Hillary Clinton: “Bin nicht in Eile”

US-Präsident Barack Obama und Hillary Clinton im Weißen Haus (Archivbild)

Die Gerüchteküche brodelt weiter: Hillary Clinton hat eine erneute Bewerbung um das US-Präsidentenamt im Jahr 2016 nicht ausgeschlossen. ”Ich bin sowohl pragmatisch als auch realistisch”, sagte die Ex-Außenministerin in einem Interview des “New York Magazine”. Sie habe eine gute Vorstellung von den Herausforderungen, mit denen die politischen Spitzenkräfte der USA konfrontiert seien. 2008 war Clinton in den Vorwahlen der Demokraten dem späteren Präsidenten Barack Obama knapp unterlegen.

“Ich werde von jeder Position aus, in der ich mich befinde, alles tun, was ich kann, um die Werte und Politik zu fördern, die ich als richtig für unser Land betrachte”, sagte die 65-Jährige. Sie werde weiter abwägen, “was die Faktoren sind, die mich in die eine oder andere Richtung beeinflussen könnten”. Sie sei nicht in Eile, so Clinton. “Ich halte das für eine ernste Entscheidung, die man nicht leicht fällt, aber es ist auch keine, die bald getroffen werden muss.” Das “New York Magazine” beschreibt die ehemalige First Lady als entspannt und gut gelaunt. Sie selbst sagt, dass sie zurzeit viel Zeit mit der Familie verbringe und sich hin und wieder mit Obama austausche.

Bei den Demokraten ist Clinton immens beliebt. Die Partei schickte am (heutigen) Dienstag eine Werbe-Mail mit der Überschrift “Are you in?” an ihre Unterstützer. Ein angehängtes Foto aus dem Weißen Haus zeigt Obama, Vizepräsident Joe Biden – und Clinton.

Bitte teilnehmen: Twitterstudie zum TV-Duell 2013

Foto: obs/TV-Duell 2013

Heute Abend treten Peer Steinbrück und Angela Merkel zum Schlagabtausch im Fernsehen an. Beim TV-Duell suchen die beiden Kandidaten nach einer Chance, den noch unentschlossenen Wähler von den jeweiligen Kanzler-Qualitäten zu überzeugen. In den USA sind die TV-Debatten seit dem Beginn des Fernsehzeitalters ein fester Bestandteil des Wahlkampfzirkus – schließlich kann eine breite Masse mit einem gekonnt inszenierten Auftritt abgeholt werden.

Seit einigen Jahren spielt sich zusätzlich zum Hauptakt auf dem Fernseher auch auf dem Second Screen ein lohnenswertes Schauspiel ab. Auf Twitter und Facebook kommentieren, diskutieren und bewerten die Zuschauer das Spektakel. Was zuvor den Spin Doktoren in anschließenden Kommentaren und Expertenrunden vorbehalten war, übernehmen zum die digitalen Kollegen. Das Social Web kürt den Sieger des Duells quasi in Echtzeit.

Wie genau Twitter im Rahmen von TV-Duellen eingesetzt wird, untersucht ein Forscherteam um Prof. Dr. Thorsten Faas von der Universität Mainz. Sie haben eine TV-Duellstudie initiiert. Aktuell werden Teilnehmer der Studie gesucht. In nur 10 Minuten ist der Fragebogen ausgefüllt und ihr könnt einen wichtigen Beitrag zur Forschung leisten.

Sehr geehrte Teilnehmerin, sehr geehrter Teilnehmer,

herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Twitterstudie zum TV-Duell 2013!

Es handelt sich um ein wissenschaftliches Projekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das im Rahmen des Forschungsschwerpunkts “Medienkonvergenz” durchgeführt wird. Das Ausfüllen des Fragebogens wird etwa 10 Minuten in Anspruch nehmen.

Ihre Meinung ist uns sehr wichtig – mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu unserer Forschung!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Umfrage und bedanken uns nochmals herzlich für Ihr Mitwirken, das den Erfolg des Projekts erst möglich macht.

Ihr Team der
TVDuellstudie.de