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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; conservatives</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 10:04:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der Newt-Faktor</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 09:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Keim</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Republicans]]></category>
		<category><![CDATA[conservatives]]></category>
		<category><![CDATA[Mitt Romney]]></category>
		<category><![CDATA[Newt Gingrich]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem gestern veröffentlichten Op-Ed der New York Times befasst sich die Pulitzerpreis gekrönte Kolumnistin Maureen Dowd einmal etwas detaillierter mit dem Kandidaten Newt Gingrich. Sie beschreibt Gingrichs Alleinstellungsmerkmale und analysiert mit einem Mix aus Enrsthaftigkeit, Kritk und Witz, ob Newt Gingrich ein Faktor für die republikanische Vorwahlen ist. Besonders journalistisch wertvoll sind Dowds Gegenüberstellungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.newt.org/"><img class="aligncenter" title="Newt Gingrich" src="http://www.newt.org/sites/newt.org/themes/newt/images/sc_placeholder3.jpg" alt="" width="448" height="266" /></a></p>
<p>In einem gestern veröffentlichten <a title="Maureen Down Op-Ed" href="http://www.nytimes.com/2011/11/30/opinion/my-man-newt.html?src=me&amp;ref=general" target="_blank">Op-Ed</a> der <a title="NY Times" href="http://www.nytimes.com" target="_blank">New York Times</a> befasst sich die Pulitzerpreis gekrönte Kolumnistin <a title="Maureen Dowd" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Maureen_Dowd" target="_blank">Maureen Dowd</a> einmal etwas detaillierter mit dem Kandidaten Newt Gingrich. Sie beschreibt Gingrichs Alleinstellungsmerkmale und analysiert mit einem Mix aus Enrsthaftigkeit, Kritk und Witz, ob Newt Gingrich ein Faktor für die republikanische Vorwahlen ist. Besonders journalistisch wertvoll sind Dowds Gegenüberstellungen der Kandidaten. So beschreibt sie etwa Mitt Romney als einen &#8220;Schwindler mit haufenweise Haargel&#8221;, wohingegen Newt Gingrich ein &#8220;Schwindler mit haufenweise historischer Großartigkeit&#8221; ist. Aber auch die anderen Kandidaten bekommen ihr Fett weg:</p>
<blockquote><p>&#8230; But next to Romney, Gingrich seems authentic. Next to Herman Cain, Gingrich seems faithful. Next to Jon Huntsman, Gingrich seems conservative. Next to Michele Bachmann and Rick Perry, Gingrich actually does look like an intellectual.</p></blockquote>
<p>Folgt man der Analyse von Dowd, so hätte Gingrich tatsächlich eine Chance, als &#8220;Underdog&#8221; die Konkurrenten zu übertrumpfen. Andererseits ist Dowd auch dafür bekannt, ihre Kommentare zu Spitzenpolitikern zu sehr auf die Persönlichkeiten der Kandidaten zu fokussieren und den Bezug zu deren inhaltlicher Expertise zu verlieren. Insbesondere in den USA, wo der personalisierte Wahlkampf erfunden wurde, wäre es doch wünschenswert, dass die Kolumnisten der führenden Zeitungen sich auch auf einer inhaltlichen Ebene der Analyse der Kandidatenwahl nähern. Nichtsdestotrotz ist der <a href="http://www.nytimes.com/2011/11/30/opinion/my-man-newt.html?src=me&amp;ref=general" target="_blank">Artikel </a>von Dowd sehr lesenswert.</p>
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		<title>Heute im Angebot: Geschenkideen für Sean Hannity</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 17:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Ann Coulter]]></category>
		<category><![CDATA[Calendar]]></category>
		<category><![CDATA[CBLPI]]></category>
		<category><![CDATA[conservatives]]></category>
		<category><![CDATA[Michelle Bachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Michelle Malkin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein tolles Geschenkerlschmankerl für Sean Hannity und seine Freunde hat sich Clare Booth Luce Policy Institute ausgedacht: den Great American Conservative Women 2012 Calendar. Mit tollen Fotos in noch atemberaubenden Kostümchen sitzen konservative Pin-Up Girls wie Michelle Bachmann (die nächste US-Präsidentin!), Ann Coulter (Comedian), Michelle Malkin (mother, wife, blogger, conservative syndicated columnist, author, and Fox [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/alphabunnyphotos/2958582235/"><img alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3227/2958582235_f6a12fe282.jpg" title="PA085223 by alphabunny_photos @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Ein tolles Geschenkerlschmankerl für Sean Hannity und seine Freunde hat sich <a href="http://www.cblpi.org/">Clare Booth Luce Policy Institute</a> ausgedacht: den <a href="http://www.cblpi.org/calendar/#">Great American Conservative Women 2012 Calendar</a>.</p>
<p>Mit <a href="http://gawker.com/5838877/time-to-get-your-2012-great-american-conservative-women-calendar">tollen Fotos</a> in noch atemberaubenden Kostümchen sitzen konservative Pin-Up Girls wie Michelle Bachmann (die nächste US-Präsidentin!), Ann Coulter (Comedian), Michelle Malkin (mother, wife, blogger, conservative syndicated columnist, author, and Fox News Channel contributor, also invented unbiased journalism), ein paar Politikerinnen, die niemand kennt (egal, Hauptsache sie haben alle die gleiche Frisur) sowie eine Armada von Fox News Moderatorinnen (&#8220;fair and balanced!&#8221;) hübsch lächelnd auf Bänkchen, Fenstersimschen und weißen Plastikböxchen. Schöne, heile Welt! Wo sind denn die Pferdchen? Und Uschi Glas? Der Kalendar ist auf jeden Fall ein Muss für alle, die Amerika, Gott und ihre Familie lieben. Kaufen! Einziger Kritikpunkt: Sarah Palin ist nicht dabei. Schade.</p>
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		<title>End of Days ::: Hasta la vista, Arnie.</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 19:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[conservatives]]></category>
		<category><![CDATA[Jerry Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarzenegger]]></category>

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		<description><![CDATA[Arnold Schwarzenegger tritt ab. Heute wurde der neue kalifornische Gouverneur Jerry Brown (D) vereidigt, Schwarzenegger dagegen verschwindet nach sieben Jahren als Governator und ein paar Monaten als lame duck nun aus der Sonne Kaliforniens. Er hinterlässt wie als Terminator wirtschaftlich und im Haushalt des Westküstenstaates eine Spur der Verwüstung, denn er bekam das Budget nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/id-iom/3325656378/lightbox/#/photos/id-iom/3325656378/"><img alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3608/3325656378_9ddbc8148c.jpg" title="Favourite Celebrity Quote no.26 - Arnold Schwarzenegger @ id-iom @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="268" /></a></p>
<p>Arnold Schwarzenegger tritt ab. Heute wurde der neue kalifornische Gouverneur <a href="http://www.monstersandcritics.com/news/usa/news/article_1609162.php/PROFILE-Jerry-Brown-The-anti-Schwarzenegger-in-California">Jerry Brown</a> (D) vereidigt, Schwarzenegger dagegen verschwindet nach sieben Jahren als Governator und ein paar Monaten als lame duck nun aus der Sonne Kaliforniens. Er hinterlässt wie als Terminator wirtschaftlich und im Haushalt des Westküstenstaates eine Spur der Verwüstung, denn er bekam das Budget nie in den Griff (was in Kalifornien wohl aber nicht einmal Dagobert Duck schaffen würde). </p>
<p>Fiskalisch war er ein Konservativer, der Steuererhöhungen so sehr liebte wie Rush Limbaugh Barack Obama. Mit Hinblick auf Schwulenrechte, Gun Control und vor allem in Fragen des Klimaschutzes war Schwarzenegger für amerkanische Verhältnisse <a href="http://www.npr.org/2011/01/03/132445643/no-hollywood-ending-to-schwarzeneggers-term">sehr moderat</a>, was ihn aus Sicht des rechten Randes der GOP und aller Tea Party-Anhänger in die Nähe von sozialistischen Hippies und kommunistischen Baumumarmern gerückt und daher also tendenziell unamerikanischer Aktivitäten verdächtigt gemacht hat. Für sie war er ein <a href="http://www.sacbee.com/2010/12/19/3266404/schwarzeneggers-legacy-gop-thought.html">RINO</a>, ein Republican in name only, der eigentlich nichts in der wahren GOP zu suchen hat. Und daher tritt mit Schwarzenegger nun ein weiterer der immer weniger werdenen moderaten Republikaner ab, die in den Midterms ja auch schon Federn gelassen haben.</p>
<p>Aber man weiß ja nie, vielleicht taucht er ja in einer anderen Rolle wieder auf. Eher nicht als Kalidor an der Seite von RedWhite&#8217;n'Blue Sarah in einem Hollywood-Sequel, denn die beiden <a href="http://www.huffingtonpost.com/2010/09/10/schwarzenegger-palin-twitter_n_711899.html">können nicht so gut</a>. Der ORF munkelt, dass ihn Obama eventuell nach Washington in <a href="http://orf.at/stories/2032539/">sein Umweltteam holt</a>. Das halte ich eher für unwahrscheinlich, man weiß ja aber nie heutzutage:</p>
<p><object width="500" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/59MN-CX_rMQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/59MN-CX_rMQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="385"></embed></object></p>
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		<title>&#8220;Soccer &#8211; America&#8217;s Path To Socialism&#8221;</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2010/07/01/soccer-americas-path-to-socialism/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 17:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[bill clinton]]></category>
		<category><![CDATA[conservatives]]></category>
		<category><![CDATA[football]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Glenn Beck]]></category>
		<category><![CDATA[soccer]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl amerikanische Fußballfans die größte Gruppe in Südafrika stellten und in den USA Millionen gegen Ball treten (warum sie Fußball &#8220;Soccer&#8221; nennen und einen anderen Sport &#8220;Football&#8221;, bei dem man das Spielgerät (denn ein Ball ist es ja nicht) fast nie mit dem Fuß berühren darf, ist eine andere Geschichte), gab es vom Suppenkasper-Sender FOX [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yBkbj_S3etY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yBkbj_S3etY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="390"></embed></object></p>
<p>Obwohl amerikanische Fußballfans die größte Gruppe in Südafrika stellten und in den USA Millionen gegen Ball treten (warum sie Fußball &#8220;Soccer&#8221; nennen und einen anderen Sport &#8220;Football&#8221;, bei dem man das Spielgerät (denn ein Ball ist es ja nicht) fast nie mit dem Fuß berühren darf, ist eine andere Geschichte), gab es vom Suppenkasper-Sender FOX News und ihrem obersten Schreihals Glenn Beck mal wieder einen kleinen Sommerloch-Stopfer. BP eignet sich ja grad nicht so richtig, den <em>Oil Spill</em> kann man Obama nicht so wirklich in die Schuhe schieben, ansonsten herrschte ja grad ein bisschen Ruhe &#8211; also machen wir es wie an Weihnachten mit den Klagen über den &#8220;War in Christmas&#8221;&#8230; wir denken uns mal schnell einen kleinen Aufreger aus.</p>
<p>Also knöpfte sich er im am Rande des Nervenzusammenbruchs wandelnde Glenn Beck, der immer für alle Amerikaner spricht, <a href="http://mediamatters.org/embed/clips/2010/06/11/6344/beck-20100611-soccer"><em>Soccer</em> vor</a>: </p>
<blockquote><p>&#8220;It doesn&#8217;t matter how you try to sell it to us. It doesn&#8217;t matter how many celebrities you get, it doesn&#8217;t matter how many bars open early, it doesn&#8217;t matter how many beer commercials they run, we don&#8217;t want the World Cup, we don&#8217;t like the World Cup, we don&#8217;t like soccer, we want nothing to do with it.&#8221;</p></blockquote>
<p>Warum? Ganz klar: Soccer ist ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F9MuOO-Uqho">unamerikanischer Sport</a>, so einfach ist das. Die ganzen Immigranten und illegalen Einwanderer <a href="http://www.huffingtonpost.com/dave-zirin/glenn-becks-blues-why-the_b_610715.html">lieben den Sport</a>. Und wer war 1998 Weltmeister? Die Franzosen!!! Dann war auch noch Bill Clinton beim Spiel der USA gegen Ghana im Stadion. Was für ein verabscheuungswürdiger Sport. </p>
<p>Matthew Philbin vom konservativen Unterhaltungsmagazin <em>NewsBusters</em> schmeißt gleich <em>Soccer</em> und <em>Socialism</em> <a href="http://newsbusters.org/blogs/matthew-philbin/2010/06/09/media-make-selling-soccer-goal">in einen Topf</a> &#8211; denn beides wird ja wieder nur von Liberalen innig geliebt:</p>
<blockquote><p>The liberal media have always been uncomfortable with &#8220;American exceptionalism&#8221; &#8211; the belief that the United States is unique among nations, a leader and a force for good. And they are no happier with America&#8217;s rejection of soccer than with its rejection of socialism.</p></blockquote>
<p>Rachel Maddow hat das alles mal ganz nett <a href="http://www.politicalarticles.net/blog/2010/06/18/bend-it-like-beck-republicans-fighting-obamas-worldcup-soccer-call-soccer-a-liberal-conspiracy/">zusammengefasst</a>.</p>
<p>Diese vermeintliche Kontroverse, nennen wir sie mal &#8220;War on Soccer&#8221;, ist nichts neues, denn auch schon <a href="http://old.nationalreview.com/comment/comment-ziegler053102.asp">2002</a> und 2006 gab es ähnlich <a href="http://www.weeklystandard.com/Content/Public/Articles/000/000/012/384qgmke.asp">lustige Abhandlungen von Konservativen über <em>Soccer</em>, wie vom Weekly Standard</a>:</p>
<blockquote><p>Soccer is the perfect game for the post-modern world. It&#8217;s the quintessential expression of the nihilism that prevails in many cultures, which doubtlessly accounts for its wild popularity in Europe. Soccer is truly Seinfeldesque, a game about nothing, sport as sensation.</p></blockquote>
<p>Soccer wird dabei immer mit den gleichen Begriffen assoziiert: <em>liberals</em>, <em>un-american</em>, <em>multicultural</em>, <em>immigrants</em>, <em>european aka french</em>, <em>not a real sport</em>, usw usf. Für Beck und seine Mitschreier geht es also auch hier darum, ein Bild vom &#8220;wirklichen (weißen) Amerika&#8221; vis à vis einem multikulturellem Amerika zu konstruieren, ein <em>Other</em>, um ihre Schäfchen so hinter sich zu sammeln. Daher sei all die Aufmerksamkeit, die Fußball bzw. die Weltmeisterschaft momentan bekommt, auch Teil eines <a href="http://www.theaquarian.com/2010/06/14/the-racial-undertone-in-talk-radio-vs-the-world-cup/">&#8220;browning of America&#8221;</a>, wie in der Gordon Liddy-Show (ja, der Gordon Liddy, der auch in den Watergate Skandal involviert war und die tolle Idee mit den Klempnern hatte) festgestellt wurde. Daher passen die Anti-Fußball-Tiraden auch grade ganz toll in das Umfeld der Immigrations-Debatte &#8211; und das ist auch so gewünscht.</p>
<p>Aber hassen konservative Amerikaner wirklich Soccer? Nö. Auch wenn Glenn Beck das gerne so hätte und versucht, dieses Bild zu konstruieren. Dieser wunderbare Sport ist ihnen im Zweifel entweder völlig egal. ODer sie mögen ihn einfach (was die Einschaltquoten irgendwie doch nahe legen). Und daher fahren die <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Soccer_mom">Soccer Moms</a></em> aus dem Suburbs ihre Kinder weiter zum Training. Und meine stockkonservativen Ex-Kommilitonen aus Texas fiebern mit dem Team USA mit (ok &#8211; jetzt dann beim nächsten America&#8217;s Cup). </p>
<p>Und wer kann bei <a href="http://www.thedailyshow.com/watch/mon-june-28-2010/moment-of-zen---upset-world-cup-fan">solchen Bildern</a> eigentlich bezweifeln, dass es wirkliche amerikanische Fußballfans gibt.</p>
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		<title>&#8220;Who writes your questions?&#8221;</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/10/28/who-writes-your-questions/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 23:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[biden]]></category>
		<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[barbara west]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ein sehr lustiges Interview, Biden zieht sich gekonnt aus der Affäre. Ich dachte zuerst, nun sei Biden zu Gast bei Saturday Night Live. Dem war aber nicht so. Die Interviewerin meinte ihren Fragen alle ernst. Nun, mit Marxismus und Sozialismus scheint sie sich aber auch echt gut auszukennen. Immerhin zitiert sie Karl Marx. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ein sehr lustiges Interview, Biden zieht sich gekonnt aus der Affäre. Ich dachte zuerst, nun sei Biden zu Gast bei Saturday Night Live. Dem war aber nicht so. Die Interviewerin meinte ihren Fragen alle ernst. Nun, mit Marxismus und Sozialismus scheint sie sich aber auch echt gut auszukennen. Immerhin zitiert sie Karl Marx. Und Schweden ist ein sozialistischer Staat. Mal wieder was dazugelernt. Ich hatte insgeheim noch auf die Frage gehofft, ob Obama nicht vielleicht doch der Anti-Christ sei. Amen.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/m3EkhDru23U&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/m3EkhDru23U&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Was macht eigentlich Dubya?</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/02/16/was-macht-eigentlich-dubya/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 18:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[conservatives]]></category>
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		<category><![CDATA[endorsements]]></category>
		<category><![CDATA[mccain]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei all dem Brimborium um das spannende und hart umkämpfte Kandidaten-Qualifying im demokratischen Lager ist einer in den letzten Tagen und Wochen etwas in Vergessenheit geraten: der amtierende Präsident George W. &#8220;Dubya&#8221; Bush. Der Fokus auf seine potenziellen Nachfolger kommt ihm aber gar nicht ungelegen, da er es sich scheinbar in seiner Rolle als &#8220;lame [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.amerikawaehlt.de/images/dubya.jpg" alt="The Bush Babies. Photo by guano @flickr. License: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic" height="300" width="300" /></p>
<p>Bei all dem Brimborium um das spannende und hart umkämpfte Kandidaten-Qualifying im demokratischen Lager ist einer in den letzten Tagen und Wochen etwas in Vergessenheit geraten: der amtierende Präsident George W. &#8220;Dubya&#8221; Bush.</p>
<p>Der Fokus auf seine potenziellen Nachfolger kommt ihm aber gar nicht ungelegen, da er es sich scheinbar in seiner Rolle als <a href="http://grannygeek.us/wp-content/uploads/2007/06/lame-duck-bush1.jpg" title="Eine ganz lahme Ente." target="_blank">&#8220;lame duck&#8221;</a> schon ganz gemütlich gemacht hat. Er jettet zwar nach Afrika, wobei er die Krisenherde Kenia und Sudan geschickt auslöst, den er muss sich ja schließlich auf die &#8220;success stories&#8221; konzentrieren. Dann muss Condi halt nach Kenia. Waterboarding findet er weiterhin OK, <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5hJKgeE0Z-SivATjok-utYBdh9wDwD8UQA4FG0" target="_blank">Kritik vom Kongress</a> nicht. Und im April trifft er noch den Papst im Weißen Haus, während die amerikanische Wirtschaft weiter den Bach heruntergeht. Genau wie sein Ansehen bei der Bevölkerung, das laut der aktuellen <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5jR80ylRipRFz_BSPltSUJ06-lMegD8UM8AJO4" target="_blank">AP-Umfrage</a> einen neuen Tiefstand erreicht hat.</p>
<p>Bush hat schon seit geraumer Zeit die Kontrolle über seine Partei verloren. Hatte er nach 9/11 noch eine Parteilinie durchgesetzt, die Abweichler nicht duldete, tanzen ihm immer mehr republikanischen Kongressabgeordnete auf der Nase herum und <a href="http://www.nytimes.com/2007/06/30/washington/30bush.html" target="_blank">stimmen gegen seine Gesetzesvorlagen</a>.</p>
<p>Angesichts der miesen Sympathiewerte und des kontinuierlichen Ansehensverlustes ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die republikanischen Präseindentschaftskandidaten bisher von Bush distanziert haben, um nicht als Bush-Freund vom politischen Gegner (Obama: <a href="http://election.cbsnews.com/blogs/2008/02/09/politics/fromtheroad/entry3812419.shtml" target="_blank">&#8220;McCain is one of Bush&#8217;s friends in Congress.&#8221;</a>) und moderaten Wählern abgestempelt zu werden. Denn das von allen Kandidaten beschworene und von vielen Wählern herbeigesehnte Wahlkampfmantra &#8220;CHANGE&#8221; (hier bekommt der Begriff Wechselwähler eine ganz neue Bedeutung) und der amtierende Präsident passen in etwa so gut zusammen wie <a href="http://de.youtube.com/watch?v=PDj8WqdzcO0" target="_blank">diese beiden</a> Spezis. Nicht wenige innerhalb der GOP haben gehofft, dass Bush nicht in den Wahlkampf eingreift. Das hat er bisher auch getan.</p>
<p>In einem <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/11/us/politics/11bush.html?scp=43&amp;sq=bush&amp;st=nyt">Interview mit FOX News</a> hat Bush nunkürzlich sein Schweigen gebrochen und McCain ein indirektes Endorsement gegeben:</p>
<blockquote><p>“I think that if John’s the nominee, he’s got some convincing to do to convince people that he is a solid conservative,” Mr. Bush told the Fox host, Chris Wallace. “And I’ll be glad to help him if he’s the nominee, because he is a conservative.”</p></blockquote>
<p>Wohl wissend, dass McCain bisher Schwierigkeiten hat, Wähler aus dem konservativen Spektrum auf seine Seite zu ziehen, und unter dem Dauerbeschuss konservativer Kommentatoren wie Rush Limbaugh und Ann Coulter, sehen seine Berater in einer mehr oder weniger losen Allianz mit dem Bush-Camp die Chance, <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/10/us/politics/10bush.html?scp=95&amp;sq=bush&amp;st=nyt" target="_blank">diesen Zustand zu ändern</a>:</p>
<blockquote><p>One McCain adviser, Charlie Black, called Mr. Bush “a political asset” in an interview last week. Another, speaking anonymously to discuss strategy, said Mr. Bush needed to “put his arms around John McCain,” by figuratively linking himself with the senator in public comments.</p></blockquote>
<p>Mit dieser Strategie riskiert McCain einen gefährlichen Spagat. Auch wenn er durch ein Endorsement von Bush, mit dem er seit den schmutzigen Vorwahlen von 2000 eine eher kompliziertes Verhältnis hat, ein paar Wähler mehr auf seine Seite ziehen kann, ist es doch sehr fraglich, ob die tiefen Vorbehalte der konservativen Kräfte innerhalb der Republikaner weichen. George H. W. Bush &#8211; Bush I &#8211; und Jeb Bush, der Gouvernor von Florida, haben sich bereits offiziell hinter McCain gestellt &#8211; aber der Vietnam-Veteran wäre sicher gut beraten, eine gewisse Distanz zum Bush-Clan zu wahren. Denn ein öffentliches Werben von Präsident Bush für McCain könnte Independents und moderate Wechselwähler abschrecken und diese Wählerschichten in die offenen Arme der Demokraten treiben.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/guano/378437201/" title="Foto: guano @ flickr.com" target="_blank">Foto: &#8220;Babies Agree&#8230;&#8221; by guano </a></p>
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