut, bevor er John McCain toll und Barack richtig doof fand, und nun wieder auf einmal Barack zumindest ganz OK findet. Schaut selbst:</p>
<p><embed FlashVars="videoId=180275" src='http://www.comedycentral.com/sitewide/video_player/view/default/swf.jhtml' quality='high' bgcolor='#cccccc' width='332' height='316' name='comedy_central_player' align='middle' allowScriptAccess='always' allownetworking='external' type='application/x-shockwave-flash' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer'></embed></p>
<p>Naja, um die Puh-kein-republikanischer-Filibuster-Mehrheit von 60-40 Stimmen im Senat zu erreichen, sind die Demokraten auf die Stimme von Lieberman angewiesen&#8230;</p>
<li>
<p><strong><a href="http://www.spreeblick.com/2008/11/18/obama-hat-ein-problem-mit-israel-na-gut-in-israel/">Be Like Barack (Via Spreeblick): Benjamin Netanjahu möchte auch so gerne die Wahl gewinnen&#8230;</a></strong></p>
</li>
<p><strong></p>
<li><a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/11/17/huckabee-settles-scores-w_n_144325.html">Abrechnung: Mike Huckabee hat potzblitz ganz schnell ein Buch geschrieben&#8230;</a></li>
<p></strong></p>
<p>Er blickt dabei auf die republikanischen Primaries zurück, attackiert den ein oder anderen republikanischen Politiker (Hallo Mitt Romney!), und schielt bereits auf die Primary Season 2012, indem er erklärt, wie sich die Konservativen im Allgemeinen und die republikanische Partei denn am besten auszurichten habe&#8230;</p>
<p><strong></p>
<li>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,591297,00.html">Pro-Klimaschutz: Eine willkommene Abkehr von den Bush-Jahren&#8230; Obama verspricht umfangreiches Klimaschutzprogramm. Hoffentlich bleibt es nicht nur bei Lippenbekenntnissen&#8230;</a></li>
<p></strong></p>
<p><strong></p>
<li><a href="http://frum.nationalreview.com/post/?q=NGQ5YjVlYmFhZTFiZTU2YjExYmJlZDA1NGI0ZWRjZGY=">New Majority: Nixons Silent Majority ist wohl tot. David Frum versuchts nun was Neues &#8211; und kündigt sein Projekt NewMajority.com an&#8230;</a></li>
<p></strong></p>
<p>Warum macht Frum das und verlässt die National Review? </p>
<blockquote><p>It&#8217;s my belief  that conservatism as we have known it &#8211; and the Republican party as an institution &#8211; are in very great trouble. Conservatives and Republicans need a new kind of conversation about how we can adapt to new realities. </p>
</blockquote>
<p>Auf der Seite gibts bisher aber nur <a href="http://newmajority.com/seeq/index.jsp?portal_id=253&#038;domain=newmajority.com&#038;referrer=">Spam</a>. Dann schauen wir uns doch lieber nochmal Nixons legendäre Silent Majority-Rede an:<br />
<a href="http://www.amerikawaehlt.de/2008/11/18/der-wahlfang-18-11-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong></p>
<li><a href="http://republicanforareason.com/intro.aspx">Wir brauchen auch maln bisschen Social Media-Zeugs, irgendwie so eine Community: Das Republican National Committee hat jetzt schnell mal <em>Republicans For A Reason</em> gelauncht&#8230;.</a></li>
<p></strong></p>
<p>Denn:</p>
<blockquote><p>The Republican Party has always been the Party of hope and the Party of ideas. I strongly believe we will continue in this tradition as we work to the future.
</p>
</blockquote>
<p>Genau, das hat man im diesjährigen Wahlkampf gesehen. Auf vielleicht tauschen sie sich ja auf dieser Plattform nicht nur darüber aus, warum sie denn nun Konservative sind, sondern kommen vielleicht doch mal auf ein paar innovative Ideen für 2012. Denn nur abgucken bringt nix, da hilft auch kein modernes Design&#8230;</p>
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		<title>Es ist bestimmt die Belastung. Bestimmt.</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 22:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Igor Schwarzmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[caucus]]></category>
		<category><![CDATA[election]]></category>
		<category><![CDATA[hillary clinton]]></category>
		<category><![CDATA[huckabee]]></category>
		<category><![CDATA[iowa]]></category>
		<category><![CDATA[mccain]]></category>
		<category><![CDATA[new hampshire]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[romney]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfangen möchte ich mit einem Zitat aus einem NYT-Artikel: And in an assist to Mr. McCain _ Mr. Huckabee would love for Mr. McCain to block Mr. Romney from winning in New Hampshire _ Mr. Huckabee added that he was escalating his attacks on Mr. Romney in part because Mr. Romney had the nerve to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangen möchte ich mit einem Zitat aus einem <a href="http://www.nytimes.com/2007/12/29/us/politics/29cnd-campaign.html">NYT-Artikel</a>:</p>
<blockquote><p>And in an assist to Mr. McCain _ Mr. Huckabee would love for Mr. McCain to block Mr. Romney from winning in New Hampshire _ Mr. Huckabee added that he was escalating his attacks on Mr. Romney in part because Mr. Romney had the nerve to disparage Mr. McCain, “an American hero.”</p></blockquote>
<p>Mal abgesehen davon, dass mir noch nicht bewusst gewesen ist, dass Unterstriche wieder in Mode gekommen sind, ist dieser Absatz natürlich eine glanzvolle Vorstellung davon, was Journalismus in den USA eigentlich noch auf die Beine stellen kann. US-Bürger können gar nicht doof sein, wenn sie diesen Absatz verstanden haben und die New York Times ist schließlich eine Zeitung, die ja nun wirklich jeder liest. Ich wette die erfreuen sich jetzt, während der Wahlkampfzeit, besonders im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bible_Belt">Bible Belt</a> besonders hoher Verkaufszahlen.</p>
<p>Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. Die Republikaner kriegen, kurz vor den Fraktionswahlen (?), offensichtlich das Muffesausen. Romney legt vor, Huckabee legt nach und McCain sitzt da und lächelt. Einzig Mr. G muss sich wohl ein wenig in New York versteckt halten, für ihn gings ja in letzter Zeit eher bergab &#8211; zu den schlechter werdenden Zahlen kommen noch falsch investierte Gelder in Werbung, die keinerlei Wirkung hinterlassen hat.</p>
<p>Während sich also McCain und Huckabee gegen Mitt Romney positionieren &#8211; damit am Ende Huckabee in Iowa gewinnt und McCain in New Hampshire punkten kann, also alles, nur nicht Romney &#8211; touren die demokratischen Kandidaten am Wochenende recht gemütlich durch Iowa, wo sehr viele, sehr gespannt hingucken werden. Obama könnte dort zeigen, ob er wirklich das Zeug hat um gegen Clinton anzukommen, obwohl ich nicht vermute, dass sehr viele Wetten so ausgehen werden. Eine Überraschung würde allerdings dem Lager von Hillary gut tun, die agieren ziemlich arrogant derzeit. Dabei ist wahrlich noch nicht alles gewonnen.</p>
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