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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; caucus</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 10:04:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ein kurzer Blick zurück nach Nevada</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag holte Mitt Romney 50 Prozent der Stimmen im Caucus von Nevada und deklassierte Newt Gingrich, der sich fast auch noch von Ron Paul geschlagen geben musste. Doch auch wenn Team Romney dies als weiteren Sargnagel für die Kandidatur von Newt Gingrich sieht, war der Sieg auch in seiner Deutlichkeit nur von bedingter Relevanz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/fatguyinalittlecoat/5357772797/"><img alt="" src="http://farm6.staticflickr.com/5288/5357772797_2e0e920c9d.jpg" title="&quot;Nevada&quot; by jczart @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="372" /></a></p>
<p>Am Sonntag holte Mitt Romney <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/february_gop_caucuses_primaries.html">50 Prozent der Stimmen</a> im Caucus von Nevada und deklassierte Newt Gingrich, der sich fast auch noch von Ron Paul geschlagen geben musste. Doch auch wenn Team Romney dies als weiteren Sargnagel für die Kandidatur von Newt Gingrich sieht, war der Sieg auch in seiner Deutlichkeit nur von bedingter Relevanz.</p>
<p>Denn obwohl Romney <a href="und Mitt Romney sich mehr und mehr als unvermeidlicher Kandidat der GOP stilisiert">in allen Wählergruppen mehr oder weniger deutlich vornelag</a>, sogar bei Anhängern der Tea Party, war Nevada ein Heimspiel für ihn. Knapp 26 Prozent der Caucus-Teilnehmer waren wie Romney Mormonen und haben ihm so von Anfang an ein uneinholbares Polster verschafft.</p>
<p>Natürlich stilisiert sich Romney nach diesem Sieg als unvermeidlicher Kandidat der GOP. Seine verbliebenen Gegner &#8211; Gingrich, Santorum, Paul &#8211; erwähnte er in seiner obligatorischen Siegesrede kaum, stattdessen gab es <a href="http://www.realclearpolitics.com/video/2012/02/05/romney_in_nevada_obama_should_be_apologizing_to_america.html">Attacken</a> Richtung Präsident Obama:</p>
<blockquote><p>Our campaign is about more than replacing a President. It is about saving the soul of America.<br />
President Obama wants to “fundamentally transform” America. We want to restore America to the founding principles that made this country great. Our vision for the future could not be more different than his.</p></blockquote>
<p>Während Romney im Ungefähren schwelgt, wird Gingrich konkreter und betont, dass <a href="http://www.politico.com/blogs/politico-live/2012/02/gingrich-goal-is-to-get-to-super-tuesday-113521.html">er nicht aufgeben werde</a> (&#8220;Our goal is to get to Super Tuesday, where we&#8217;re in much more favorable territory.&#8221;). Der dreckige, persönliche Wahlkampf wird vorerst also weitergehen. In den USA-weiten konnte Romney Gingrich in den letzten Tagen zwar auch wieder überholen, doch er führt <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/us/republican_presidential_nomination-1452.html">hier nur knapp</a> &#8211; und das Rennen war in den letzten Monaten ein einziges Auf und Ab.</p>
<p>Und schon diese Woche geht es in die nächsten Runden: In Maine startete der Caucus ebenfalls am Wochenende und zieht sich über die ganze Woche hin. Hier deutet alles auf <a href="http://www.politico.com/news/stories/0212/72452.html">einen Zweikampf</a> zwischen Romney und Paul hin (zudem ist hält Maine keinen &#8220;winner takes all&#8221;-Caucus ab, sondern verteilt die Stimmen proportional zum Ergebnis). Bereits morgen stehen die Abstimmungen in Colorado (Caucus // 36 Delegierte) und Minnesota (Caucus // 40 Delegierte) an.</p>
<p>In den <a href="http://www.publicpolicypolling.com/main/2012/02/romney-up-in-colorado-close-race-in-minnesota.html">letzten Umfragen</a> führt Romney (40%) vor Santorum (26%) und Gingrich (18%). In Minnesota liegen jedoch alle vier Kandidaten sehr nah beieinander: Santorum (29%) führt hier vor Romney(27%), Gingrich (22%) und Paul (19%). Diese Zahlen verdeutlichen einmal mehr, dass die Vorwahlen für Romney kein Selbstläufer sind und er sich noch nicht zu sehr auf Obama konzentrieren sollte. Denn sobald entweder Gingrich oder Santorum aussteigen und sich Stimmen und auch Spenden auf einen konservativen Kandidaten versammeln, kann es für Romney noch eimal gefährlich und vor allem teuer werden.<br />
Photo Credit: &#8220;<a href="http://www.flickr.com/photos/fatguyinalittlecoat/5357772797/">Nevada</a>&#8221; by Justin Cozart // Flickr</p>
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		<title>Ein Blick nach Iowa</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 22:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 3. Januar ist es soweit: Die Primary-Saison geht mit dem Iowa Caucus in die erste Runde. Dabei geht es im Corn State ein bisschen anders zu als in den Primaries der anderen Bundesstaaten. Beim Caucus in Iowa kommen die Bewohner der 1784 Bezirke bei Veranstaltungen zusammen, die wie Nachbarschaftstreffen fungieren &#8211; und daher auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/jstephenconn/4174450984/"><img alt="" src="http://farm3.staticflickr.com/2681/4174450984_aa062a24db.jpg" title="Iowa 80, World&#039;s Largest Truck Stop by J. Stephen Conn @ Flickr" class="alignnone" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Am 3. Januar ist es soweit: Die Primary-Saison geht mit dem Iowa Caucus in die erste Runde. Dabei geht es im Corn State ein bisschen anders zu als in den Primaries der anderen Bundesstaaten. Beim Caucus in Iowa kommen die Bewohner der 1784 Bezirke bei Veranstaltungen zusammen, die wie Nachbarschaftstreffen fungieren &#8211; und daher auch mal beim Nachbarn um die Ecke im Wohnzimmer stattfinden können. Dort wird debattiert und gestritten. Und von da an <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Iowa_caucuses">geht es so weiter</a>:  </p>
<blockquote><p>Unlike the first-in-the-nation primary in New Hampshire, the Iowa caucus does not result directly in national delegates for each candidate. Instead, caucus-goers elect delegates to county conventions, who in turn elect delegates to district and state conventions where Iowa&#8217;s national convention delegates are selected. Ironically, the state conventions do not take place until the end of the primary and caucus season: Iowa is in fact one of the very last states to choose its delegates.</p></blockquote>
<p>Also alles nicht ganz einfach &#8211; und das war nur die stark verkürzte Beschreibung. Mehr zum genauen Ablauf des Caucus (der für Republikaner und Demokraten noch einmal unterschiedlich abläuft) gibt es <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Iowa_caucuses">hier</a>, <a href="http://news.yahoo.com/does-iowa-caucus-145500690.html">hier</a> und <a href="http://articles.cnn.com/2008-01-03/politics/iowa.caucuses.101_1_caucuses-vote-count-popular-vote?_s=PM:POLITICS">hier</a>.</p>
<p>Natürlich ist Iowa nur Iowa und nicht Florida, New Hampshire oder South Carolina &#8211; und wer dort gewinnt, hat noch lange nicht die Nominierung seiner Partei in der Tasche. Aber ein Blick auf die Resultate der vergangenen Jahre verdeutlich schon, dass von dem Caucus in Iowa auch eine deutliche Signalwirkung ausgehen kann. Bei den Demokraten siegten Obama in 2008 und Kerry in 2004 (beide jeweils vor John Edwards) sowie Gore im Jahr 2000 (vor Bill Bradley). Bill Clinton bekam 1992 aber nur 3 Prozent der Stimmen. Er trat aber auch gegen den Lokalmatadoren Tom Harkin an.</p>
<p>Bei den Republikanern setzte sich 1996 Bob Dole vor Pat Buchanan durch, 2000 Dubya gegen Steve Forbes. 2008 gewann aber Mike Huckabee vor Romney. John McCain hingegen wurde nur Vierter. Momentan spiegeln die <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/ia/iowa_republican_presidential_primary-1588.html">aktuellen Umfragen</a> in Iowa die <a href="http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/us/republican_presidential_nomination-1452.html">Stimmung in den USA</a> annähernd wieder: Gingrich führt deutlich vor Romney. Allerdings ist Romney in Iowa deutlich schwächer und führt in den Umfragen nur hauchdünn vor Ron Paul (der wie Romney bei ca. 17 Prozent liegt). Und sowohl Perry als auch Bachmann können noch ein bisschen vom Ausscheiden Herman Cains profitieren &#8211; dieser lag vor seinem Ausscheiden in Iowa vorn. Beide kommen nun auf knapp 10 Prozent.</p>
<p>Übrigens debattierten die Kandidaten (minus Jon Huntsman, der <a href="http://firstread.msnbc.msn.com/_news/2011/12/11/9363785-what-jon-huntsman-did-instead-of-debate">lieber <em>Curb Your Enthusiasm</em> gucken wollte</a>) gestern Abend in Des Moines, der Hauptstadt von Iowa. Es gab nichts Neus, sie spielten wieder &#8220;Wer ist der Konservativste?&#8221; von uns (wobei Michele Bachman mit der Erkenntnis glänzte, dass Michele Bachman die Konservativste von allen sei, und nicht Newt Romney). Schöne Nachlesender Debatte gibt es bei <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,803002,00.html">Spiegel Online</a>, dem <a href="http://nymag.com/daily/intel/2011/12/heilemann-gingrich-triumph-at-first-iowa-debate.html">New York Magazine</a> sowie <a href="http://www.politico.com/news/stories/1211/70248_Page2.html">Politico</a>.</p>
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		<title>Twitter Updates for 2008-01-03</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 21:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NYT: They are getting nervous &#8211; http://tinyurl.com/ysmp4d LA Times: Who will be the frontrunners? &#8211; http://tinyurl.com/29bmzv]]></description>
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<li>NYT: They are getting nervous &#8211; <a href="http://tinyurl.com/ysmp4d" rel="nofollow">http://tinyurl.com/ysmp4d</a></li>
</ul>
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<li>LA Times: Who will be the frontrunners? &#8211; <a href="http://tinyurl.com/29bmzv" rel="nofollow">http://tinyurl.com/29bmzv</a></li>
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		<title>Es ist bestimmt die Belastung. Bestimmt.</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 22:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Igor Schwarzmann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangen möchte ich mit einem Zitat aus einem <a href="http://www.nytimes.com/2007/12/29/us/politics/29cnd-campaign.html">NYT-Artikel</a>:</p>
<blockquote><p>And in an assist to Mr. McCain _ Mr. Huckabee would love for Mr. McCain to block Mr. Romney from winning in New Hampshire _ Mr. Huckabee added that he was escalating his attacks on Mr. Romney in part because Mr. Romney had the nerve to disparage Mr. McCain, “an American hero.”</p></blockquote>
<p>Mal abgesehen davon, dass mir noch nicht bewusst gewesen ist, dass Unterstriche wieder in Mode gekommen sind, ist dieser Absatz natürlich eine glanzvolle Vorstellung davon, was Journalismus in den USA eigentlich noch auf die Beine stellen kann. US-Bürger können gar nicht doof sein, wenn sie diesen Absatz verstanden haben und die New York Times ist schließlich eine Zeitung, die ja nun wirklich jeder liest. Ich wette die erfreuen sich jetzt, während der Wahlkampfzeit, besonders im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bible_Belt">Bible Belt</a> besonders hoher Verkaufszahlen.</p>
<p>Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. Die Republikaner kriegen, kurz vor den Fraktionswahlen (?), offensichtlich das Muffesausen. Romney legt vor, Huckabee legt nach und McCain sitzt da und lächelt. Einzig Mr. G muss sich wohl ein wenig in New York versteckt halten, für ihn gings ja in letzter Zeit eher bergab &#8211; zu den schlechter werdenden Zahlen kommen noch falsch investierte Gelder in Werbung, die keinerlei Wirkung hinterlassen hat.</p>
<p>Während sich also McCain und Huckabee gegen Mitt Romney positionieren &#8211; damit am Ende Huckabee in Iowa gewinnt und McCain in New Hampshire punkten kann, also alles, nur nicht Romney &#8211; touren die demokratischen Kandidaten am Wochenende recht gemütlich durch Iowa, wo sehr viele, sehr gespannt hingucken werden. Obama könnte dort zeigen, ob er wirklich das Zeug hat um gegen Clinton anzukommen, obwohl ich nicht vermute, dass sehr viele Wetten so ausgehen werden. Eine Überraschung würde allerdings dem Lager von Hillary gut tun, die agieren ziemlich arrogant derzeit. Dabei ist wahrlich noch nicht alles gewonnen.</p>
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