Obama jetzt auch auf tumblr

Barack Obama baut seine Nutzung von Social Media Kanälen weiter aus. So ist er seit gestern auch auf tumblr mit einer eigenen Seite zu finden. Bisher gibt es dort drei Beiträge, der erste schildert den Grund zur Nutzung von tumblr durch Obama:

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Ziel ist es nicht nur eigene Inhalte über tumblr zu teilen sondern auch die von Unterstützern. Hierzu wird mehrmals explizit auf Submission-Feature von tumblr verwiesen, darüber hinaus können Fragen an den Präsidenten gestellt werden.

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Die große Trailer-Show

Im Vorfeld der republikanischen Präsidentschaftskandidatendebatte am Dienstagabend in Las Vegas haben einige der Politiker neue Wahl-Spots veröffentlicht. Eine Auswahl.

Ein klassischer Attack-Ad von Mitt Romney:
[youtube width="500" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=wbC1oCb8YyE&feature=channel_video_title[/youtube]

Rick Perry dagegen setzt auf seine wirtschaftspolitische Bilanz als Gouverneur von Texas:
[youtube width="500" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=2fDm5L0DnQE[/youtube]

Newt Gingrich versucht es mit dramatischer Musik:
[youtube width="500" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=KZ_CvdcrHhQ&feature=player_embedded[/youtube]

Und auch das neue Political Action Committee “Americans for Herman Cain” hat einen ersten TV-Spot veröffentlicht:
[youtube width="500" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=YHv3qSmRaiU&feature=player_embedded#![/youtube]

Was macht eigentlich… Joe Biden?

Was macht Joe Biden eigentlich so? Er ist immer viel auf Achse für den Obama, mal auf außenpolitischer Mission, mal, um seinen neuen Jobplan zu verkaufen. Und es wird ja auch immer wieder gemunkelt, dass Biden durch ein neues Gesicht ersetzt werden könnte, wenn es nächstes Jahr um die Wurscht geht.

Aber: Als Ausdruck seines Vertrauens hat Obama jetzt durchgesetzt, dass “Biddy” nun eine ganz besondere Ehre ereilt. Er kommt mit strahlendstem Siegerlächeln auf einen Bierhandkühler (ein richtiges deutsches Wort für “beer koozie” ist mir nicht bekannt). Neben der “Made in the USA”-Obama-Tasse sicherlich der neue Renner im Online-Shop der “Obama 2012″-Kampagne.

Welcher Mitt?

Mitt Romney, Rick Perry – oder doch Herman Cain? Noch haben sich die Republikaner nicht entschieden, wen sie im kommenden Jahr gegen US-Präsident Barack Obama antreten lassen wollen; in aktuellen Umfragen liegen Romney und Cain zurzeit gleichauf. Die Demokraten scheinen da einen Schritt weiter: Sie haben sich auf Romney als Herausforderer eingestellt. Mit der neuen Webseite “Which Mitt?” versucht die Partei, Romney als politischen Wendehals darzustellen.
Bereits im Mai hatte die den Demokraten nahestehende Organisation “Priorities USA” Romney in einem TV-Spot scharf angegriffen.

“Leben ist wertvoll”

Mit einem neuen TV-Spot wirbt der Republikaner Ron Paul um noch unentschlossene Wähler in Iowa. In dem rund einminütigen Video spricht sich Paul gegen Abtreibungen aus. “Wir müssen verstehen, dass das Leben wertvoll ist, dass wir es beschützen müssen. Nur so können wir auch die Freiheit beschützen.” Jüngsten Umfragen zufolge liegt Paul in Iowa hinter seinen Konkurrenten Mitt Romney und Rick Perry.

[youtube width="500" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=MkAsLPrnJGc&feature=player_embedded[/youtube]

Wie die Republikaner Weihnachten stehlen wollen

Der Streit um den Beginn der republikanischen Vorwahlen (“Primaries”) im kommenden Jahr dauert an. Grund dafür ist eine Ankündigung des Gouverneurs von Florida, Rick Scott. Dieser hatte im September bekannt gegeben, dass Florida seine Vorwahl nicht – wie sonst üblich – Anfang März im Rahmen des “Super Tuesday” abhalten, sondern auf Ende Januar vorziehen werde. Scott, selbst Republikaner, hatte eigens ein Komitee damit beauftragt, einen Termin für die Vorwahl zu finden. Bob Martinez, Mitglied des zehnköpfigen Komitees, sagte der Tageszeitung “USA Today”, dass Florida als “größter ‘Swing State’” das Recht auf einen gesonderten Termin habe. Als sogenannte Swing States, dazu zählen beispielsweise auch Ohio, Wisconsin und Minnesota, gelten Bundesstaaten ohne traditionelle Parteineigung, die bei Wahlen stets besonders umkämpft sind. Der neue Termin hat für Floridas Republikaner gleich zwei Vorteile: mehr politischer Einfluss auf Bundesebene und eine stärkere Berichterstattung durch die Medien.

Mit dem Wahltermin am 31. Januar nimmt Scott jedoch in Kauf, dass auch andere US-Staaten ihre Vorwahlen vorziehen müssen. Denn traditionell dürfen zunächst die Wähler in Iowa in einem sogenannten Caucus darüber abstimmen, welchen Politiker sie für den fähigsten Präsidentschaftskandidaten halten. Im Anschluss folgen New Hampshire, Nevada und South Carolina. Die Abstände zwischen den einzelnen Wahlen sind in den Gesetzbüchern der Bundesstaaten festgeschrieben – wird ein Termin verschoben, hat das automatisch Konsequenzen für die anderen Staaten.

Stand heute ist, dass South Carolina und Nevada ihre Primaries am 21. Januar und am 14. Januar abhalten wollen. Das wiederum könnte dazu führen, dass New Hampshire und Iowa ihre Vorwahlen in den Dezember dieses Jahres vorziehen müssten – direkt in die in den USA besonders beliebte Weihnachtszeit. “Es ist lächerlich”, sagt Larry Sabato von der Universität Virginia. Der US-Politologe fühlt sich an das Buch “Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat” des berühmten US-Kinderbuchautors Theodor Seuss Geisel erinnert. Darin verkleidet sich der Grinch, ein behaartes, grünes Wesen, als Weihnachtsmann, um das von ihm verhasste Fest der Liebe zu verhindern. Sabato: “Die Amerikaner müssen befürchten, dass ihnen die Republikaner die Weihnachtszeit vermiesen. Kein Wunder, dass sich keiner mehr für die Politik interessiert.”

Der Todesstoß für Obama?

Auch das noch. Für Obama kommt es jetzt ganz Dick Cheney! Als ob es nicht schon genug wäre, dass die Republikaner im Kongress sein Job-Porgramm killen wollen und Sarah Palin doch nicht gegen ihn antritt (es wird gemunkelt, dass sie – als große, unglaubliche Visionärin – jetzt die Nachfolge von Steve Jobs bei Apple antritt). Nein, nun erklärt der legendäre Hulk Hogan auf Fox News auch noch, dass er Obama von jetzt an nicht mehr unterstützt. Hogan war 2008 einer der wichtigsten Unterstützer und Garanten für den Sieg von Obama gegen McCain. Nun wird er seine Zillionen Hulkamaniacs überzeugen, an der Wahlurne nicht mehr für Obama zu stimmen. Wenn nun auch noch Charlie Sheen, Fox News, die Crew von Jersey Shore und andere wichtige Reality TV-Stars ihre Unterstützung versagen, kann Obama seine Hoffnungen auf Wiederwahl endgültig begraben.

Obama plant Zerschlagung der Wall Street


President’s Approval Rating Soars After Punching Wall Street Banker in Face

In einem leicht zu durchschaubaren Versuch, sich den kriminellen, unamerikanischen Anti-Wall Street-Anarchistensozialistenhippies anzubiedern, hat Obama jetzt zum letzten Mittel gegriffen: seinen Fäusten. Bei einer Pressekonferenz schlug er einem Bänker anscheinend grundlos ins Gesicht, wie The Onion berichtete. Auf Seiten der Republikaner schreit jetzt nicht nur Ron Paul laut “Impeachment”, während bei den Demokraten einige Senatoren diesen Schlag begrüßen als Tritt in die richtige Richtung, der schon früher hätte erfolgen müssen. Amen.

Im Sinkflug

Schlechte Aussichten für Barack Obama. Das US-amerikanische Meinungsforschungsinstitut Gallup hat heute neue Zahlen veröffentlicht, die zeigen, wie unzufrieden die US-Amerikaner mittlerweile mit der Leistung ihres Präsidenten sind. Laut Gallup sind – im Vergleich zum Jahr 2009 – vor allem Amerikaner mit hispanischen Wurzeln und mit hohem Einkommen deutlich unzufriedener mit Obamas Politik. Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Werte des Demokraten zwar nicht verschlechtert, 41 Prozent Zustimmung bedeuten jedoch weiterhin den niedrigsten Wert seit Obamas Einzug ins Weiße Haus. Aussicht auf schnelle Besserung gibt es für den Präsidenten nicht. Heute hat das Weiße Haus die Arbeitsmarktdaten für September veröffentlicht; mit 9,1 Prozent bleibt die Arbeitslosenquote in den USA weiterhin hoch.

Hier weitere ausgewählte Zustimmungswerte für Obama aus der Gallup-Umfrage: Afro-Amerikaner: 85 Prozent, nicht-weiße Amerikaner: 64 Prozent, Amerikaner mit postgraduiertem Abschluss: 50 Prozent, Amerikaner mit hispanischen Wurzeln: 49 Prozent, 18- bis 29-Jährige: 48 Prozent, Singles: 47 Prozent, Frauen: 44 Prozent, durchschnittliche Zustimmung: 41 Prozent, Amerikaner mit High-School-Abschluss (oder niedrigerem Abschluss): 39 Prozent, Männer: 38 Prozent, Verheiratete: 36 Prozent und Weiße: 33 Prozent.

Google startet YouTube Politics

Google hat mit YouTube Politics heute einen schönen übersichtlichen Channel gelaunched. Was gibt es dort zu sehen: im Tab “2012 Candidates” gibt es eine Übersicht der 5 am meisten gesehenen Videos zu den einzelnen Kandidaten (wahlweise nach Tag, Woche, Monat) sowie Profile der einzelnen Kandidaten der Republikaner plus Barack Obama. Zudem hat YouTube einen schicken Social Video Tracker gebaut, der die Videoviews, Shares, etc. zu den einzelnen Akteure anzeigt. Bei den Views führt zum Beispiel Rick Perry grade ziemlich deutlich.

Im Tab “Hot Political Videos” verstecken sich dann die eigentlichen Schätze. Obwohl die Wahlspots der Politiker oft schon abstrus genug sind, finden wir hier dann Perlen wie dieses Video von zwei enorm talentierten Rapperinnen:

Mama Grizzly bleibt in Alaska

Nach Chris Christie hat heute auch Sarah Palin erklärt, dass sie nicht für das Weiße Haus kandidieren wird. Das ist schade, denn ich würde einiges dafür bezahlen, Palin bei den Primary-Debatten mit den anderen Kandidaten zu sehen. Ihr komödiantisches Talent wird einfach fehlen. Vielleicht überlegt sich Tina Fey ja noch spontan zu kandidieren. Denn einen Unterschied würden viele Palin-Anhänger wahrscheinlich gar nicht merken.

Aber sie wird uns auf jeden Fall weiter erhalten bleiben. Die verbleibenden Kandidaten melden sich schon bei Todd, um ein Endorsement abzustauben. Sie wird weiterhin bei Fox News rumblödeln. Und droht auch unverblümt an (hat dieses Adjektiv eigentlich irgendwas mit Norbert Blüm zu tun?), dass sie weiter aktiv ihr genehme Kandidaten unterstützen und Obama attackieren wird, damit Amerika endlich wieder so wird, wie es mal war. Irgendwie.

October 5, 2011
Wasilla, Alaska

After much prayer and serious consideration, I have decided that I will not be seeking the 2012 GOP nomination for President of the United States. As always, my family comes first and obviously Todd and I put great consideration into family life before making this decision. When we serve, we devote ourselves to God, family and country. My decision maintains this order.
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My decision is based upon a review of what common sense Conservatives and Independents have accomplished, especially over the last year. I believe that at this time I can be more effective in a decisive role to help elect other true public servants to office – from the nation’s governors to Congressional seats and the Presidency. We need to continue to actively and aggressively help those who will stop the “fundamental transformation” of our nation and instead seek the restoration of our greatness, our goodness and our constitutional republic based on the rule of law.

From the bottom of my heart I thank those who have supported me and defended my record throughout the years, and encouraged me to run for President. Know that by working together we can bring this country back – and as I’ve always said, one doesn’t need a title to help do it.

I will continue driving the discussion for freedom and free markets, including in the race for President where our candidates must embrace immediate action toward energy independence through domestic resource developments of conventional energy sources, along with renewables. We must reduce tax burdens and onerous regulations that kill American industry, and our candidates must always push to minimize government to strengthen the economy and allow the private sector to create jobs.

Those will be our priorities so Americans can be confident that a smaller, smarter government that is truly of the people, by the people, and for the people can better serve this most exceptional nation.

In the coming weeks I will help coordinate strategies to assist in replacing the President, re-taking the Senate, and maintaining the House.
Thank you again for all your support. Let’s unite to restore this country!

God bless America.
– Sarah Palin

[via Politico]