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Amerika Wählt hilft // Wahlkampfspenden

Adrian Rosenthal on January 24th, 2012 · 4 Comments · 2012

Heute kam ein Nutzer über die Suchanfrage “Wie kann ich für Rick Santorum spenden” auf unsere Seite. Tatsächlich sind wir hier Google-Treffer Nummer eins. Allerdings wird der interessierte Nutzer bisher die Antwort auf seine Suchanfrage nicht gefunden haben.

Grundsätzlich ist ja sehr löblich, sein Geld den wirklich Bedürftigen zur Verfügung zu stellen. Denn der arme Rick Santorum braucht wirklich jeden Cent, um gegen die finanzielle Übermacht von Gingrich aber vor allem Romney anzukämpfen. Daher wollen wir die Frage mal beantworten.

Alle Kandidaten bei den Vorwahlen brauchen Geld, um ihre Kampagne, ihren Stab und Werbung zu finanzieren. Viel Geld. Es hilft natürlich, wenn man selber schon viel Geld (wie Romney) oder reiche Freunde (wie Romney) hat oder zumindest einen reichen Casinobesitzer kennt (wie Gingrich). Aber auch die Zuwendungen Tausender Kleinspender sind für eine erfolgreiche Kampagne wichtig. Daher ist das Spendeneintreiben Prio Nummer eins für alle Kandidaten, ob direkt per Bettel-Email, per Telefon oder per Spendendinner.

Und natürlich finden willige Spender auch online genug Möglichkeiten, ihr Geld loszuwerden. Für Rick Santorum kann man auf seiner Website, via Facebook und fundly.com spenden. Am liebsten natürlich gleich $2.500. Das Problem für Spender aus Deutschland: Nur amerikanische Staatsbürger (bzw. Ausländer mit unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung) dürfen Wahlkampfspenden abgeben. Und selbst wenn man das irgendwie umgehen könnten, bräuchte man für die Spende per Kreditkarte auf jeden Fall eine amerikanische Rechnungsadresse.

Was bleiben dann noch für Möglichkeiten? Persönlich vorbeifliegen und ihm ein paar Scheine in die Hand drücken (aber Vorsicht, keine Euros. Das ist eine Sozialisten-Währung ohne Wert!)? Oder einfach einen Brief mit ein paar Dollar-Scheinen schicken? Mit den Super PACs geht doch bestimmt auch was, die würden doch sogar Geld von der illegal eingwanderten Tante von Barack Obama nehmen!

Der einfachste Weg ist aber ganz einfach und naheliegend: Einfach im Fanshop von Rick Santorum 10 ganz tolle Tassen mit seinem Konterfei ($150), 30 Mützen ($600) sowie 50 Sticker ($150) bestellen. Schon steht die 1000-Dollar-Spende. Und Rick freut sich.

Photo Credit: “Rick Santorum” by Gage Skidmore @ Flickr

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4 responses so far ↓

  • 1 wlfrm // Jan 25, 2012 at 7:02 pm

    Auch für den Fanshop braucht es eine US-Adresse, egal bei welchem Kandidaten.

  • 2 Adi Rosenthal // Jan 25, 2012 at 8:11 pm

    Stimmt. Da war ich wohl zu vorschnell und hab mich allein durch das Vorhandensein einer Länderauswahl täuschen lassen. Naja, für einen richtigen Santorum-Fan gibt es ja eh nur ein Land… danke für den Hinweis!

  • 3 Timo_Maresch // Jan 26, 2012 at 11:37 am

    Troz allem können wir sagen das er uns gefällt,
    dank Facebook.
    So kann die Welt mit entscheiden ;-)

  • 4 JensLD // Feb 8, 2012 at 12:37 pm

    Sehr schade, dass man für Rick Santorum keine Fanartikel in Deutschland bekommen kann. Für eine originale Rick Santorum Veste würde ich definitiv mehr als die 100 $ wie sie auf seiner Homepage verlangen bezahlen.
    Danke Rick Santorum, dass du der einzig wahre Kandidat der Konservativen bist…du solltest der mächtigste Mann der Welt werden…

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