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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; berlin</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
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		<title>Wie wählt Amerika?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 22:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[conference]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bundeszentrale für politische Bildung, das Institute for Cultural Diplomacy und das Amerika Haus Berlin veranstalten ab dem 29. September eine Diskussionsreihe zu den Präsidentschaftswahlen in den USA. Vor allem am 13. Oktober wird es sicher sehr unterhaltsam und lebhaft, wenn bei der Podiumsdiskussion &#8220;US-Wahlkampf in Berlin&#8221; Demokraten und Republikaner aus Berlin live aufeinander treffen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/A6EA2Q,0,Wie_w%E4hlt_Amerika.html">Bundeszentrale für politische Bildung</a>, das <a href="http://www.culturaldiplomacy.org/index.php?en_americahouse_vote">Institute for Cultural Diplomacy</a> und das <a href="http://www.initiative-amerika-haus-berlin.org/index.php?de_vote&#038;PHPSESSID=vk0kha4f411i413l2bcr7rqjs6">Amerika Haus Berlin</a> veranstalten ab dem 29. September eine Diskussionsreihe zu den Präsidentschaftswahlen in den USA. Vor allem am 13. Oktober wird es sicher sehr unterhaltsam und lebhaft, wenn bei der Podiumsdiskussion &#8220;US-Wahlkampf in Berlin&#8221; Demokraten und Republikaner aus Berlin live aufeinander treffen. Das gesamte Programm gibt es im Detail <a href="http://www.bpb.de/files/08YO6O.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>Berlin, Berlin, wir fuhren nach Berlin!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 23:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantic Relations]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist Wochenende (noch). Daher habe ich sogar Zeit, diesen Beitrag zu schreiben (ok &#8211; ich habe ihn zumindest am Wochenende (Update: letztes!) angefangen). Aber Barack Obama hingegen hat eigentlich keine Wochenenden mehr. Er ist immer unterwegs, Wahlkampf nonstop, taugaus tagein. Dieser Wahlkampf hat ihn letzte Woche bekanntlich ja sogar nach Deutschland geführt, man konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.amerikawaehlt.de/images/berlin.jpg" alt="Obama '08. Photo by Staněky @flickr.  License: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic" border="2" height="375" hspace="7" vspace="2" width="500" /></p>
<p>Es ist Wochenende (noch). Daher habe ich sogar Zeit, diesen Beitrag zu schreiben (ok &#8211; ich habe ihn zumindest am Wochenende (Update: letztes!) angefangen). Aber Barack Obama hingegen hat eigentlich keine Wochenenden mehr. Er ist immer unterwegs, Wahlkampf nonstop, taugaus tagein. Dieser Wahlkampf hat ihn letzte Woche bekanntlich ja sogar nach Deutschland geführt, man konnte es ja gar nicht verpassen. Aber was hat seine Reise Obama gebracht? Eine kleine Nachbetrachtung.</p>
<p><strong>Eine Mischung aus Dalai Lama und Johnny Depp</strong></p>
<p>So hat die geschätzte Maureen Dowd Obama unter dem Eindruck des Obamafests an der Siegessäule in Berlin ganz <a href="http://www.nytimes.com/2008/07/27/opinion/27dowd.html?_r=2&#038;oref=slogin#038;oref=slogin">treffend bezeichnet</a>. Obwohl es zu bezweifeln ist, dass ein gemeinsamer Auftritt dieser beiden auch 200.000 Obamaniacs angezogen hätte. Dazu hätten dort wohl noch der Papst, Brangelina und Mario Barth (der hat ja immerhin 70.000 Leute in ein Stadion gekriegt, warum auch immer) eintreffen müssen.</p>
<p><strong>Hysterie in Deutschland</strong>
</p>
<p>Ja, da oben steht es. Hysterie. <a href="http://www.dasberlinblog.de/barack-obama-redet-berlin-hoert-zu-was-bleibt.html">Hype</a>. War es &#8211; ein bisschen jedenfalls, mindestens. In Deutschand. Obamamania pur. Obama auf <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-33603.html#backToArticle=567965">allen Titelbildern</a>. Obama live auf allen Sendern (bei n-tv manchmal anscheinend mit unfreiwilliger Komik, es folgte die Reportage &#8220;Was ist drin in der Weißwurst?&#8221;&#8230; und hat Antonia Rados wirklich behauptet, <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECA61210439F74B41892E218F1AD754E6~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Obama sei Muslim?</a>Wechselt sie dann jetzt bald zu FOXNews?). Obama halt irgendwie überall. Immer auf seine Fersen zudem der riesige amerikanische Medientross. Und alle wollen was von ihm. Vor allem eine junge Bild-Reporterin, die Obama ganz <a href="http://www.bild.de/BILD/news/bild-english/world-news/2008/07/24/Bild-was-in-fitness-studio/with-barack-obama-before-his-speech-in-berlin.html">zufällig im Fitnessraum</a> des Ritz Carlton trifft und dabei ob seiner maskulinen Ausstrahlung fast in Ohnmacht fällt (<a href="http://www.bildblog.de/3110/barack-obama-fuehlt-sich-von-bild-reingelegt/">&#8220;Mir wird heiß.&#8221;</a>). Knallharter investigativer Journalismus. Ein paar amerikanische Blogs <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568394,00.html">freuten</a> sich über die Story und die peinlichen Fotos. Obama nicht: <a href="http://www.bildblog.de/3110/barack-obama-fuehlt-sich-von-bild-reingelegt/">&#8220;Ich wurde reingelegt.&#8221;</a></p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,567932,00.html">People of the World, Look at Me</a></strong></p>
<p>Aber was hat sich Obama eigentlich von dieser Reise erwartet? Wollte er sein Profil aus Außenpolitiker schärfen? Oder vielleicht doch nur im Borcherts essen? Sich noch einmal ordentlich bejubeln lassen? Immerhin pilgerten ja 200.000 (<a href="http://www.worldpoliticsreview.com/blog/blog.aspx?id=2492">manche</a> behaupten hier sei eine Null zuviel im Spiel) zur Siegessäule, um seiner Rede zu lauschen (<a href="http://www.spreeblick.com/2008/07/24/obama-die-fanmeile-und-das-teure-bier-sehr-subjektive-eindrucke/">hier</a> gibts einen minutiösen Bericht von der Fanmeile). Er schenkte dem Publikum und der Medienmeute eine nette, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,567915,00.html">präsidiale</a> Rede ohne Überraschungen, dafür mit ein paar schönen Metaphern und Aussagen (die ganze Rede gibt es <a href="http://my.barackobama.com/page/community/post/obamaroadblog/gGxyd4">hier</a>), und ganz Berlin freute sich über die Anerkennung des in ihren Augen nächsten Präsidente: &#8220;People of Berlin – people of the world – this is our moment. This is our time.&#8221; Und hier und da liess er dann auch wie erwartet anklingen, dass die von ihm gewünschte tiefe Partnerschaft auch (militärische) Pflichten im Irak und in Afghanistan mit sich bringt.</p>
<p>Aber eigentlich hoffte Obama vor allem auf die Macht der Bilder. Abgesehen von den Amerikanern im Publikum waren die Besucher daher vor allem eins: eine eindrucksvolle Kulisse für die eigentlich Zielgruppe &#8211; und die saß in den USA vorm Fernseher. </p>
<p><strong>Johnny allein zu Haus</strong></p>
<p>Und genau das schien auch John McCain zu stören, der auf sich auf der anderen Seite des Atlantiks grob vernachlässigt fühlte und um Aufmerksamkeit heischte. Folgerichtig kritisierte er, dass Obama bereits sich bereits arroganterweise als zukünftiger Präsident stilisiere &#8211; und das auch noch im Ausland. Er hingegen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,567938,00.html">kümmere</a> sich lieber um die Amerikaner als um die, mit den Worten eines seiner Sprecher, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568368,00.html">&#8220;kriecherischen Deutschen.&#8221;</a> Zur Verdeutlichung folgte daher gleich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Haay-y4E6pA&#038;eurl=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,569127,00.html">dieser Clip</a>. </p>
<p><strong>Was hat der Auftritt in Berlin gebracht?</strong><br />
Tolle Bilder. Schöne Worte. Verzückte Anhänger. Noch ein höheres Ansehen in Europa. So würde Obama, wenn die Deutschen den denn nächten US-Präsidenten wählen könnten, einen Stimmenanteil wie die SED bei den freien Wahlen in der DDR bekommen. Aber das nützt ihm nichts an der Heimatfront. Dort interessieren die transatlantischen Beziehungen den <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568323,00.html">Durchschnittswähler nicht</a>. Eine zu enge Beziehung zu Europa kann ihm in einigen Wählergruppen sogar schaden. Es gab zwar einen riesigen Medienbohei und auch ein <a href="http://blogs.dw-world.de/acrossthepond/tim/1.6851.html">paar Punkte für das außenpolitische Profil</a>, aber in den amerikanischen Meinungsunfragen schlug die Weltreise <a href="http://blogs.dw-world.de/acrossthepond/michael/1.6875.html">nicht positiv</a> zu Buche. Aber auch nicht negativ, da McCaine es momentan schafft, bezüglich seiner außenpolitischen Kompetenzvon einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568323,00.html">Fettnäpfchen</a> ins nächste zu springen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rundan/2699201703/" title="Foto: Staněky @ flickr.com" target="_blank">Foto: &#8220;Obama &#8217;08&#8243; by Staněky</a></p>
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		<title>Wieder mal die Daily Show: Barack in Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 14:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
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<p>Die Daily Show ist schon immer sehr unterhaltsam. Es war vor allem aber auch interessant zu sehen, was John McCain so zur gleichen Zeit gemacht hat.</p>
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