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	<title>AMERIKA WÄHLT &#187; Transatlantic Relations</title>
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	<description>Wer tritt bei der Election 2012 gegen Obama an? Rick Perry, Newt Gingrich, Mitt Romney, Ron Paul, Rick Santorum? Was treibt Sarah Palin? Und wie mächtig ist die Tea Party?</description>
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		<title>Le plus grand, c&#8217;est moi!</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 20:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantic Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Berlusconi]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicolas Sarkozy muss anscheinend allen zeigen, wer wirklich der Größte ist. Da es mit einem Trick nicht ganz geklappt hat &#8211; Sarkozy kann nämlich unter Einfluß von Blitzlichtgewitter und laufenden TV-Kameras zumindest über Carla Bruni hinauswachsen &#8211; Obama körperlich zu überragen, nun also le chemin Sarkozien, seine überragende Intelligenz, Erfahrung, Wissen und seine hervorragenden analytischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/spidey-man/3096352388/"><img alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3235/3096352388_a2650f355a.jpg" title="Oui Oui je peux aussi... (photo by julien `@flickr)" width="500" height="260" /></a><br />
</p>
<p>Nicolas Sarkozy muss anscheinend allen zeigen, wer wirklich der Größte ist. Da es mit einem Trick nicht ganz geklappt hat &#8211; Sarkozy kann nämlich unter Einfluß von Blitzlichtgewitter und laufenden TV-Kameras zumindest über Carla Bruni <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,617649,00.html">hinauswachsen</a> &#8211; Obama körperlich zu überragen, nun also <em>le chemin Sarkozien</em>, seine überragende Intelligenz, Erfahrung, Wissen und seine hervorragenden analytischen Fahigkeiten im selbstgewählten Vergleich mit Obama in die Waagschale zu werfen. </p>
<p>So soll Sarkozy jetzt beim einem bei einem <a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/sarkozy-obama-laesterei">Treffen</a> mit französischen Abgeordneten im Elysée-Palast wohl ordentlich über Obama &#8211; nun ja &#8211; abgeledert haben. Die <a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/sarkozy-obama-laesterei">ZEIT</a>:</p>
<blockquote><p>Allerdings sei Obama &#8220;nicht immer auf der Höhe, was Entscheidungen und Effizienz angeht&#8221;. Kein Wunder, so Sarkozy, denn sein amerikanischer Amtskollege sei ja erst seit zwei Monaten im Amt und habe noch nie in seinem Leben ein Ministerium geführt. Bei manchen Dingen habe er einfach &#8220;keine Meinung&#8221; und auch keinen rechten Durchblick. Dies gelte beispielsweise beim EU-Klimapaket. So habe er, Sarkozy, während des Weltfinanzgipfels zu Obama gesagt: &#8220;Ich glaube, dass Du nicht ganz verstanden hast, was wir Europäer zum Thema CO2 gemacht haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun, mir ist ein Politiker lieber, der manchmal keine Meinung hat, &#8211; und dies am besten auch ehrlich zugibt und sich von Experten beraten lässt &#8211; da nun mal nicht bei allen Angelegenheiten fundiertes Wissen vorhanden sein kann. Zumindest lieber, als Politiker, die meinen, zu alles eine Meinung haben zu müssen und ganz viel Rauch um ihre oft nicht überAllgemeinplätze hinausgehende Meinung produzieren, und die dann auch gleich meinen, ihre Meinung sei grundsätzlich die richtige und über alles erhabene Meinung. Das ist jedenfalls meine Meinung. Auch Merkel (<a href="http://www.tarphos.de/blog/2009/04/gruppenbild-mit-damen/">hier</a> war er noch ganz galant zu ihr), EU-Kommissionschef Barroso und der spanische Ministerpräsident Zapatero sollen ihr Fett wegbekommen haben. Über Silvio Berlusconi hingegen soll sich Sarkozy sehr <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/742/465334/text/">wohlwollend geäußert</a> haben. Die beiden werden sich ja auch immer ähnlicher. Auweia!</p>
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		<title>&#8220;Bloß nicht in Europhie verfallen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 14:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Bussick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Democrats]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantic Relations]]></category>
		<category><![CDATA[election08]]></category>
		<category><![CDATA[wahlnacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Spannung steigt. In wenigen Stunden entscheidet sich eine der wichtigsten Wahlen der letzten Jahrzehnte. Und mit dieser Wahl ob Europa in einem Meer aus Tränen versinken wird. Sollte Barack Obama tatsächlich die Wahl noch verlieren, würde die derzeitige Mischung aus Hoffen und Bangen vieler Deutscher sicherlich Schock und Horror weichen, die ein Präsident McCain [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Spannung steigt. In wenigen Stunden entscheidet sich eine der wichtigsten Wahlen der letzten Jahrzehnte. Und mit dieser Wahl ob Europa in einem Meer aus Tränen versinken wird. Sollte Barack Obama tatsächlich die Wahl noch verlieren, würde die derzeitige Mischung aus Hoffen und Bangen vieler Deutscher sicherlich Schock und Horror weichen, die ein Präsident McCain auslösen würde. </p>
<p>Was derzeit wenig überrascht ist der beinah körperlich spürbare Anstieg der Spannung vor der Wahlnacht. Die meisten Menschen mit denen ich gesprochen habe, verbinden mit der Möglichkeit des „Change“ ganz persönliche Wünsche für die USA. Abbau sozialer Ungerechtigkeiten und mehr Chancengleichheit bei Bildung und sozialem Aufstieg. Weniger Machtstreben einer waffenstrotzenden CIA-USA und dafür mehr Konsensbereitschaft. Weniger Unilateralismus und vor allem mehr Dialog, vor dem Griff zum Colt.  Selbst die <a href="http://www.news.ch/Kenianer+beten+fuer+Obama+Familie+will+Stier+roesten/324035/detail.htm">Kenianer beten für Barak Obama</a> und seinen Wahlsieg.</p>
<p>Tatsächlich sind die Erfolgsaussichten von Barack Obama nach den aktuellen Prognosen sehr gut. Und kaum jemand den ich kenne würde McCain wählen. Eigentümlicherweise schleicht sich bei mir ein Gefühl wie bei meiner Abi-Prüfung ein: Ich bin gut vorbereitet (war ich nicht wirklich), ich kann nur noch gewinnen. Obama wird gewinnen. Dann kommt die Prüfung, man besteht sie und fällt plötzlich in ein tiefes Loch. Was kommt danach? <a href="http://de.news.yahoo.com/2/20081013/tpl-usa-wahlen-praesident-parteien-ee974b3.html"> Wie geht es weiter?</a> </p>
<p>Ob die vielen Hoffnungen wirklich berechtigt sind, wagt kaum jemand zu prognostizieren. Vor allem ist kaum absehbar, welche ökonomischen Sachzwänge Obama zu Kurskorrekturen zwingen werden.</p>
<p>Deshalb halte ich es mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Kr%C3%B3l">Rudi Kipp</a> aus dem Klassiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wir_k%C3%B6nnen_auch_anders...">„Wir können auch anders“</a> beim Anblick des vermeintlich geerbten Gutshofs: &#8220;Wir wollen mal nicht gleich in Europhie verfallen&#8221;. Wer weiss schon was uns Barack Obama wirklich vererben wird.</p>
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		<title>Berlin, Berlin, wir fuhren nach Berlin!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 23:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantic Relations]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[mccain]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Wochenende (noch). Daher habe ich sogar Zeit, diesen Beitrag zu schreiben (ok &#8211; ich habe ihn zumindest am Wochenende (Update: letztes!) angefangen). Aber Barack Obama hingegen hat eigentlich keine Wochenenden mehr. Er ist immer unterwegs, Wahlkampf nonstop, taugaus tagein. Dieser Wahlkampf hat ihn letzte Woche bekanntlich ja sogar nach Deutschland geführt, man konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.amerikawaehlt.de/images/berlin.jpg" alt="Obama '08. Photo by Staněky @flickr.  License: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic" border="2" height="375" hspace="7" vspace="2" width="500" /></p>
<p>Es ist Wochenende (noch). Daher habe ich sogar Zeit, diesen Beitrag zu schreiben (ok &#8211; ich habe ihn zumindest am Wochenende (Update: letztes!) angefangen). Aber Barack Obama hingegen hat eigentlich keine Wochenenden mehr. Er ist immer unterwegs, Wahlkampf nonstop, taugaus tagein. Dieser Wahlkampf hat ihn letzte Woche bekanntlich ja sogar nach Deutschland geführt, man konnte es ja gar nicht verpassen. Aber was hat seine Reise Obama gebracht? Eine kleine Nachbetrachtung.</p>
<p><strong>Eine Mischung aus Dalai Lama und Johnny Depp</strong></p>
<p>So hat die geschätzte Maureen Dowd Obama unter dem Eindruck des Obamafests an der Siegessäule in Berlin ganz <a href="http://www.nytimes.com/2008/07/27/opinion/27dowd.html?_r=2&#038;oref=slogin#038;oref=slogin">treffend bezeichnet</a>. Obwohl es zu bezweifeln ist, dass ein gemeinsamer Auftritt dieser beiden auch 200.000 Obamaniacs angezogen hätte. Dazu hätten dort wohl noch der Papst, Brangelina und Mario Barth (der hat ja immerhin 70.000 Leute in ein Stadion gekriegt, warum auch immer) eintreffen müssen.</p>
<p><strong>Hysterie in Deutschland</strong>
</p>
<p>Ja, da oben steht es. Hysterie. <a href="http://www.dasberlinblog.de/barack-obama-redet-berlin-hoert-zu-was-bleibt.html">Hype</a>. War es &#8211; ein bisschen jedenfalls, mindestens. In Deutschand. Obamamania pur. Obama auf <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-33603.html#backToArticle=567965">allen Titelbildern</a>. Obama live auf allen Sendern (bei n-tv manchmal anscheinend mit unfreiwilliger Komik, es folgte die Reportage &#8220;Was ist drin in der Weißwurst?&#8221;&#8230; und hat Antonia Rados wirklich behauptet, <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECA61210439F74B41892E218F1AD754E6~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Obama sei Muslim?</a>Wechselt sie dann jetzt bald zu FOXNews?). Obama halt irgendwie überall. Immer auf seine Fersen zudem der riesige amerikanische Medientross. Und alle wollen was von ihm. Vor allem eine junge Bild-Reporterin, die Obama ganz <a href="http://www.bild.de/BILD/news/bild-english/world-news/2008/07/24/Bild-was-in-fitness-studio/with-barack-obama-before-his-speech-in-berlin.html">zufällig im Fitnessraum</a> des Ritz Carlton trifft und dabei ob seiner maskulinen Ausstrahlung fast in Ohnmacht fällt (<a href="http://www.bildblog.de/3110/barack-obama-fuehlt-sich-von-bild-reingelegt/">&#8220;Mir wird heiß.&#8221;</a>). Knallharter investigativer Journalismus. Ein paar amerikanische Blogs <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568394,00.html">freuten</a> sich über die Story und die peinlichen Fotos. Obama nicht: <a href="http://www.bildblog.de/3110/barack-obama-fuehlt-sich-von-bild-reingelegt/">&#8220;Ich wurde reingelegt.&#8221;</a></p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,567932,00.html">People of the World, Look at Me</a></strong></p>
<p>Aber was hat sich Obama eigentlich von dieser Reise erwartet? Wollte er sein Profil aus Außenpolitiker schärfen? Oder vielleicht doch nur im Borcherts essen? Sich noch einmal ordentlich bejubeln lassen? Immerhin pilgerten ja 200.000 (<a href="http://www.worldpoliticsreview.com/blog/blog.aspx?id=2492">manche</a> behaupten hier sei eine Null zuviel im Spiel) zur Siegessäule, um seiner Rede zu lauschen (<a href="http://www.spreeblick.com/2008/07/24/obama-die-fanmeile-und-das-teure-bier-sehr-subjektive-eindrucke/">hier</a> gibts einen minutiösen Bericht von der Fanmeile). Er schenkte dem Publikum und der Medienmeute eine nette, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,567915,00.html">präsidiale</a> Rede ohne Überraschungen, dafür mit ein paar schönen Metaphern und Aussagen (die ganze Rede gibt es <a href="http://my.barackobama.com/page/community/post/obamaroadblog/gGxyd4">hier</a>), und ganz Berlin freute sich über die Anerkennung des in ihren Augen nächsten Präsidente: &#8220;People of Berlin – people of the world – this is our moment. This is our time.&#8221; Und hier und da liess er dann auch wie erwartet anklingen, dass die von ihm gewünschte tiefe Partnerschaft auch (militärische) Pflichten im Irak und in Afghanistan mit sich bringt.</p>
<p>Aber eigentlich hoffte Obama vor allem auf die Macht der Bilder. Abgesehen von den Amerikanern im Publikum waren die Besucher daher vor allem eins: eine eindrucksvolle Kulisse für die eigentlich Zielgruppe &#8211; und die saß in den USA vorm Fernseher. </p>
<p><strong>Johnny allein zu Haus</strong></p>
<p>Und genau das schien auch John McCain zu stören, der auf sich auf der anderen Seite des Atlantiks grob vernachlässigt fühlte und um Aufmerksamkeit heischte. Folgerichtig kritisierte er, dass Obama bereits sich bereits arroganterweise als zukünftiger Präsident stilisiere &#8211; und das auch noch im Ausland. Er hingegen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,567938,00.html">kümmere</a> sich lieber um die Amerikaner als um die, mit den Worten eines seiner Sprecher, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568368,00.html">&#8220;kriecherischen Deutschen.&#8221;</a> Zur Verdeutlichung folgte daher gleich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Haay-y4E6pA&#038;eurl=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,569127,00.html">dieser Clip</a>. </p>
<p><strong>Was hat der Auftritt in Berlin gebracht?</strong><br />
Tolle Bilder. Schöne Worte. Verzückte Anhänger. Noch ein höheres Ansehen in Europa. So würde Obama, wenn die Deutschen den denn nächten US-Präsidenten wählen könnten, einen Stimmenanteil wie die SED bei den freien Wahlen in der DDR bekommen. Aber das nützt ihm nichts an der Heimatfront. Dort interessieren die transatlantischen Beziehungen den <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568323,00.html">Durchschnittswähler nicht</a>. Eine zu enge Beziehung zu Europa kann ihm in einigen Wählergruppen sogar schaden. Es gab zwar einen riesigen Medienbohei und auch ein <a href="http://blogs.dw-world.de/acrossthepond/tim/1.6851.html">paar Punkte für das außenpolitische Profil</a>, aber in den amerikanischen Meinungsunfragen schlug die Weltreise <a href="http://blogs.dw-world.de/acrossthepond/michael/1.6875.html">nicht positiv</a> zu Buche. Aber auch nicht negativ, da McCaine es momentan schafft, bezüglich seiner außenpolitischen Kompetenzvon einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568323,00.html">Fettnäpfchen</a> ins nächste zu springen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rundan/2699201703/" title="Foto: Staněky @ flickr.com" target="_blank">Foto: &#8220;Obama &#8217;08&#8243; by Staněky</a></p>
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		<title>Präsident McCain und Bundeskanzler Putin?</title>
		<link>http://www.amerikawaehlt.de/2008/06/14/prasident-mccain-und-bundeskanzler-putin/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 15:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Republicans]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantic Relations]]></category>
		<category><![CDATA[foreign policy]]></category>
		<category><![CDATA[mccain]]></category>
		<category><![CDATA[putin]]></category>
		<category><![CDATA[russia]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kalte Krieg ist zurück. Zumindest im Kopf von John McCain. Da wird wohl auch die Klimaerwärmung nichts mehr dran ändern. Raus mit Russland aus der G8. Und Putin ist also der deutsche Präsident. Ok, es war wohl mit Sicherheit ein Versprecher, wenn auch vielleicht ein freud&#8217;scher. Oder weiß McCain einfach mehr? Stellt Die Linke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jfealLrWLIY&#038;hl=de"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/jfealLrWLIY&#038;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Der Kalte Krieg ist zurück. Zumindest im Kopf von John McCain. Da wird wohl auch die Klimaerwärmung nichts mehr dran ändern. <a href="http://www.democracyarsenal.org/2008/04/mccains-new-col.html">Raus mit Russland</a> aus der G8. Und Putin ist also der deutsche Präsident. Ok, es war wohl mit Sicherheit ein Versprecher, wenn auch vielleicht ein freud&#8217;scher.</p>
<p>Oder weiß McCain einfach mehr? Stellt Die Linke Putin etwa als eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl auf? Oder gibt es schon einen Deal zwischen Putin und McCain, dass sie im Falle eines Wahlsieges des Senators aus Arizona Europa untereinander aufteilen? Kommt dann die Mauer wieder? Wie kommen die Leute aus dem Prenzlauer Berg denn dann zur Arbeit nach Mitte? Oder war das nur ein raffinierter Trick von McCain, um sich bei der republikanischen Stammwählerschaft anzubiedern, indem er mit seiner Geographieschwäche kokettiert? Vom jetzigen Präsidenten sind sie ja schon einiges gewohnt &#8211; seine <a href="http://www.salon.com/news/feature/1999/11/05/bush/">zahlreichen Lücken</a> haben ihm im Wahlkampf ja auch nicht geschadet. Wenn das die Strategie ist, sollte er auf jeden Fall die grandiose Miss Teen South Carolina als Außenministerin in sein Schattenkabinett berufen.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lj3iNxZ8Dww&#038;hl=de"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lj3iNxZ8Dww&#038;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Ein SPD-Caucus: Warum denn eigentlich nicht?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 23:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Rosenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Election 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantic Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[kurt beck]]></category>
		<category><![CDATA[Primaries]]></category>
		<category><![CDATA[spd]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer Emnid-Umfrage wollen über 90 Prozent der SPD-Wähler den nächsten Kanzlerkandidaten der Partei per Urwahl bestimmen. Das ist eine eindeutige Mehrheit und eine demokratisch herbeigeführte Entscheidung. Auch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><p><img src="http://www.amerikawaehlt.de/images/beck.jpg" alt="Kurt Beck #7. Photo by dream4akeem @flickr. License: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic" align="left" border="2" height="224" hspace="7" vspace="2" width="300" /></p>
<p> Laut einer <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542964,00.html">Emnid-Umfrage</a> wollen über 90 Prozent der SPD-Wähler den nächsten Kanzlerkandidaten der Partei per Urwahl bestimmen. Das ist eine eindeutige Mehrheit und eine demokratisch herbeigeführte Entscheidung. Auch <a "der auf href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDENEI65812220080326">Michael Naumann befürwortet</a> die Mitgliederentscheidung (aus welchen Motiven heraus auch immer). Eine Minderheit möchte dies jedoch nicht: Kurt Beck, Hubertus Heil, Peter Struck, Niels Annen und, so wurde verlautbart, der <a href="http://">Rest der SPD-Spitze</a> &#8211; denn es sei ja, so Heil, eine &#8220;ärgerliche&#8221; und &#8220;alberne&#8221; Debatte: <a href="http://www.pr-inside.com/de/heil-aergerliche-und-alberne-debatte-r511135.htm">&#8220;Wir sagen selbst, was wir wollen.&#8221;</a> </p>
<p> Und so soll die Willensbildung nach der Vorstellung der Parteiführung zur Aufstellung des Kanzlerkandidaten dann aussehen: <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1833349/K-Frage_SPD-Anhnger_fr_Urwahl.html">&#8220;Beck wird seinen Vorschlag machen, und das zur rechten Zeit.&#8221;</a> Also im Prinzip fast so, wie es sich die Basis (und eine Mehrheit der Bevölkerung) wünscht &#8211; denn schließlich werde Beck ja einen Vorschlag machen,  der <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/03/27/862349.html">&#8220;auf eine breite Zustimmung stoßen werde,&#8221;</a> so Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner. Passive Zustimmung vor aktiver Mitbestimmung.</p>
<p>Schnell mal einen Blick auf die andere Seite des Atlantiks schweifen lassen. Dort läuft die Bestimmung des Kandidaten ja bekanntlich ein bisschen anders. Durch das gnadenlose <em>Campaigning </em>über Monate hinweg erscheint auf jeden Fall demokratischer. Zehntausende Amerikaner sind bereits in den parteiinternen Wahlkämpfen direkt involviert: als klinkenputzende Freiwillige innerhalb der demokratischen und republikanischen Bodentruppen &#8211; oder auch nur als Spender, die sich einen <em>bumper sticker</em> auf das Auto pappen.</p>
<p>Naürlich hat das System der <em>Primaries</em> viele Nachteile: zu lang, zu kompliziert, zu teuer &#8211; und nur Multimillionäre mit einem dicken Bankkonto oder Kandidaten mit millionenschweren Gönnern hätten reelle Chancen. Alles richtig. Doch ein Kandidat wie Barack Obama hätte es im deutschen System ungleich schwerer gehabt. Die demokratische Parteispitze stand anfangs eindeutig mehrheitlich hinter Hillary Clinton, und für die Clinton-Unterstützer galt ihre Nominierung eigentlich als ein Selbstläufer. Diese Front hat erst nach den ersten Wahlsiegen Obamas in den Primaries angefangen zu bröckeln.</p>
<p>Übertragen auf die Situation der SPD sehe ich eigentlich keinen wirklichen Grund für die Ablehnung der Kandidatenauswahl durch die Parteibasis. Eine einfache Urwahl durch SPD-Mitglieder, quasi einen umfangreichen bundesweiten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Caucus"><em>Caucus</em></a>, würde einen Kanzlerkandidaten hervorbringen, der durch die Mehrheit der Parteimitglieder demokratisch gewählt wäre. Und genau diese durch politische Partizipation gekennzeichnete Kür scheint sich die <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542964,00.html">eindeutige Mehrheit</a> ja zu wünschen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/dream4akeem/1106709615/" title="Foto: dream4akeem @ flickr.com" target="_blank">Foto: &#8220;Kurt Beck #7&#8243; by dream4akeem</a></p>
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