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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; Dubya</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
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		<title>The President&#8217;s Speech</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 16:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Dubya]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Rennen für den nächstjährigen Oscar ist bereits jetzt gelaufen. Wer kann schon die Kombo aus George W. Bush, Mike Tyson und Tyler Perry (Regisseur) schlagen? Dazu noch in einem Remake des Euro-Dogma-Klassikers The King&#8217;s Speech, der dieses Jahr in Hollywood abgeräumt hat. In Nebenrollen sind sicherlich auch noch Donald Rumsfeld als Hofbarde und Dan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="500" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/SnxNnJYziMY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Rennen für den nächstjährigen Oscar ist bereits jetzt gelaufen. Wer kann schon die Kombo aus George W. Bush, Mike Tyson und Tyler Perry (Regisseur) schlagen? Dazu noch in einem Remake des Euro-Dogma-Klassikers <em>The King&#8217;s Speech</em>, der dieses Jahr in Hollywood abgeräumt hat. In Nebenrollen sind sicherlich auch noch Donald Rumsfeld als Hofbarde und Dan <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wdqbi66oNuI&#038;feature=related">&#8220;Kartoffelzeh&#8221;</a> Quayle als Nachhilfelehrer dabei, der dem kleinen Dubya noch das Buchstabieren beibringt. Schön, ein Film fürs Herz. Nur für Dick Cheney fällt mir in diesem Melodram noch keine Rolle ein. Ich könnte ihn mir aber gut als Kardinal Richelieu vorstellen.</p>
<p>(via <a href="http://sixtus.cc/the-presidents-speech">sixtus</a>)</p>
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		<title>&#8220;Der Tod neigt dazu, eine deprimierende Sicht des Krieges zu vermitteln.&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 12:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[dick cheney]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach seinem Boss Dubya hat nun auch Donald Rumsfeld seine Memoiren veröffentlicht, in denen er wie vor ihm ja auch andere Memoiristen seine ganz eigene Sicht darstellt (was ihm den Kritiken nach auch sehr gut gelingt), nicht nur über den Irakkrieg, sondern über seine gesamte, jahrzehntelange Zeit in Washington. &#8220;Known and Unknown&#8221; heißt das Werk. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mccord/11496596/lightbox/#/photos/mccord/11496596/"><img alt="" src="http://farm1.static.flickr.com/11/11496596_2244ab24b0.jpg" title="That Would Be Donald Rumsfeld Checking Out Spiderman&#039;s Bluge by Lance McCord @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="368" /></a></p>
<p>Nach seinem Boss Dubya hat nun auch Donald Rumsfeld seine Memoiren veröffentlicht, in denen er wie vor ihm ja auch andere Memoiristen seine ganz eigene Sicht darstellt (was ihm den <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2011/02/08/AR2011020800009.html">Kritiken</a> nach auch sehr gut gelingt), nicht nur über den Irakkrieg, sondern über seine gesamte, jahrzehntelange Zeit in Washington. </p>
<p>&#8220;Known and Unknown&#8221; heißt das Werk. Wissen und Unwissen sind Termini, die Rumsfeld sein Leben lang beschäftigt haben. Darüber hat er sogar spontan mal <a href="http://www.slate.com/id/2081042/">ein Gedicht</a> in reinster Prosa gefreestyled:</p>
<blockquote><p>The Unknown<br />
As we know,<br />
There are known knowns.<br />
There are things we know we know.<br />
We also know<br />
There are known unknowns.<br />
That is to say<br />
We know there are some things<br />
We do not know.<br />
But there are also unknown unknowns,<br />
The ones we don&#8217;t know<br />
We don&#8217;t know.</p>
<p>—Feb. 12, 2002, Department of Defense news briefing</p></blockquote>
<p>Mit dem Titel nimmt er nun aber auch eindeutig Bezug auf die Massenvernichtungswaffen im Irak. Denn er wusste, dass sie da waren, auch wenn er es nicht wusste. Da das wahre Leben ja immer voller spannender Subjektivitäten und somit einer objektiven Biographie vorzuziehen ist, hat die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/donald-rumsfeld-zitate-die-dinge-die-wir-nicht-wissen-wir-wissen-sie-nicht-1.1056215">Süddeutsche einmal seine besten Rumsfelder</a> zusammengetragen. Meine beiden Favoriten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir wissen, wo sie [die irakischen Massenvernichtungswaffen] sich befinden. In der Gegend um Tikrit und Bagdad und östlich, westlich, südlich und etwas nördlich.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß nicht, wie oft ich schon in Guantánamo Bay war, aber es war oft. Und häufig war es im Sommer, als ich Pilot in der Navy war. Und das war die Zeit, bevor es Klimaanlagen gab. Und es ist schon toll, den Leuten geht&#8217;s echt gut. Sehen Sie, es gibt viele Menschen in Kuba ohne Klimaanlage. Ich weiß, das wird Sie überraschen! Aber ich war in Washington, bevor es Klimaanlagen gab. Und die Fenster ließen sich öffnen! Es ist schon toll.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Buch werde ich mir aber nicht kaufen, da ich vermute, dass Rumsfeld mindestens ein bisschen so schreibt, wie er spricht. Und das ist mir zu anstrengend. Ich warte lieber auf die <a href="http://www.huffingtonpost.com/2009/06/23/dick-cheney-memoir-planne_n_219813.html">Memoiren von Dick Cheney</a>.</p>
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		<title>Dubyas letzte Rede</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2009/01/17/dubyas-letzte-rede/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 15:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Dubya]]></category>
		<category><![CDATA[speech]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Time for Some Campaigning</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/07/17/time-for-some-campaigning/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 13:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Democrats]]></category>
		<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
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		<description><![CDATA[Die singenden Wackelköpfe sind wieder da: Gestern ist das neueste JibJab Video erschienen. In den Hauptrollen: Barack Obama und John McCain (wer sonst?), aber auch Hillary und Dubya und Konsorten tauchen auf. Wer es noch nicht gesehen hatte, sollte sich auch unbedingt noch das Pendant zur Wahl 2004 mit Kerry und Bush anschaun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/adc3MSS5Ydc&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/adc3MSS5Ydc&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die singenden Wackelköpfe sind wieder da: Gestern ist das neueste <a href="http://sendables.jibjab.com/">JibJab</a> Video erschienen. In den Hauptrollen: Barack Obama und John McCain (wer sonst?), aber auch Hillary und Dubya und Konsorten tauchen auf. Wer es noch nicht gesehen hatte, sollte sich auch unbedingt noch das <a href="http://www.jibjab.com/originals/this_land">Pendant</a> zur Wahl 2004 mit Kerry und Bush anschaun.</p>
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		<title>McCain und die Rove-Connection</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/07/06/mccain-und-die-rove-connection/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 21:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
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		<category><![CDATA[steve schmidt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hätte das gedacht: John McCain hat einen neuen Kampagnenmanager mit dem Namen Steve Schmidt. Hört sich unspektakulär an, was bei dem Namen ja auch wirklich kein Wunder ist. Aber der gute Mann mit dem Durchschnittsnamen gilt als Ziehsohn von Karl Rove, dem für viele, zumindest alle Demokraten, &#8220;Evil Genius&#8221; der GOP, der mit seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><p><img src="http://www.amerikawaehlt.de/images/rove.jpg" alt="Truth. Photo by MatthewBradley @flickr. License: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic" border="2" height="400" hspace="7" vspace="2" width="500" /></p>
<p> Wer hätte das gedacht: John McCain hat einen neuen Kampagnenmanager mit dem Namen <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Steve_Schmidt">Steve Schmidt</a>. Hört sich unspektakulär an, was bei dem Namen ja auch wirklich kein Wunder ist.</p>
<p>Aber der gute Mann mit dem Durchschnittsnamen gilt als Ziehsohn von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Karl_Rove">Karl Rove</a>, dem für viele, zumindest alle Demokraten, <a href="http://www.counterpunch.org/giebel09102004.html">&#8220;Evil Genius&#8221;</a> der GOP, der mit seinen schmutzigen Tricks seit Jahrzehnten für die Republikaner kämpft. Als <a href="http://www.bushsbrain.com/">&#8220;Bush&#8217;s Brain&#8221;</a> war er der entscheidende strategische Spin-Doktor hinter den beiden erfolgreichen Präsidentschaftskampagnen von George W. Bush. Und auch John McCain wurde bei den republikanischen Primaries im Jahre 2000 bereits Opfer einer <a href="http://seattlepi.nwsource.com/opinion/327704_amy16.html">von Rove inszenierten Schmutzkampagne</a>.</p>
<p><strong>Alito, Roberts, Cheney, Bush</strong></p>
<p>Wenn man sich mal <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Steve_Schmidt">anguckt</a>, für wen Schmidt sich bisher im politischen Ring gehauen hat, lässt befürchten, dass McCain nun auch weiter nach rechts rücken wird (denn auch die Rove-Schüler Nicole Wallace und Greg Jenkins arbeiten nun für McCain): <a href="http://www.salon.com/news/1998/10/27newsa.html">Matt Fong</a> (ok, den kennt niemand, er hat aber Verbindungen zur christlichen Rechten), <a href="http://www.usnews.com/usnews/news/articles/050719/19alito.htm">Samuel Alito</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_G._Roberts">John Roberts</a> (beides konservative Supreme Court Judges), <a href="http://www.cnn.com/2006/POLITICS/02/12/cheney/">Dick Cheney</a> (ohne Worte) und schließlich George W. Bush, dessen Wiederwahl er zusammen mit Rove organisierte. Aus der Liste seiner Klienten sticht nur Arnold Schwarzenegger heraus.</p>
<p><strong>The Return of &#8216;Turd Blossom&#8217;</strong> (jaja, welch ein toller <a href="http://www.wisopinion.com/blogs/2005/07/roves-nickname-too-vulgar-for-our-ears.html">Spitzname</a>)</p>
</p>
<p><p>Und Rove selber schaltet sich anscheinend auch wieder aktiv in den Wahlkampf ein&#8230; mit einer &#8211; Vorsicht, Überraschung! &#8211; <a href="http://thecaucus.blogs.nytimes.com/2008/07/04/rove-hits-obama-on-abortion-issue/">Attacke gegen Obamas Haltung zur Abtreibungsfrage</a>. Aufgrund seiner Haltung sei er ein Spalter, der die Nation nicht zusammenbringen könne. Obwohl hier augenscheinlich ein klassischer Fall von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_(Psychologie)">Projektion</a> (Freud: &#8220;Projektion ist das Verfolgen eigener Wünsche in anderen.&#8221;) vorliegt, folgt diese Aussage doch Roves von jeher eingesetzter <a href="http://www.newsweek.com/id/136156">&#8220;Divide and Conquer&#8221;</a>-Strategie. </p>
<p>In der gleichen Rede, in der Rove Obama angriff, lobte er übrigens das Ehepaar McCain für die Adoption eines Waisenkindes aus Bangladesh (McCains 16-jährige Tochter Bridget). Daran ist ja eigentlich mal nichts auszusetzen, wenn, ja wenn er nicht bei den Vorwahlen der Republikaner im Jahr 2000, bei der Bush und McCain sich gegenüberstanden, <a href="http://thinkprogress.org/2008/03/08/rove-touts-mccains-adopted-daughter-he-smeared-in-2000/">Gerüchte</a> gestreut hätte, diese Tochter sei ein <a href="http://www.thenation.com/doc/20080128/banks">außereheliches Kind</a>, welches McCain mit einer Afro-Amerikanerin gezeugt hätte. Der Mann schreckt also vor nichts zurück.</p>
<p>Rove fungiert nun also quasi als <a href="http://www.newshounds.us/2008/06/03/colmes_identifies_rove_as_informal_advisor_to_mccain.php">informeller Berater</a> von McCain. Obwohl Rove und Schmidt anscheinend <a href="http://www.latimes.com/news/local/politics/cal/la-na-schmidt3-2008jul03,0,2932019.story">keine ultrakonservativen Ideologen</a> sind, werden sie jedoch genau die Ideologiesierung des Wahlkampfes vorantreiben. Der Kulturkampf kehrt zurück.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mjb/59186009/" title="Foto: MatthewBradley @ flickr.com" target="_blank">Foto: &#8220;Truth&#8221; by MatthewBradley</a></p>
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		<title>Irgendwie werde ich Bush vermissen&#8230;</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/06/02/irgendwie-werde-ich-bush-vermissen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 22:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bush]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<item>
		<title>Was macht eigentlich Dubya?</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/02/16/was-macht-eigentlich-dubya/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 18:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei all dem Brimborium um das spannende und hart umkämpfte Kandidaten-Qualifying im demokratischen Lager ist einer in den letzten Tagen und Wochen etwas in Vergessenheit geraten: der amtierende Präsident George W. &#8220;Dubya&#8221; Bush. Der Fokus auf seine potenziellen Nachfolger kommt ihm aber gar nicht ungelegen, da er es sich scheinbar in seiner Rolle als &#8220;lame [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.amerikawaehlt.de/images/dubya.jpg" alt="The Bush Babies. Photo by guano @flickr. License: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic" height="300" width="300" /></p>
<p>Bei all dem Brimborium um das spannende und hart umkämpfte Kandidaten-Qualifying im demokratischen Lager ist einer in den letzten Tagen und Wochen etwas in Vergessenheit geraten: der amtierende Präsident George W. &#8220;Dubya&#8221; Bush.</p>
<p>Der Fokus auf seine potenziellen Nachfolger kommt ihm aber gar nicht ungelegen, da er es sich scheinbar in seiner Rolle als <a href="http://grannygeek.us/wp-content/uploads/2007/06/lame-duck-bush1.jpg" title="Eine ganz lahme Ente." target="_blank">&#8220;lame duck&#8221;</a> schon ganz gemütlich gemacht hat. Er jettet zwar nach Afrika, wobei er die Krisenherde Kenia und Sudan geschickt auslöst, den er muss sich ja schließlich auf die &#8220;success stories&#8221; konzentrieren. Dann muss Condi halt nach Kenia. Waterboarding findet er weiterhin OK, <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5hJKgeE0Z-SivATjok-utYBdh9wDwD8UQA4FG0" target="_blank">Kritik vom Kongress</a> nicht. Und im April trifft er noch den Papst im Weißen Haus, während die amerikanische Wirtschaft weiter den Bach heruntergeht. Genau wie sein Ansehen bei der Bevölkerung, das laut der aktuellen <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5jR80ylRipRFz_BSPltSUJ06-lMegD8UM8AJO4" target="_blank">AP-Umfrage</a> einen neuen Tiefstand erreicht hat.</p>
<p>Bush hat schon seit geraumer Zeit die Kontrolle über seine Partei verloren. Hatte er nach 9/11 noch eine Parteilinie durchgesetzt, die Abweichler nicht duldete, tanzen ihm immer mehr republikanischen Kongressabgeordnete auf der Nase herum und <a href="http://www.nytimes.com/2007/06/30/washington/30bush.html" target="_blank">stimmen gegen seine Gesetzesvorlagen</a>.</p>
<p>Angesichts der miesen Sympathiewerte und des kontinuierlichen Ansehensverlustes ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die republikanischen Präseindentschaftskandidaten bisher von Bush distanziert haben, um nicht als Bush-Freund vom politischen Gegner (Obama: <a href="http://election.cbsnews.com/blogs/2008/02/09/politics/fromtheroad/entry3812419.shtml" target="_blank">&#8220;McCain is one of Bush&#8217;s friends in Congress.&#8221;</a>) und moderaten Wählern abgestempelt zu werden. Denn das von allen Kandidaten beschworene und von vielen Wählern herbeigesehnte Wahlkampfmantra &#8220;CHANGE&#8221; (hier bekommt der Begriff Wechselwähler eine ganz neue Bedeutung) und der amtierende Präsident passen in etwa so gut zusammen wie <a href="http://de.youtube.com/watch?v=PDj8WqdzcO0" target="_blank">diese beiden</a> Spezis. Nicht wenige innerhalb der GOP haben gehofft, dass Bush nicht in den Wahlkampf eingreift. Das hat er bisher auch getan.</p>
<p>In einem <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/11/us/politics/11bush.html?scp=43&amp;sq=bush&amp;st=nyt">Interview mit FOX News</a> hat Bush nunkürzlich sein Schweigen gebrochen und McCain ein indirektes Endorsement gegeben:</p>
<blockquote><p>“I think that if John’s the nominee, he’s got some convincing to do to convince people that he is a solid conservative,” Mr. Bush told the Fox host, Chris Wallace. “And I’ll be glad to help him if he’s the nominee, because he is a conservative.”</p></blockquote>
<p>Wohl wissend, dass McCain bisher Schwierigkeiten hat, Wähler aus dem konservativen Spektrum auf seine Seite zu ziehen, und unter dem Dauerbeschuss konservativer Kommentatoren wie Rush Limbaugh und Ann Coulter, sehen seine Berater in einer mehr oder weniger losen Allianz mit dem Bush-Camp die Chance, <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/10/us/politics/10bush.html?scp=95&amp;sq=bush&amp;st=nyt" target="_blank">diesen Zustand zu ändern</a>:</p>
<blockquote><p>One McCain adviser, Charlie Black, called Mr. Bush “a political asset” in an interview last week. Another, speaking anonymously to discuss strategy, said Mr. Bush needed to “put his arms around John McCain,” by figuratively linking himself with the senator in public comments.</p></blockquote>
<p>Mit dieser Strategie riskiert McCain einen gefährlichen Spagat. Auch wenn er durch ein Endorsement von Bush, mit dem er seit den schmutzigen Vorwahlen von 2000 eine eher kompliziertes Verhältnis hat, ein paar Wähler mehr auf seine Seite ziehen kann, ist es doch sehr fraglich, ob die tiefen Vorbehalte der konservativen Kräfte innerhalb der Republikaner weichen. George H. W. Bush &#8211; Bush I &#8211; und Jeb Bush, der Gouvernor von Florida, haben sich bereits offiziell hinter McCain gestellt &#8211; aber der Vietnam-Veteran wäre sicher gut beraten, eine gewisse Distanz zum Bush-Clan zu wahren. Denn ein öffentliches Werben von Präsident Bush für McCain könnte Independents und moderate Wechselwähler abschrecken und diese Wählerschichten in die offenen Arme der Demokraten treiben.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/guano/378437201/" title="Foto: guano @ flickr.com" target="_blank">Foto: &#8220;Babies Agree&#8230;&#8221; by guano </a></p>
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