Bitte lächeln!

“Glaube an die Herrschaft des Rechts”: Rick Perrys Polizeifoto.

Ein “Mugshot” von einem US-Gouverneur, das sieht man nicht alle Tage. Es scheint so, als ob der Republikaner Rick Perry das bekannte Polizeiprozedere ziemlich gelassen hingenommen hat. Nachdem der texanische Regierungschef in der vergangenen Woche wegen Amtsmissbrauch angeklagt wurde, kündigte er an, sich der Polizei zu stellen. Er tat dies am Freitag in der Hauptstadt Austin. “Ich bin heute hier, weil ich an die Herrschaft des Rechts glaube”, sagte Perry der “Los Angeles Times” zufolge vor dem Betreten des Polizeigebäudes.

Die Anklage ist in den USA umstritten. Die “New York Times” bezeichnete sie als falsch, David Axelrod, ein enger Vertrauter von US-Präsidenten Barack Obama, nannte sie auf Twitter “dürftig”.

Der teuflische Chris Christie

Der Druck auf New Jerseys Gouverneur Chris Christie wächst. Grund ist der “Bridgegate”-Skandal, bei dem es um forcierte Staus auf der New Yorker George-Washington-Brücke geht. Die US-Medien reagieren mit Häme und Spott auf den Eklat.

So stellt sich beispielsweise das Magazin “The New Yorker” die Machtzentrale des Republikaners vor: