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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; florida</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
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		<title>Florida! Und was dann?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 01:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The Daily Show with Jon Stewart &#160; Jon Stewart gibt noch einmal einen schönen Überblick über alles, was sich in den letzten Tagen vor der Primary bei den Republikanern abgespielt hat. Es ist vor allem ein Duell Romney gegen Gingrich, Santorum und Paul laufen in Florida und in der Berichterstattung nur unter ferner liefen. Romney [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-color: #000000; width: 520px;">
<div style="padding: 4px;">
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" width="512" height="288" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:video:thedailyshow.com:407234" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" base="."></embed></p>
<p style="text-align: left; background-color: #ffffff; padding: 4px; margin-top: 4px; margin-bottom: 0px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px;"><strong><a href="http://www.thedailyshow.com/watch/mon-january-30-2012/indecision-2012---floridal-kombat">The Daily Show with Jon Stewart</a></strong></p>
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</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jon Stewart gibt noch einmal einen schönen Überblick über alles, was sich in den letzten Tagen vor der Primary bei den Republikanern abgespielt hat. Es ist vor allem ein Duell Romney gegen Gingrich, Santorum und Paul laufen in Florida und in der Berichterstattung nur unter ferner liefen. Romney wird die Wahl in Florida wohl eindeutig gewinnen &#8211; aber wie geht es weiter?</p>
<p>Meine Prognose hatte ich <a href="http://www.amerikawaehlt.de/2012/01/31/ein-blick-nach-florida/">gestern</a> ja schon ausführlich dargelegt. Die Kurzform: Es wird ein langes Rennen geben, denn Gingrich und Paul werden auch nach dem Super Tuesday und darüber hinaus im Rennen bleiben. Einzig Rick Santorum könnte nach schlechtem Abschneiden am Super Tuesday Anfang März aufgeben und dann Gingrich unterstützen. Am Ende wird jedoch wohl Romney die Nase vorn haben.</p>
<p>Wir haben uns aber auch nochmal in der deutschsprachigen Blogosphäre umgehört.</p>
<ul>
<li>Maik Bohne (<a href="http://amerika-im-wahlkampf.de">Amerika im Wahlkampf</a>) hatte bereits Ende Dezember ein <a href="http://amerika-im-wahlkampf.de/2011/zum-abschied-ein-szenario/">Szenario</a> entworfen, in dem Mitt Romney sich auch ob seiner starken Super PACs schnell durchsetzt und Obama früh direkt attackieren wird. Und an dieser Stelle auch gleich ein Veranstaltungshinweis: Das Blog ruht momentan, aber Maik Bohne wird am kommenden Samstag im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://www.atlantische-akademie.de/us-elections-2012"><em>A one-term president? Wahlkampf um das Weiße Haus</em></a>&#8221; der Atlantischen Akademie einen Vortrag zum Thema &#8220;<em>Campaigning as a team &#8211; Das (informelle) Zusammenspiel von Kandidaten, Parteien und Interessengruppen im Wahlkampf</em>&#8221; halten.</li>
<li>Felix Reimer (<a href="http://www.amerika2012.de/">Amerika 2012</a>) setzt ebenso auf Mitt Romney: &#8220;<em>Eigentlich hat die Partei ihn schon nominiert, aber dank seiner Niederlage in South Carolina muss er noch bis Super Tuesday so tun, als kämpfe er um die Nominierung. Die republikanische Basis kann mit ihm leben, auch wenn sie nicht wirklich will. Newt Gingrich und Rick Santorum haben ihm weder organisatorisch noch finanziell etwas entgegenzusetzen.</em>&#8220;</li>
<li>Stefan Bachleitner (<a href="http://www.usa2012.at/">USA2012.at</a>) sieht Mitt Romney noch nicht am Ziel:
<p>&#8220;<em>Mitt Romney wird in Florida wohl einen Erfolg feiern dürfen, das Rennen um die republikanische Nominierung wird damit aber nicht entschieden werden. Aus heutiger Sicht dürfte das Rennen jedenfalls bis zum &#8220;Super Tuesday&#8221; am 6. März spannend bleiben.</p>
<p>Am Ende dieser Woche steht bereits Nevada im Mittelpunkt des Interesses und alles andere als ein klarer Sieg dort würde die Favoritenrolle, an der Romney so hart arbeitet, wieder ankratzen. Immerhin gewann er bei den Vorwahlen 2008 in Nevada  mit beeindruckenden 51,1 % (der spätere  Präsidentschaftskandidat John McCain lag dort mit 12,8 % sogar hinter Ron Paul mit 13,7 %).</p>
<p>Romney kann jedenfalls nicht darauf vertrauen, dass ihm ein deutlicher Sieg in Florida auch in anderen  Bundesstaaten Aufwind verleiht – dieser Effekt war nämlich bislang bei diesen Vorwahlen kaum zu beobachten. Er hat zwar nach wie vor die besten Chancen, sich die republikanische Nominierung zu sichern, doch er wird mehr dafür tun (und ausgeben) müssen, als ihm lieb sein kann. Besonders spannend wird bei den nächsten Vorwahlen das Match zwischen Newt Gingrich und Rick Santorum, denn das Rennen um die Rolle des konservativen Champions hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie stark Romney noch unter Druck geraten wird.</em>&#8220;</li>
</ul>
<p>Tendenz: Romney wird es machen. Allerdings bleibt abzuwarten, wie schnell er sich durchsetzen und vor allem Newt Gingrich abschütteln kann.</p>
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		<title>Ein Blick nach Florida</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mitt Romney wird die Closed Primary in Florida heute mit einem beruhigendem Vorsprung gewinnen. Zwar ist sein Vorsprung auf Gingrich in den letzten Tagen zusammengeschmolzen, aber trotzdem stabil geblieben. Und Romney hat auch die Attacken von Gingrich in den letzten Tagen souverän pariert, so dass selbst die Daily Show ihn zum Gewinner ausruft. Und von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/donkeyhotey/6767979825/"><img alt="" src="http://farm8.staticflickr.com/7149/6767979825_bc3ca443bf.jpg" title="&quot;Welcome To Florida Sign&quot; by DonkeyHotey @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="357" /></a></p>
<p>Mitt Romney wird die Closed Primary in Florida heute mit einem beruhigendem Vorsprung gewinnen. Zwar ist <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/fl/florida_republican_presidential_primary-1597.html">sein Vorsprung auf Gingrich in den letzten Tagen zusammengeschmolzen</a>, aber trotzdem stabil geblieben. Und Romney hat auch die Attacken von Gingrich in den letzten Tagen souverän pariert, so dass selbst die Daily Show ihn <a href="http://www.thedailyshow.com/watch/mon-january-30-2012/indecision-2012---floridal-kombat">zum Gewinner ausruft</a>. Und von Santorum und Paul, die in Florida nur halbherzig campaignen, geht im Sunshine State eh keine Gefahr aus.</p>
<p>Trotzdem: Auch nach einem Sieg in Florida und dem Einsammeln von 50 weiteren Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag werden sich die Vorwahlen noch hinziehen. Ron Paul ist ein Überzeugungstäter und wird nicht aussteigen. Ebenso Newt Gingrich, der sich <a href="http://www.politico.com/news/stories/0112/72188.html">ohne jeglichen Anflug von Selbstzweifeln</a> für den besten und einzig wahren Kandidaten der GOP und geborenen Präsidenten hält. Er würde wohl erst aufhören, wenn ihm das Geld irgendwann ausgeht. </p>
<p>Zu persönlich ist mittlerweile der Zweikampf zwischen Romney und ihm geworden, als das er aufstecken würde. Und die scheinbar endlosen Irrungen und Wirrungen, die das Rennen bei den Republikanern bisher prägten und neben Romney und Gingrich auch schon einmal Perry, Bachmann, Cain und sogar Donald Trump an die Spitze des Feldes spülten, geben Team Gingrich auch nach einer deutlichen Niederlage in Florida und Nevada (dort sind mehr als <a href="http://www.usa2012.at/2012/01/31/florida-vor-der-wahl-ist-nach-der-wahl/">ein Viertel der Wähler Mormonen</a> und Romney gewann hier 2008 deutlich) die Hoffnung, dass jedweder Trend immer noch zu drehen ist. Und US-weit führt Gingrich <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/us/republican_presidential_nomination-1452.html">dem letzten Gallup Poll</a> zufolge sogar vor Romney. </p>
<p>Bis zum Super Tuesday am 6.März werden alle Kandidaten wohl sicher im Rennen bleiben. Auch danach, sollte Romney nicht auch in eher konservativen Bundesstaaten gewinnen, werden Gingrich und auch Paul weiter im Rennen bleiben. So könnte sich wiederholen, was die Demokraten 2008 durchmachten, bei denen sich Hillary Clinton erst im Juni geschlagen gab. Einzig Rick Santorum könnte sich nach dem Super Tuesday bei ausbleibenden Erfolgen zur Aufgabe entschließen &#8211; und anschließend wie Cain und Perry vor ihm dann Gingrich untersützen. Sollte Santorum aussteigen, würde dies Gingrich stärken und den Zweikampf zwischen ihm und Romney noch weiter befeuern.</p>
<p><em>Photo Credit: <a href="http://www.flickr.com/photos/donkeyhotey/6767979825/">&#8220;Welcome to Florida Sign&#8221;</a> by DonkeyHotey // Flickr</em></p>
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		<title>Wie die Republikaner Weihnachten stehlen wollen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Altmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Streit um den Beginn der republikanischen Vorwahlen (&#8220;Primaries&#8221;) im kommenden Jahr dauert an. Grund dafür ist eine Ankündigung des Gouverneurs von Florida, Rick Scott. Dieser hatte im September bekannt gegeben, dass Florida seine Vorwahl nicht &#8211; wie sonst üblich &#8211; Anfang März im Rahmen des &#8220;Super Tuesday&#8221; abhalten, sondern auf Ende Januar vorziehen werde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/myklroventine/4187081926/sizes/m/in/photostream/"><img class="alignnone" title="Photo by Mykl Roventine @ Flickr" src="http://farm3.static.flickr.com/2525/4187081926_ac509545a2.jpg" alt="" width="500" height="350" /></a></p>
<p>Der Streit um den Beginn der republikanischen Vorwahlen (&#8220;Primaries&#8221;) im kommenden Jahr dauert an. Grund dafür ist eine Ankündigung des Gouverneurs von Florida, <a href="http://www.flgov.com/">Rick Scott</a>. Dieser hatte im September <a href="http://www.politico.com/news/stories/0911/64318.html">bekannt gegeben</a>, dass Florida seine Vorwahl nicht &#8211; wie sonst üblich &#8211; Anfang März im Rahmen des &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Tuesday">Super Tuesday</a>&#8221; abhalten, sondern auf Ende Januar  vorziehen werde. Scott, selbst Republikaner, hatte eigens ein Komitee damit beauftragt, einen Termin für die Vorwahl zu finden. Bob Martinez, Mitglied des zehnköpfigen Komitees, <a href="http://www.usatoday.com/news/washington/story/2011-09-30/florida-primary/50618434/1">sagte</a> der Tageszeitung &#8220;USA Today&#8221;, dass Florida als &#8220;größter &#8216;Swing State&#8217;&#8221; das Recht auf einen gesonderten Termin habe. Als sogenannte Swing States, dazu zählen beispielsweise auch Ohio, Wisconsin und Minnesota, gelten  Bundesstaaten ohne traditionelle Parteineigung, die bei Wahlen stets besonders umkämpft sind. Der neue Termin hat für Floridas Republikaner gleich zwei Vorteile: mehr politischer Einfluss auf Bundesebene und eine stärkere Berichterstattung durch die Medien.</p>
<p>Mit dem Wahltermin am 31. Januar nimmt Scott jedoch in Kauf, dass auch andere US-Staaten ihre Vorwahlen vorziehen müssen. Denn traditionell dürfen zunächst die Wähler in Iowa in einem sogenannten Caucus darüber abstimmen, welchen Politiker sie für den fähigsten Präsidentschaftskandidaten halten. Im Anschluss folgen New Hampshire, Nevada und South Carolina. Die Abstände zwischen den einzelnen Wahlen sind in den Gesetzbüchern der Bundesstaaten festgeschrieben &#8211; wird ein Termin verschoben, hat das automatisch Konsequenzen für die anderen Staaten.</p>
<p>Stand heute <a href="http://www.cbsnews.com/8301-503544_162-20120965-503544.html">ist</a>, dass South Carolina und Nevada ihre Primaries am 21. Januar und am 14. Januar abhalten wollen. Das wiederum könnte dazu führen, dass New Hampshire und Iowa ihre Vorwahlen in den Dezember dieses Jahres vorziehen müssten &#8211; direkt in die in den USA besonders beliebte Weihnachtszeit. &#8220;Es ist lächerlich&#8221;, <a href="http://www.reuters.com/article/2011/09/29/us-usa-campaign-states-idUSTRE78S5A320110929">sagt</a> Larry Sabato von der Universität Virginia. Der US-Politologe fühlt sich an das Buch &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wie_der_Grinch_Weihnachten_gestohlen_hat">Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat</a>&#8221; des berühmten US-Kinderbuchautors Theodor Seuss Geisel erinnert. Darin verkleidet sich der Grinch, ein behaartes, grünes Wesen, als Weihnachtsmann, um das von ihm verhasste Fest der Liebe zu verhindern. Sabato: &#8220;Die Amerikaner müssen befürchten, dass ihnen die Republikaner die Weihnachtszeit vermiesen. Kein Wunder, dass sich keiner mehr für die Politik interessiert.&#8221;</p>
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		<title>Obamas Drückerkolonnen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 21:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ranty Islam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Democrats]]></category>
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		<category><![CDATA[Obama]]></category>
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		<description><![CDATA[(Quelle: Matt Mahurin, Rolling Stone)Wähler als Verfügungsmasse Erinnern Sie sich? Florida 2000? Wahlmaschinen mit merkwürdigen Fehlfunktionen und Wähler die nicht wählen durften standen damals im Zentrum der Kontroverse um Unregelmäßigkeiten bei den US-Präsidentschaftswahlen, die sich vier Jahre später wiederholten. Nach Recherchen des investigativen Reporters Greg Palast (der unter anderem für die britische BBC arbeitet) sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/50658948@N00/158448067"><img src="http://farm1.static.flickr.com/72/158448067_c96f3c72df.jpg" height="185" width="185" /></a><small><small><small>(Quelle: Matt Mahurin, Rolling Stone)</small></small></small><br /><b><small><font face="arial">Wähler als Verfügungsmasse</font></small></b></p>
<p>Erinnern Sie sich? Florida 2000? Wahlmaschinen mit merkwürdigen Fehlfunktionen und Wähler die nicht wählen durften standen damals im Zentrum der Kontroverse um Unregelmäßigkeiten bei den US-Präsidentschaftswahlen, die sich <a href="http://www.rollingstone.com/news/story/10432334/was_the_2004_election_stolen">vier Jahre später wiederholten</a>. Nach <a href="http://www.gregpalast.com/floridas-flawed-voter-cleansing-program-saloncoms-politics-story-of-the-year/">Recherchen</a> des investigativen Reporters Greg Palast (der unter anderem für die britische BBC arbeitet) sollen damals rund 173.000 Namen von den Wählerlisten verschwunden sein &#8211; vorwiegend in &#8216;demokratischen&#8217; Bezirken. Das Mastermind dahinter: ein gewisser Jeb Bush, auch bekannt als Bruder des noch amtierenden US-Präsidenten. Die Strategie war laut Palast, einen Wahlsieg zu konstruieren, indem man die Anhänger des Gegners einfach von der Urne fernhält. Glaubhaft? Funktioniert hat es allemal.</p>
<p>Barack Obama versucht nun (auf legitimer anmutende Weise) offenbar das Gegenstück zu fabrizieren: Wähler der eigenen Klientel per Fließband bevorzugt zu den Wahllokalen zu verfachten. Oder so ähnlich: Am 10. Mai startet offiziell Obamas <a href="http://my.barackobama.com/page/content/vfchome">Vote for Change</a> Kampagne. Die Idee ist, seine Armee von Spendern, die ihr Gespartes bereits in seinen Wahlkampf pumpen, noch einmal einzuspannen: als &#8220;Drückerkolonnen&#8221;, um in ihrer Nachbarschaft (die natürlich demokratisch wählt), bei Familie und Freunden für den Gang zur Urne im November zu werben. Da Obama weit mehr Einzelspender als Mrs. Clinton oder John McCain auf seiner Liste hat, könnte die Rechnung aufgehen.</p>
<p>Laut seiner Webseite hat Obama 1,5 Millionen Menschen, die &#8216;Teilhaber&#8217; seiner Kampagne sind &#8211; und mindestens ein paar Dollar für den smarten Senator abgedrückt haben. Wenn jeder von ihnen auch nur drei notorische Nichtwähler mit ins Wahllokal schleppt, dann stehen den Demokraten im November knappe 5 Millionen Neuwähler zur Verfügung &#8211; ganz zu schweigen von der Horde Erst-/Jung-/Nichtwähler, die bereits mit der Obamania infiziert wurden und an der Wahlurne Erlösung suchen werden. Für &#8216;Vote-for-Change&#8217; entwickeln die Experten seiner Kampagne offenbar ein höchst <a href="http://marcambinder.theatlantic.com/archives/2008/05/pay_to_attention_to_obamas_vot.php">aufwendiges Online-Interface</a>, mit dem die Armee für den &#8216;Wechsel&#8217; im Herbst dieses Jahres rekrutiert werden soll &#8211; falls Obama die demokratische Kandidatur einsacken sollte.</p>
<p>Für die Republikaner bleibt da wohl nur ein weiterer höchst &#8216;kritischer&#8217; Blick auf die Wählerlisten, oder ein Anruf bei Karl Rove &#8211; oder beides.</p>
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