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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; endorsements</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
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		<title>Endorsement Watch</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/10/27/endorsement-watch/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 23:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[endorsements]]></category>
		<category><![CDATA[Kerry]]></category>
		<category><![CDATA[mccain]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzte und heißeste Phase im Präsidentschaftswahlkampfhat nun begonnen. Auch die letzten großen Namen wie Colin Powell haben sich jetzt erklärt &#8211; und immer mehr Printmedien bekennen sich nun in einer Wahlempfehlung deutlich zu einem der beiden Kandidaten. Diese Endorsements von Seiten der Medien haben in amerikanischen Wahlkämpfen eine lange Tradition. Im Rennen zwischen Bush [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte und heißeste Phase im Präsidentschaftswahlkampfhat nun begonnen. Auch die letzten großen Namen wie Colin Powell haben sich jetzt erklärt &#8211; und immer mehr Printmedien bekennen sich nun in einer Wahlempfehlung deutlich zu einem der beiden Kandidaten. Diese <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Newspaper_endorsements_in_the_United_States_presidential_election,_2008">Endorsements</a> von Seiten der Medien haben in amerikanischen Wahlkämpfen eine lange Tradition. </p>
<p>Im Rennen zwischen Bush und Kerry vor vier Jahren war es ziemlich eng, obwohl sogar der altehrwürdige New Yorker mit seiner Tradition brach und erstmals ein Endorsement (damals für Kerry oder vielmehr gegen Bush) gab. <a href="http://www.dkosopedia.com/wiki/2004_Media_Endorsements">Damals</a> empfahlen 213 Zeitungen und Magazine John Kerry zu wählen, 205 schlugen sich auf die Seite von Bush. </p>
<p>Dieses Jahr ist es bisher ungleich eindeutiger. Momentan konnte Obama bereits die Redaktionen von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Newspaper_endorsements_in_the_United_States_presidential_election,_2008">178 Printpublikationen</a> überzeugen, McCain erst 58. Und bereits 33 Zeitungen, die vor vier Jahren noch Bush unterstützen, haben auf die Seite der Demokraten gewechselt, darunter so Schwergewichte wie die Chicago Tribune, der Houston Chronicle und die New York Daily News. Und selbst die größte Zeitungs Alaskas, die Anchorage Daily News, negieren den Heimvorteil und sprechen sich <a href="http://www.adn.com/opinion/view/story/567867.html">eindeutig</a> für Obama aus:</p>
<blockquote><p>Sadly, maverick John McCain didn&#8217;t show up for the campaign. Instead we have candidate McCain, who embraces the extreme Republican orthodoxy he once resisted and cynically asks Americans to buy for another four years. (&#8230;) To step in and juggle the demands of an economic meltdown, two deadly wars and a deteriorating climate crisis would stretch the governor beyond her range. Like picking Sen. McCain for president, putting her one 72-year-old heartbeat from the leadership of the free world is just too risky at this time. </p>
</blockquote>
<p>Eine aktuellen Übersicht über alle Endorsements gibt es <a href="http://www.editorandpublisher.com/eandp/news/article_display.jsp?vnu_content_id=1003875230">hier</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Newspaper_endorsements_in_the_United_States_presidential_election,_2008">hier</a>. Die Blogger von 10000words.net haben sogar eine <a href="http://10000words.net/presidential-endorsement-map.html">schöne Google Map</a> mit den Endorsements zusammengestellt (leider teilen sie den Code nicht&#8230;).</p>
<p><img src="http://www.amerikawaehlt.de/images/endorsement1.jpg" alt="political-endorsement by dandeluca @flickr. License: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic" border="1" height="375" hspace="7" vspace="2" width="500" /></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/dandeluca/2919144536/" title="Foto: political-endorsement by dandeluca @ flickr.com" target="_blank">Foto: &#8220;political-endorsement by dandeluca&#8221;</a></p>
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		<title>Was macht eigentlich Dubya?</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/02/16/was-macht-eigentlich-dubya/</link>
		<comments>http://www.amerikawaehlt.de/2008/02/16/was-macht-eigentlich-dubya/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 18:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[conservatives]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei all dem Brimborium um das spannende und hart umkämpfte Kandidaten-Qualifying im demokratischen Lager ist einer in den letzten Tagen und Wochen etwas in Vergessenheit geraten: der amtierende Präsident George W. &#8220;Dubya&#8221; Bush. Der Fokus auf seine potenziellen Nachfolger kommt ihm aber gar nicht ungelegen, da er es sich scheinbar in seiner Rolle als &#8220;lame [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.amerikawaehlt.de/images/dubya.jpg" alt="The Bush Babies. Photo by guano @flickr. License: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic" height="300" width="300" /></p>
<p>Bei all dem Brimborium um das spannende und hart umkämpfte Kandidaten-Qualifying im demokratischen Lager ist einer in den letzten Tagen und Wochen etwas in Vergessenheit geraten: der amtierende Präsident George W. &#8220;Dubya&#8221; Bush.</p>
<p>Der Fokus auf seine potenziellen Nachfolger kommt ihm aber gar nicht ungelegen, da er es sich scheinbar in seiner Rolle als <a href="http://grannygeek.us/wp-content/uploads/2007/06/lame-duck-bush1.jpg" title="Eine ganz lahme Ente." target="_blank">&#8220;lame duck&#8221;</a> schon ganz gemütlich gemacht hat. Er jettet zwar nach Afrika, wobei er die Krisenherde Kenia und Sudan geschickt auslöst, den er muss sich ja schließlich auf die &#8220;success stories&#8221; konzentrieren. Dann muss Condi halt nach Kenia. Waterboarding findet er weiterhin OK, <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5hJKgeE0Z-SivATjok-utYBdh9wDwD8UQA4FG0" target="_blank">Kritik vom Kongress</a> nicht. Und im April trifft er noch den Papst im Weißen Haus, während die amerikanische Wirtschaft weiter den Bach heruntergeht. Genau wie sein Ansehen bei der Bevölkerung, das laut der aktuellen <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5jR80ylRipRFz_BSPltSUJ06-lMegD8UM8AJO4" target="_blank">AP-Umfrage</a> einen neuen Tiefstand erreicht hat.</p>
<p>Bush hat schon seit geraumer Zeit die Kontrolle über seine Partei verloren. Hatte er nach 9/11 noch eine Parteilinie durchgesetzt, die Abweichler nicht duldete, tanzen ihm immer mehr republikanischen Kongressabgeordnete auf der Nase herum und <a href="http://www.nytimes.com/2007/06/30/washington/30bush.html" target="_blank">stimmen gegen seine Gesetzesvorlagen</a>.</p>
<p>Angesichts der miesen Sympathiewerte und des kontinuierlichen Ansehensverlustes ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die republikanischen Präseindentschaftskandidaten bisher von Bush distanziert haben, um nicht als Bush-Freund vom politischen Gegner (Obama: <a href="http://election.cbsnews.com/blogs/2008/02/09/politics/fromtheroad/entry3812419.shtml" target="_blank">&#8220;McCain is one of Bush&#8217;s friends in Congress.&#8221;</a>) und moderaten Wählern abgestempelt zu werden. Denn das von allen Kandidaten beschworene und von vielen Wählern herbeigesehnte Wahlkampfmantra &#8220;CHANGE&#8221; (hier bekommt der Begriff Wechselwähler eine ganz neue Bedeutung) und der amtierende Präsident passen in etwa so gut zusammen wie <a href="http://de.youtube.com/watch?v=PDj8WqdzcO0" target="_blank">diese beiden</a> Spezis. Nicht wenige innerhalb der GOP haben gehofft, dass Bush nicht in den Wahlkampf eingreift. Das hat er bisher auch getan.</p>
<p>In einem <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/11/us/politics/11bush.html?scp=43&amp;sq=bush&amp;st=nyt">Interview mit FOX News</a> hat Bush nunkürzlich sein Schweigen gebrochen und McCain ein indirektes Endorsement gegeben:</p>
<blockquote><p>“I think that if John’s the nominee, he’s got some convincing to do to convince people that he is a solid conservative,” Mr. Bush told the Fox host, Chris Wallace. “And I’ll be glad to help him if he’s the nominee, because he is a conservative.”</p></blockquote>
<p>Wohl wissend, dass McCain bisher Schwierigkeiten hat, Wähler aus dem konservativen Spektrum auf seine Seite zu ziehen, und unter dem Dauerbeschuss konservativer Kommentatoren wie Rush Limbaugh und Ann Coulter, sehen seine Berater in einer mehr oder weniger losen Allianz mit dem Bush-Camp die Chance, <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/10/us/politics/10bush.html?scp=95&amp;sq=bush&amp;st=nyt" target="_blank">diesen Zustand zu ändern</a>:</p>
<blockquote><p>One McCain adviser, Charlie Black, called Mr. Bush “a political asset” in an interview last week. Another, speaking anonymously to discuss strategy, said Mr. Bush needed to “put his arms around John McCain,” by figuratively linking himself with the senator in public comments.</p></blockquote>
<p>Mit dieser Strategie riskiert McCain einen gefährlichen Spagat. Auch wenn er durch ein Endorsement von Bush, mit dem er seit den schmutzigen Vorwahlen von 2000 eine eher kompliziertes Verhältnis hat, ein paar Wähler mehr auf seine Seite ziehen kann, ist es doch sehr fraglich, ob die tiefen Vorbehalte der konservativen Kräfte innerhalb der Republikaner weichen. George H. W. Bush &#8211; Bush I &#8211; und Jeb Bush, der Gouvernor von Florida, haben sich bereits offiziell hinter McCain gestellt &#8211; aber der Vietnam-Veteran wäre sicher gut beraten, eine gewisse Distanz zum Bush-Clan zu wahren. Denn ein öffentliches Werben von Präsident Bush für McCain könnte Independents und moderate Wechselwähler abschrecken und diese Wählerschichten in die offenen Arme der Demokraten treiben.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/guano/378437201/" title="Foto: guano @ flickr.com" target="_blank">Foto: &#8220;Babies Agree&#8230;&#8221; by guano </a></p>
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