Hier eine umfangreiche Auflistung verschiedener Maps zur US-Wahl 2008…
Interaktive Election Map der Washington Post
Werwiewas, wiesoweshabwarum – und vor allem wann? Die Washington Post hat sich die unglaubliche Mühe gemacht, eine interaktive Election Map zu erstellen, die als nach Tagen unterteilte Timeline Fotos, Videos, Newsartikel, Blog Posts und Tweets des Wahlkampfes auflistet. So können wir dann auch nachvollziehen, wann sich Sarah Palin wo welchen Klopfer geleistet hat.
Der Campaign-Trail
Mittlerweile gibt es wieder ein paar neue schöne Google Maps zum Präsidentschaftswahlkampf. Wer wissen will, wo sich Barack Obama und John McCain denn aktuell so grade rumtreiben, sollte die folgende Google Map regelmäßig konsultieren:
Ganz viele Videos…
Weiterhin gibt es auch noch zwei Election Maps mit Videos von Reden und Fernsehauftritten von Obama und McCain sowie verschiedenen Endorsements für die beiden Kandidaten:
Electoral College-Rechner
Mit der folgenden Map können verschiedenen Szenarien für den Wahltag (bei uns ja eher wieder eine Wahlnacht) durchgespielt werden. Obama hat New Mexico sicher? Fein – blau markieren, gibt 5 Wahlmännerstimmen. Aber McCain setzt sich in Iowa ab – sieben stimmen im Electoral College für ihn. Ein sehr brauchbares Tool, vor allem da die Map bereits aktuelle Polls berücksichtigt und entsprechend darstellt.
Der Wahlkampf in der Twitterwelt
Welche Themen des Wahlkampfes aktuell in der Twitterwelt diskutiert werden, zeigt die folgende Election Map. Hier können zudem sicher noch ein paar interessante Links gefunden werden – oder einfach interessante Twitterer gefunden werden, deren Tweets in Zukunft regelmäßig gelesen werden sollen:
FundRace2008 von der Huffington Post
Ein weiteres sehr nettes Spielzeug ist die Fundrace 2008 Map von der Huffington Post (die sich nun auch endlich embedden lässt!). Im Wahlkampf muss jede Spende – ob von Unternehmen oder Gewerkschaften, ob von Prominenten oder Joe Sixpack – bei der Federal Election Commission registriert werden, vollständig mit Namen und Adresse des Spenders/der Spenderin. Über eine Detailsuche kann über verschiedene Parameter (Stadt, Name, Adresse, Beruf, Firma) genauestens nachverfolgt, wer wem wieviel Geld gespendet hat. So hat Basketballlegende Earvin “Magic” Johnson seine Spenden einfach mal verteilt: 4.600 $ für Clinton, 2.300 $ für Obama. Der weltbekannte Charakterdarsteller Chuck Norris gab 2.300 $ für Mike Huckabee, unser aller liebster Neocon Paul Wolfowitz 2.300 $ für John McCain. Oder man surft einfach über die Google Map und schaut, ob die neuen Nachbarn drei Häuser weiter auch ja schön für den richtigen Kandidaten gespendet haben. Ebenfalls hilfreich ist die ständig aktualisierte Übersicht über die bisher gesammelten Spenden der Kandidaten: Hier liegt Obama (140 Mio. $, Stand 25. Februar 2008) knapp vor Clinton (138 Mio. $), weit abgeschlagen sind McCain (55 Mio. $) und Mike Huckabee (13 Mio. $).
Das Leben der Kandidaten als Google Map
Auch das gibt es mittlerweile: Biografie-Maps der beiden Kandidaten. Anhand angelegter Placemarks wird hier der Lebensweg beider Kandidaten chronologisch nachgezeichnet. Bei Obama geht es dabei in den ersten Stationen von Honolulu nach Jakarta, wieder nach Honolulu und dann nach L.A. Bei McCain haben auch dier ersten Stationen seines Lebens alle Namen von amerikanischen Militärbasen. Sehr interessant:
Den Kandidaten auf den Fersen…
Auch das Slate-Magazin hat eine nette Google Map erstellt. Die Seite www.mapthecandidates.com zeigt, wo welcher Kandidat grade Wahlkampf macht, Hände schüttelt, Babys hochhält und seine stump speech zum x-ten Mal wiederholt. Und schau mal an, auch Ron Paul ist immer noch unterwegs…
Google Maps zu den Primaries
Election Map with live twitter updates
Am Supadupa-Tuesday tat sich Google mit Twitter zusammen, um eine sehr unterhaltsame interaktive Election Map ins Netz zu stellen, auf der Tweets über Obama, Clinton und McCain über den Monitor rasten. Zusäzlich gab es noch einen Nachrichtenticker, Videos und ständig aktualisierte Polls. Hier der Link zur Originalseite. Eine sehr schöne Idee…
Update: Die Super Tuesday-Map mit den Live Twitter Updates ist nun Geschichte. Schade! Dafür überrascht uns Google nun an gleicher Stelle mit einer Übersichtsmap zu den Primaries, die die Delegiertenstimmen und gewonnen Staaten der einzelnen Kandidaten zeigt. Auch nicht schlecht…
Google Map with Superdelegates
Hier eine weitere interessante Map – zum Thema Superdelegierte. Die Suchfunktion gibt eine Übersicht, welcher der demokratischen Superdelegierten Clinton unterstützt (darunter viele aus dem Party-Establishment wie Dick Gephardt, Diane Feinstein, Chuck Schumer, Charles Rangel und – oh Wunder – Bill Clinton), wer hinter Obama steht (Ted Kennedy, John Kerry, Jesse Jackson Jr. und – oh ja – Obama selbst, der auch den Status eines Superdelegierten hat) sowie die Unentschlossenen (Jimmy Carter, Nancy Pelosi und andere). Hier der Originallink zur Map. Auf www.superdelegates.org gibt es alle wichtigen Infos und Hintergründen zum Thema und einem ständig aktualisierten Endorsement Roster. Die Macher von www.polixea-portal.de erklären auf ihrer Seite noch einmal das komplizierte Delegiertenverfahren im amerikanischen Wahlkampf.
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1 response so far ↓
1 Ganz viele neue Election Maps… // Aug 6, 2008 at 12:15 am
[...] Election Maps [...]
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