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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; grassroots</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
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		<title>&#8230; und so arbeiten Obamas Drückerkolonnen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 22:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Democrats]]></category>
		<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur &#8220;Vote for Change&#8221;-Aktion schreibt Jon Carson, Voter Contact Director der Obama-Kampagne, folgendes: Together, we&#8217;re doing something that hasn&#8217;t been attempted on this scale for decades. We&#8217;re not just building a campaign. We&#8217;re going to change the political map in this country by reaching out to people whose voices too often go unheard. And voters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Asnz8-wHME0&#038;hl=de&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Asnz8-wHME0&#038;hl=de&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Zur &#8220;Vote for Change&#8221;-Aktion schreibt Jon Carson, Voter Contact Director der Obama-Kampagne, folgendes:</p>
<blockquote><p>Together, we&#8217;re doing something that hasn&#8217;t been attempted on this scale for decades.</p>
<p>We&#8217;re not just building a campaign. We&#8217;re going to change the political map in this country by reaching out to people whose voices too often go unheard.</p>
<p>And voters are responding. (&#8230;)</p>
<p>This movement has always been about giving ordinary Americans the tools they need to bring about change &#8212; and putting ownership of this effort in your hands.</p>
<p>And as we prepare to close out the race against Senator Clinton &#8212; and build a campaign that can compete against Senator McCain in all 50 states &#8212; there&#8217;s no better time to take this leap. (&#8230;)</p>
<p>Thanks to the hard work and enthusiasm of supporters like you, tens of thousands of people will vote for the first time this November &#8212; and many more will re-engage after years of frustration.</p>
</blockquote>
<p>Gegen die Clintons hat die Grassroots-Mobilisierung auf Seiten der Obama-Unterstützer schon gut geklappt. Mit &#8220;Vote for Change&#8221; hat das Obama-Camp nun weitere Voraussetzungen geschaffen, auch für den Wahlkmapf gegen John McCain auf eine eine äußerst gut geölte <a href="http://www.latimes.com/news/politics/la-na-ticket11-2008may11,0,2483504.story">Grassroots-Wahlkampfmaschine</a> zurückgreifen zu können. Die Armada der Kleinstspender, die Obama einen Großteil seiner in die Kassen gespült haben, sollen nun dafür eingespannt werden, intensiv Mitgliederwerbung für &#8220;Obama for America&#8221; zu betreiben &#8211; eine effektive, effiziente und simple Strategie. Mal sehen, was sich McCain einfallen lässt.  </p>
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		<title>Obamas Drückerkolonnen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 21:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ranty Islam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Democrats]]></category>
		<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[florida]]></category>
		<category><![CDATA[fraud]]></category>
		<category><![CDATA[grassroots]]></category>
		<category><![CDATA[vote]]></category>
		<category><![CDATA[Voting]]></category>

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		<description><![CDATA[(Quelle: Matt Mahurin, Rolling Stone)Wähler als Verfügungsmasse Erinnern Sie sich? Florida 2000? Wahlmaschinen mit merkwürdigen Fehlfunktionen und Wähler die nicht wählen durften standen damals im Zentrum der Kontroverse um Unregelmäßigkeiten bei den US-Präsidentschaftswahlen, die sich vier Jahre später wiederholten. Nach Recherchen des investigativen Reporters Greg Palast (der unter anderem für die britische BBC arbeitet) sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/50658948@N00/158448067"><img src="http://farm1.static.flickr.com/72/158448067_c96f3c72df.jpg" height="185" width="185" /></a><small><small><small>(Quelle: Matt Mahurin, Rolling Stone)</small></small></small><br /><b><small><font face="arial">Wähler als Verfügungsmasse</font></small></b></p>
<p>Erinnern Sie sich? Florida 2000? Wahlmaschinen mit merkwürdigen Fehlfunktionen und Wähler die nicht wählen durften standen damals im Zentrum der Kontroverse um Unregelmäßigkeiten bei den US-Präsidentschaftswahlen, die sich <a href="http://www.rollingstone.com/news/story/10432334/was_the_2004_election_stolen">vier Jahre später wiederholten</a>. Nach <a href="http://www.gregpalast.com/floridas-flawed-voter-cleansing-program-saloncoms-politics-story-of-the-year/">Recherchen</a> des investigativen Reporters Greg Palast (der unter anderem für die britische BBC arbeitet) sollen damals rund 173.000 Namen von den Wählerlisten verschwunden sein &#8211; vorwiegend in &#8216;demokratischen&#8217; Bezirken. Das Mastermind dahinter: ein gewisser Jeb Bush, auch bekannt als Bruder des noch amtierenden US-Präsidenten. Die Strategie war laut Palast, einen Wahlsieg zu konstruieren, indem man die Anhänger des Gegners einfach von der Urne fernhält. Glaubhaft? Funktioniert hat es allemal.</p>
<p>Barack Obama versucht nun (auf legitimer anmutende Weise) offenbar das Gegenstück zu fabrizieren: Wähler der eigenen Klientel per Fließband bevorzugt zu den Wahllokalen zu verfachten. Oder so ähnlich: Am 10. Mai startet offiziell Obamas <a href="http://my.barackobama.com/page/content/vfchome">Vote for Change</a> Kampagne. Die Idee ist, seine Armee von Spendern, die ihr Gespartes bereits in seinen Wahlkampf pumpen, noch einmal einzuspannen: als &#8220;Drückerkolonnen&#8221;, um in ihrer Nachbarschaft (die natürlich demokratisch wählt), bei Familie und Freunden für den Gang zur Urne im November zu werben. Da Obama weit mehr Einzelspender als Mrs. Clinton oder John McCain auf seiner Liste hat, könnte die Rechnung aufgehen.</p>
<p>Laut seiner Webseite hat Obama 1,5 Millionen Menschen, die &#8216;Teilhaber&#8217; seiner Kampagne sind &#8211; und mindestens ein paar Dollar für den smarten Senator abgedrückt haben. Wenn jeder von ihnen auch nur drei notorische Nichtwähler mit ins Wahllokal schleppt, dann stehen den Demokraten im November knappe 5 Millionen Neuwähler zur Verfügung &#8211; ganz zu schweigen von der Horde Erst-/Jung-/Nichtwähler, die bereits mit der Obamania infiziert wurden und an der Wahlurne Erlösung suchen werden. Für &#8216;Vote-for-Change&#8217; entwickeln die Experten seiner Kampagne offenbar ein höchst <a href="http://marcambinder.theatlantic.com/archives/2008/05/pay_to_attention_to_obamas_vot.php">aufwendiges Online-Interface</a>, mit dem die Armee für den &#8216;Wechsel&#8217; im Herbst dieses Jahres rekrutiert werden soll &#8211; falls Obama die demokratische Kandidatur einsacken sollte.</p>
<p>Für die Republikaner bleibt da wohl nur ein weiterer höchst &#8216;kritischer&#8217; Blick auf die Wählerlisten, oder ein Anruf bei Karl Rove &#8211; oder beides.</p>
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