Ohne Mitt – Romney tritt nicht an

Mitt Romney at Caster Concepts

Mitt Romney hat heute vor Unterstützern bekannt gegeben, dass er sich nicht erneut um die Kandidatur seiner Partei für das Präsidentenamt bewerben will. Der ehemalige Governeur von Massachusetts verzichtet damit auf den dritten Versuch, doch noch ins White House einzuziehen. Der Verzicht kommt insofern überraschend, als dass Romney erst am 10. Januar angekündigt hatte, eine Kandidatur zu prüfen. Laut einem Bericht von AP fand Romney aber schnell heraus, dass sich zahlreiche seiner früheren Spender auf die Seite seines Rivalen Jeb Bush geschlagen hatten.

Den vollen Text seiner Erklärung kann man hier nachlesen.

Bei aller Kritik an Romneys früheren Kampagnen, seinen politischen Positionen und seinem Umgang mit Hunden, sei der Fairness halber angemerkt, dass er in einem Punkt recht hatte: Russland hat sich in der Tat als grösster geopolitischer Gegenspieler der USA zurückgemeldet.

Mit Grüßen an Obamas erste Frau

GloZell Greens Mimik drückt es aus: Irgendetwas ist im Obama-Interview schiefgelaufen. 

Eigentlich war das Geschenk für Michelle Obama gedacht, die First Lady der USA. Doch dann geriet GloZell Green, die Präsident Barack Obama gemeinsam mit zwei anderen YouTube-Stars im Weißen Haus befragen durfte, durcheinander. Die Folge war ein peinlicher, aber durchaus amüsanter Fehler.

“Für Ihre erste Frau”, sagte Green, als sie Obama drei Tuben mit grünem Lipgloss gab; die Comedy-Frau ist im Netz auch wegen ihrer grell bemalten Lippen bekannt. “Meine erste Frau?”, fragte Obama irritiert. “Wissen Sie etwas, das ich nicht weiß?”

Green hatte “First Lady” und “First Wife” verwechselt. “Ich werde Michelle bitten, ihn auszuprobieren, vielleicht heute Abend”, fing Obama den Versprecher auf. Der Fauxpas war Green sichtlich unangenehm. Sie entschuldigte sich mehrmals bei Obama.

Nach den von Google und YouTube organisierten Interviews hatte der Demokrat sogar noch Zeit für ein Selfie mit Green, Bethany Mota und Hank Green. Die drei YouTuber befragten Obama zu Themen wie Bildung, Homo-Ehe und dem Anti-Terror-Kampf. Auf der Videoplattform wurde der rund 47 Minuten lange Clip bereits über 700.000 angesehen. Zahlreiche US-amerikanische und internationale Medien griffen die Gespräche auf.

Die Webseite “Vox” sah in der Kooperation sogar mehr: eine Verbindung zwischen Obamas Präsidentschaft und einer potenziellen Kampagne von Ex-Außernministerin Hillary Clinton.

Obamas Rede in Emoticons :)

Alles klar? Barack Obamas Regierungserklärung in Emoticon-Form.

Sie finden Reden zur Lage der Nation langweilig? Das können wir verstehen. Die britische Tageszeitung “The Guardian” anscheinend auch. Die Journalisten haben eine Emoticon-Version von Barack Obamas Regierungserklärung angefertigt. Vielen Dank.

Zwei zu Null für Obama

Erkennbar zufrieden: US-Präsident Barack Obama während seiner Rede zur Lage der Nation.

Barack Obamas Rede zur Lage der Nation machte eines klar: Dem US-Präsident geht es mittlerweile auch um sein Vermächtnis. Selten sah man Obama so angriffslustig und selbstbewusst. An manchen Stellen wirkte er beinahe abgehoben. ”Ich habe keinen Wahlkampf mehr zu führen”, sagte der 53-Jährige gegen Ende der Rede. Die Republikaner im Kongress johlten. Obama wich von seinem Manuskript ab und sagte: “Ich habe beide {Kampagnen} gewonnen.” Auf einmal jubelten die Demokraten. Und Obama lächelte zufrieden. Reden kann er nun mal.

Das Weiße Haus hat die komplette Rede zur Lage der Nation auf YouTube veröffentlicht. Obamas hier beschriebene verbale Retourkutsche kann man ab Minute 57 nachverfolgen. Die liberale Webseite “Think Progress” veröffentlichte die Szene als kurzen TV-Mitschnitt im Internet.

Glückwunsch, Präsident Biden!

So schnell kann es gehen. In den USA hat es einen Machtwechsel gegeben. Joe Biden regiert nun als Präsident im Weißen Haus; Barack Obama war einmal. Der Nachrichtenagentur AFP zufolge hat Bidens Präsidentschaft jedoch mit einem Schockmoment begonnen:

Alles Quatsch, oder? Richtig. Amüsant ist es trotzdem. Es ist halt so eine Sache mit automatisiert veröffentlichten Ticker-Meldungen. Wer übrigens mehr über die Schüsse in der Nähe des Hauses von US-Vizepräsident Joe Biden erfahren möchte, kann sich unter anderem auf der CNN-Webseite informieren.

Romney plant wohl dritte Kandidatur

Im Jahr 2012 verlor Mitt Romney (l.) die Präsidentschaftswahl gegen Barack Obama.

Er will es wohl noch einmal wissen. Mitt Romney erwägt einen dritten Anlauf auf das Weiße Haus. CNN zufolge sagte der Ex-Gouverneur von Massachusetts zu republikanischen Abgeordneten in San Diego, dass er “ernsthaft” über eine Kandidatur nachdenke. ”Was ich weiß, ist, dass unsere Partei 2016 das Abgeordnetenhaus, den Senat und das Weiße Haus gewinnen kann, wenn es uns gelingt, eine klare Vision zu vermitteln, wo wir dieses Land hinführen wollen”, sagte Romney.

Zuletzt hatte der 67-Jährige mehrfach betont, keine Präsidentschaftsambitionen mehr zu haben. Romney kämpfte zwei Mal um den Einzug ins Weiße Haus. Vor der Wahl im Jahr 2008 scheiterte er bei den republikanischen Vorwahlen gegen John McCain. Vier Jahre später wurde Romney zwar nominiert, verlor die Präsidentschaftswahl jedoch gegen Barack Obama. Nach zwei Amtszeiten darf der Demokrat  2016 nicht erneut antreten.

Der Republikaner Jason Chaffetz sagte zu CNN, dass es Romney ernst mit seinen Plänen sei. Romney habe bereits 2012 verstanden, wichtige internationale Themen wie Russlands machtpolitische Ambitionen oder den Krieg gegen den Terrorismus richtig einzuschätzen. Außerdem verfüge Romney über ein breites Netz an finanziellen Helfern.

Entscheidet sich Romney für ein politisches Comeback, könnte er es im parteiinternen Duell um die Spitzenkandidatur mit dem Ex-Gouverneur von Florida, Jeb Bush, zu tun bekommen. Der Bruder des ehemaligen Präsidenten George W. Bush und Sohn von Ex-Präsident George Bush hatte Anfang Januar mitgeteilt, eine Kandidatur zu prüfen. Bei den Demokraten gilt als wahrscheinlich, dass sich die frühere Außenministerin Hillary Clinton bewerben wird.

John Podesta ist “Ready for Hillary”

Hillary Clinton at Las Vegas Presidential Forum

John Podesta, ein politischer Berater aus dem White House, wird nach Berichten des Wall Street Journal seinen Job aufgeben, um sich der Kampagnenorganisation von Hillary Clinton, Ready for Hillary, anzuschliessen.

Podesta, der bereits für Präsident Bill Clinton tätig war, beriet Präsident Obama unter anderem zu den Themen Ebola, Einwanderung und Klimawandel. Sein Wechsel gilt als weiteres Zeichen dafür, dass Hillary Clinton in kürze ihre Bereitschaft verkünden wird, in das Rennen um das Präsidentenamt einzusteigen. Auf republikanischer Seite haben sich bereits Mitt Romney und Jebb Bush “geoutet”.

“House of Cards”: neuer Trailer ist online

Am 27. Februar geht es mit “House of Cards” weiter.

Am 27. Februar startet die dritte Staffel von “House of Cards” beim Streamingdienst Netflix. Nun gibt es einen neuen Trailer, der zeigt, wie es mit dem skrupellosen Politiker Francis Underwood (gespielt von Kevin Spacey) weitergeht. Zur Erinnerung: Underwood gelang am Ende der zweiten Staffel der Aufstieg zum US-Präsidenten. In Deutschland liegen die Exklusivrechte für “House of Cards” beim Sender Sky.

Bush gegen Clinton? Das sagen die Zahlen

Strebt wohl nach Höherem: Jeb Bush (Archivbild) prüft eine Präsidentschaftskandidatur.

Jeb Bush, Bruder des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und Ex-Gouverneur von Florida, trifft offenbar konkrete Vorbereitungen für eine Bewerbung um das Präsidentenamt. Der 61-Jährige habe alle Vorstandsposten niedergelegt und seine Beraterverträge gekündigt, berichtete die “Washington Post“. Zudem überlege der Republikaner, sich aus seiner Firma Jeb Bush & Associates zurückzuziehen.

Sprecherin Kristy Campbell sagte der “Washington Post”, dass sich Bush mit der Aufgabe seiner geschäftlichen Tätigkeiten auf “seine mögliche Kandidatur für das Präsidentenamt”  konzentrieren wolle. Diese hat Bush noch nicht offiziell erklärt. Mitte Dezember stellte er sie allerdings – etwas verklausuliert – in Aussicht.

Damals kündigte er auf Twitter und Facebook an, der Möglichkeit einer Kandidatur “aktiv nachzugehen”. In US-Medien wurde dies als klarer Schritt in Richtung einer Bewerbung für die Wahl im November 2016 gewertet. In der republikanischen Partei werden ihm große Chancen eingeräumt, das Weiße Haus zu erobern. Amtsinhaber Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

Druck auf Bushs Konkurrenten wächst

Bushs Offensive erhöht den Druck auf andere Republikaner, ihre Pläne offenzulegen. Besonders dem Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, werden Ambitionen auf das Präsidentenamt nachgesagt. Auch die Senatoren Rand Paul, Marco Rubio und Ted Cruz heben wohl Ambitionen. Der seriösen Webseite “Realclearpolitics” zufolge liegt Bush in aktuellen Umfragen eindeutig vorne.

Sollte es Bush gelingen, die Republikaner zu überzeugen, käme es möglicherweise zu einem brisanten Duell zweier Polit-Dynastien. Bei den Demokraten denkt Ex-Außenministerin Hillary Clinton über eine Bewerbung nach. Trotz zahlreicher Andeutungen steht ein klares Statement aber noch aus. “Realclearpolitics” zufolge hätte Clinton zurzeit gute Chancen, Bush bei einer Präsidentschaftswahl zu schlagen.